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„Theatergruppe Garbenteich“ servierte in Langgöns „Kaviar trifft Currywurst“

"Kaviar trifft Currywurst"
"Kaviar trifft Currywurst"
Pohlheim | Den Schwank in 3 Akten von Winnie Abel, „Kaviar trifft Currywurst“, servierte am vergangenen Sonntagnachmittag, die „Theatergruppe Garbenteich“ als Gastschauspiel im Bürgerhaus Langgöns.

Die Zuschauer hatten viel zu lachen, als Emma Wutschke in Panik innerhalb von 24 Stunden ihre heruntergekommene Eckkneipe in ein Edellokal verwandeln musste.

Der „heruntergekommenen Eindruck“ wurde durch die defekte Bühnenbeleuchtung unter der Saaldecke im Langgönser Bürgerhaus deutlich verstärkt, passte aber zu der Situation mit "Notbeleuchtung" in der „Schmuddelkneipe“.

Als der neureiche Cousin und Investor der Kneipe seinen Besuch anmeldete, wurde die Kneipe in ein „Edelrestaurant“ verwandelt.

Spätestens jetzt, hätten sich die Schauspieler die helle „Erleuchtung“ ihrer Szene durch eine intakte Bühnenbeleuchtung aus den zahlreichen Scheinwerfern am Lichtbalken unter der Saaldecke gewünscht. So war die Edelkneipe für die Zuschauer weiterhin in dämmriges Notlicht getaucht und manche Aktionen im schummrigen Hintergrund der Bühne waren besser zu hören, als zusehen.

Damit der finanzstarke Cousin Emma Geld für die Kneipe lieh, hatte Emma ihm vor Jahren das Märchen aufgetischt, sie betreibe ein gut laufendes Edelrestaurant. Tatsächlich hat sie aber eine schlecht laufende Eckkneipe.

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Jetzt muss die bodenständige Emma plötzlich so tun, als sei sie eine Spitzengastronomin. In Folge steht der beschaulich triste Kneipenalltag überraschend schnell auf dem Kopf.

Stammkundin Sandy, die sich sonst in der Kneipe ihren Frühschoppen reinzieht, muss in die Rolle einer mondänen Kundin schlüpfen.

Emmas tollpatschiger Lebensgefährte „Blümchen“, stolpert als piekfeiner Kellner von einer Katastrophe in die nächste.

Der schweigsame Stammgast Heini weigert sich standhaft, seine Kneipe zu verlassen und Emmas missgünstiger Nachbargastronom setzt ihr schlimmes Ungeziefer im Lokal aus.

Es entwickelt sich ein amüsantes und äußerst lustiges Verwechslungs Spiel, bei dem alles erdenkliche, zur guten und lustigen Unterhaltung der begeisterten Zuschauer, schief läuft.

Mit vielen Ideen und Ausflüchten scheint es Emma trotzdem zu gelingen, ihren Cousin von dem „Edellokal“ zu überzeugen. Als dieser dann eine Testerin vom Magazin „Der Feinschmecker“ ankündigt, bricht in Emmas vermeintlichem Edelrestaurant das komplette Chaos aus.

Als sich die Wogen geglättet hatten, stand dem „Happy End“ nichts mehr im Weg.

Kathrin Schätzle als Emma Wutschke

Udo Weis als Blümchen

Rüdiger Stein als Prinz Harry von Anhalt

Jutta Wallbott als Sandy Stutzke

Carmen Gäth als Walli Schuster

Petra Burkert als Monique/Heike

Ingo Wallbott als Udo Döge

Guiseppina Weis als Annabell Döge

Lena Wallbott als Ludmilla von der Steppke

Gerhold Münch als Uwe

Guido Schätzle als Heinrich



Die Charaktere der Rollen:

Emma Wutschke
Kneipenwirtin, die gute Seele der Eckkneipe „Zum warmen Würstchen“. Dort steht die etwas
schnodderig-freche Frau hinter dem Tresen und hat für ihre Stammgäste immer ein offenes
Ohr. Emmas Kneipe ist allerdings ziemlich heruntergekommen und Emma selbst recht chaotisch
und etwas schmuddelig. Emma ist passionierte Raucherin, weshalb sie das Rauchverbot in
Gaststätten einfach ignoriert. Die Kneipe war Emmas Lebenstraum. Im Laufe des Stücks
wandelt sich die mollige Emma optisch zu einer selbstbewussten und gepflegteren Frau.
 
Blümchen
Gerd Blume, ein arbeitsloser Stammgast und der Lebensgefährte von Emma. Er wird von allen
nur „Blümchen“ genannt. Er ist ein liebenswürdiger Tollpatsch, der für seine Emma eigentlich
immer nur das Beste will. Durch seine Schusseligkeit, sorgt er jedoch stets für Chaos. Als der
Cousin Harry auftaucht, schlüpft Blümchen in die Rolle des piekfeinen Kellners und sorgt
durch zahlreiche Missgeschicke dafür, dass Emma immer wieder fast auffliegt. Blümchen ist
optisch eher unscheinbar, hat Hosenträger an und trägt seine dünnen, lichten Haare zu einem
kleinen Pferdeschwanz.
 
Prinz Harry von Anhalt
Cousin von Emma. Er hat das Reinigungsgeschäft seiner Eltern in eine Kette verwandelt und ist
damit weltweit so expandiert, dass er seit einigen Jahren im Geld schwimmt. Er versucht, mit
allen Extravaganzen auf den Bahamas die Sonnenseite des Lebens zu genießen. Er ist
ziemlich selbstverliebt und angeberisch und hat sich von einem „von Anhalt“ adoptieren
lassen, um einen Adelstitel tragen zu können. Eine feste und ernsthafte Beziehung zu einer
Frau kann der hedonistische Harry nicht eingehen. Harry hat einen selbstbewussten Gang, ist
braungebrannt, kämmt seine etwas längeren blonden Haare immer zurück und trägt hochwertige
Kleidung, die etwas hermacht.
 
Sandy Stutzke
Stammgast bei Emma, alleinerziehende Mutter und bekommt bei Emma nicht nur ihren täglichen
Frühshoppen, sondern auch Lebensberatung. Sandy ist extrem naiv und dümmlich. Sie fällt
immer wieder auf die falschen Männer herein und hofft trotzdem unvermindert auf den Mann
ihres Lebens. Sandy trägt einen rosa Trainingsanzug und versucht auf eine sehr eigenwillige
Art und Weise, optisch etwas aus sich zu machen. In dem vermeintlichen Edel-Lokal von
Emma, schlüpft sie in die Rolle einer feinen Kundin mit Etikette. Doch mit ihrer plumpen,
dümmlich Art fällt sie immer wieder aus der Rolle.
 
Walli Schuster
Walli betreibt das gehobene Restaurant „Wallis Weinschlösschen“, das neben Emmas
Eckkneipe liegt. Walli ist ein überkandidelter und gehässiger Typ, dem Emmas einfache
Kneipe ein Dorn im Auge ist. Sie will „den Schandfleck“ neben ihrem guten Weinschlösschen
am liebsten los werden. Als sie mitbekommt, dass Emma plötzlich versucht, aus
ihrer Kneipe ein Edel-Lokal zu machen, unternimmt sie alles, um ihr dazwischen zu funken.
Walli hat einen Tick und macht mit ihrer Zunge immer wieder Schnalzgeräusche, die
wie ein „Z“ klingen.
 
Monique
Affäre von Harry, ist das derzeitige Accessoire an Harry Seite. Sie schätzt an Harry in erster
Linie sein Geld, mit dem sie ihrer großen Leidenschaft, dem Shoppen, nachgehen kann. Heike
ist extrem auf ihr Äußeres fixiert, schaut permanent in den Spiegel und zählt jede Kalorie, die
sie zu sich nimmt.
 
Udo Döge
Bürgermeister. Seine größte Sorge ist, dass er bei den anstehenden Kommunalwahlen nicht
wiedergewählt werden könnte. Deshalb unternimmt er alles, um in einem guten Licht dazustehen.
Er will den Eindruck vermitteln, er habe alles im Griff und im Ort sei alles in bester
Ordnung. Dass Emma das Rauchverbot in Gaststätten einfach nicht einhält, ist ihm daher ein
Dorn im Auge und er hat Emma deshalb auf dem Kieker. Als Udo durch eine Verwechslung
in den Fängen von Blümchen landet und von ihm abgefüllt wird, zeigt der kontrollierte
Karrierist jedoch plötzlich ganz andere Seiten.
 
Annabell Döge
Eine etwas arrogante, feine Dame, die es genießt, die angesehene Gattin des Bürgermeisters
zu sein und zu den honorigen Kreisen zu gehören. Allerdings hegt Annabell seit geraumer
Zeit den Wunsch, sich selbst zu verwirklichen. Daher hat sie ein Modegeschäft im Ort
eröffnet, wo sie ihre selbst kreierte und mit einem merkwürdigen künstlerischen Anspruch
entworfene Mode verkauft. Allerdings ist die Kleidung so ausgefallen, abstrus und eigenwillig,
dass sich niemand in ihren Laden hinein verirrt.
 
Ludmilla von der Steppke
Testerin des Magazins „Der Feinschmecker“, wurde von Harry dazu gebracht, Emmas vermeintliches Edel-Lokal zu testen und darüber im „Feinschmecker“ zu berichten. Ludmilla ist
eine Dame mit Etikette und drückt sich äußerst gewählt aus. In dem vermeintlichen Edel-
Lokal erlebt sie ein abgedrehtes Testessen, das sie so schnell nicht vergessen wird.
 
Uwe
Arbeitsloser Stammgast in Emmas Kneipe, lässt allerdings seit geraumer Zeit anschreiben. Er
ist ein bierbäuchiger, witziger Kerl, der am Tresen für eine lustige Stimmung sorgt. Als er
jedoch nichts ahnend in dem vermeintlichen Edel-Lokal aufschlägt, versteht er die Welt nicht
mehr und bringt Emma in Schwulitäten.
 
Heini
Schweigsamer Stammgast, für ihn ist Emmas Kneipe sein Wohnzimmer. Er verbringt dort seine
komplette Zeit. Er sitzt allerdings nur am Tresen, schweigt vor sich hin und blickt tief in sein
Bierglas. Wenn er angesprochen wird, murrt er höchstens mal auf. Als Emma ihr Lokal in ein
Edel-Restaurant verwandeln muss, weigert Heini sich schweigsam, aber standhaft, seine
Stammkneipe zu verlassen. Heini sieht etwas verwegen und ungepflegt aus.
 

"Kaviar trifft Currywurst"

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von:  Ulrich Sann

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