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130 Sängerinnen und Sänger von Ernie Rhein begeistert!

Begeistert wie der Referent Ernie Rhein selbst, so waren auch die Workshopteilnehmer bei der Sache
Begeistert wie der Referent Ernie Rhein selbst, so waren auch die Workshopteilnehmer bei der Sache
Pohlheim | Wenn an einem Samstag 130 Sängerinnen und Sänger an einem sechsstündigen Chorworkshop teilnehmen, muss doch wohl etwas Besonderes angesagt sein?

Wie ein Lauffeuer hatte sich die Einladung des Sängerbundes Hüttenberg-Schiffenberg zum Chorworkshop „Weihnachten mal ganz anders“ mit dem Referenten Ernie Rhein herumgesprochen, so dass der Workshop bereits Tage vor seinem Start ausgebucht war.
Da war es gut, dass der SB-Präsident Klaus Kummer mit seinem Vorstandsteam die 130 Notenpakete mit je zwölf Weihnachtslieder hergestellt und mit dem Gasthof Krone in Watzenborn-Steinberg als Veranstaltungsort, einen großartigen Raum und beste Pausenverpflegung organisiert hatte.

Dadurch konnte der Referent pünktlich um 9:30 Uhr mit dem körperlichen und stimmbildnerischen „warming up“ beginnen, welches für Sängerinnen und Sänger ebenso wichtig ist wie für Sportler. Da es Rhein von der ersten Minute prächtig verstand, diesen „Massenchor“ zu motivieren und die Bereitschaft bei jedem einzelnen zu zünden, sein Vorgemachtes und Angesagtes umzusetzen, entwickelte sich schnell eine Chordynamik, die in den wöchentlichen Singstunden landauf landab ihresgleichen sucht.

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Weiterbildung (83)Stimmbildung (64)Singen (197)lernen (24)Gesang (337)Chor (461)
Auch seine Aufforderung zum mutigen „mal falsch zu singen“, fördere die Entwicklung zur Selbstkontrolle und im nächsten Schritt zu eigener Korrektur und der letztendlichen Optimierung der zu lernenden Literatur. Und damit der eben gerade im Stimmenblock gemeinsam erlernte Liedvers mit dieser Selbstkontrolle und Feinjustierung konfrontiert wurde, löste er spontan den Sopranblock auf und vermischte die 40 Sopranstimmen unter die Alt-, Tenor- und Bass Stimmen.
Und als dies zum Erstaunen der Workshopmitglieder bestens funktionierte, wurde die nächste Phase zum Singen in gemischter Stimmenformation schon herbeigesehnt. Damit eine solche Totalvermischung der Stimmen auch zu Hause im Heimatschor mit viel Freude und humorvoll funktionieren kann, ließ Rhein alle 130 Sängerinnen und Sänger nach Geburtsmonat und Tag sortiert im großen Saalkreis Aufstellung nehmen und in dieser Mix-Formation die gerade erlernten Lieder singen. Erstaunt und begeistert zugleich, von dieser nicht geglaubten Machbarkeit des Chorsingens, waren viele der anwesenden Sängerinnen und Sängern ermutigt, das Erlebte und Erlernte künftig im eigenen Heimatschor anzuwenden.

Dass diese Methoden, Techniken und Abläufe auch
Beim warming up wurde sogar die derzeit aktuelle Skigymnastik angewendet
Beim warming up wurde sogar die derzeit aktuelle Skigymnastik angewendet
die künftigen Konzertabläufe, bis hin zu den Bühnenauftritten der Chöre, positiv beeinflussen können erstaunte besonders die anwesenden Dirigenten und Chormanager, denen dieser Block besonders gewidmet war. Obwohl in diesem Workshop ausschließlich Weihnachtslieder im Mittelpunkt standen, kann das hierbei Erlebte und Erlernte bei jeglicher Art von Chormusik, -Training und -Konzerten angewendet werden und die Sängerinnen und Sänger einschließlich Konzertbesucher erfreuen und begeistern.

Zu den erlernten Kompositionen gehörten unter anderem: „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, „Ressonrt in Laudibus“, „Kling, Glöckchen, klingelingeling“, Cantique de noel“, „Santa Baby“, „Villancicos de Navidad“, „Whisper! Whisper!“ und „Weise aus dem Morgenland“, eine Komposition von Oliver Gies bei der der Workshoptitel „Weihnachten mal anders“sehr treffend und heiter zum klingen kam.

Am Ende der sechseinhalb Stunden intensiver Fortbildung gab es nicht nur Dankesworte vom Sängerbund-Präsidenten Klaus Kummer an den Referenten und die 130 Teilnehmer, sondern einen Dankesapplaus von allen Teilnehmern an einen wirklich kompetenten, sympathischen und tüchtigen Ernie Rhein.

Wenn es den Workshop Teilnehmern gelingt, das Erlebte, Gelernte und Erkannte, in ihre jeweiligen Heimatschöre inklusive deren Dirigenten zu transportieren, kann sich der Chorgesang im Sängerbund Hüttenberg-Schiffenberg auch weiter zukunftsträchtig entwickeln.

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Lachen entspannt und fördert das Mitmachen
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Im großen Saalrund des Gasthof Krone kam der „Massenchor“ nicht nach Stimmen, sondern nach Geburtstag und Monat sortiert, wunderschön zum klingen.
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Die sympathische Atmosphäre war auch beim Dankeschön von Klaus Kummer an Ernie Rhein spürbar.
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von:  Günther Dickel

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Günther Dickel
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