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KiTa Neubau in Watzenborn-Steinberg kein Prestigeobjekt - Eine Antwort auf den Leserbrief von Carola Hagmann

Pohlheim | - (fw). Da die Redaktionen von Gießener Allgemeine und Gießener Anzeiger sich gegen eine Veröffentlichung der FW Pressemitteilung vom 11. Juli 2019 entschieden haben, schrieb Fraktionsvorsitzender Ulrich Sann nun nachfolgenden Leserbrief, mit der Bitte um Veröffentlichung, an beide Redaktionen.


Ulrich Sann: Im Leserbrief von Frau Carola Hagmann im Gießener Anzeiger vom 10. Juli 2019 finde ich Aussagen, die so nicht stimmen (Anm.: Der Leserbrief wurde in der Gießener Allgemeinen ebenfalls am 10. Juli 2019 veröffentlicht).

Die Stadt Pohlheim ist gesetzlich verpflichtet ausreichend Plätze in Kindertagesstätten (KiTas) anzubieten. Die neue, in Planung befindliche Kindertagesstätte ist daher kein „gigantisches Prestigeobjekt von Bürgermeister Schöffmann zum Ausgleich für die geplatzten Outletpläne“, sondern schlicht und einfach gesetzliche Pflichtaufgabe der Stadt Pohlheim.

Dass ein Haus abgerissen werde, um eine breitere Zufahrt zur neuen KiTa zu bauen, wurde in keiner Sitzung von der Verwaltung mitgeteilt. Es wurde gesagt, dass die Möglichkeit bestehe, eine breitere Zufahrt zum neuen KiTagebäude zu schaffen, wenn eine unbewohnte Garage in diesem Bereich abgerissen würde.

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Der bauliche und räumliche Zustand der bestehenden Kindertagesstätte Kirchstraße wurde von der Verwaltung in verschiedenen öffentlichen Sitzungen detailliert und mit Bildern dargestellt. Dabei wurde deutlich, dass das Raumkonzept den heutigen Anforderungen nicht mehr genüge.

Die Bausubstanz der KiTa in der Kirchstraße ist von den Grundmauern bis unters Dach marode. Daher komme eine Sanierung des Gebäudes nicht in Frage. Nur ein Neubau ermögliche die zukunftsfähige Gestaltung der Kindertagesstätte und sei die deutlich kostengünstigere Lösung. Da ein Mindestbedarf für acht Gruppen bestehe, werde die Größe der KiTa, unter Beachtung der neuen hessischen Gesetzgebung, für diesen Bedarf konzipiert.

Auf Wunsch der SPD wurden von der Verwaltung verschiedene alternative Grundstücke in Steinberg auf ihre Eignung als mögliche Standorte geprüft. Dazu zählten beispielsweise die Flächen Spielplatz am Steinacker, Fläche zwischen alter und neuer Grüninger Straße (Bruchstraße), Grundstück „Oberheim“ zwischen Erfurter Straße und Asterweg, Spielplatz Leipziger Straße, Spielplatz Brucknerstraße, Flächen im Bereich Rudolf-Diesel Straße.

Vergleiche man die verschiedenen Eignungsfaktoren wie zum Beispiel Lage, Größe und Besitzverhältnisse, die ein Grundstück für den geplanten Neubau einer großen Kindertagesstätte aufweisen sollen, dann erfüllen nur die städtischen Grundstücke rund um die KiTa „Sonnenschein“ in der Kirchstraße die erforderlichen Voraussetzungen.

Damit Architekten beauftragt werden können, Gestaltungspläne mit Kostenkalkulationen zu entwickeln, haben die Stadtverordneten den dazu notwendigen Beschluss gefasst. Bis dahin ist das der normale Werdegang eines städtischen Bauvorhabens und wurde mit Mehrheit so in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Die Verknüpfung des KiTaneubaus mit Outlet und Bürgermeister Schöffmann ist eine „Mär“. Korrekt ist, dass die Outletpläne in der Zeit des SPD Vorgänger Bürgermeisters entstanden. Schöffmann wurde nach seiner Wahl die „Akte Neinver Outlet“ auf den Schreibtisch gelegt. Somit ist die Idee oder das Wunschdenken der SPD mit ihrem damaligen Bürgermeister gescheitert und nicht der jetzige Bürgermeister Schöffmann.

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