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Schulfest gab wieder tiefe Einblicke

So bunt wie die Töne und Sprachen, war auch die Choreografie
So bunt wie die Töne und Sprachen, war auch die Choreografie
Pohlheim | Wohl zum letzten Mal führte der Weg zum Schulfest in die Pohlheimer Adolf Reichwein Schule unter den Baugerüsten hindurch, die seit Jahren zum Schulalltag an der Gesamtschule gehören. Hell und farbenfroh wie die neue Außenfassade durch das Baugerüst strahlt, so vielfältig und schön waren auch die Präsentationen der über 600 Schüler, die ihre Ergebnisse der abgelaufenen Projektwoche den interessierten Besucherinnen und Besuchern präsentierten. Ob im eigenen Klassenraum, den Fluren, dem Schulhof, der Turnhalle oder dem Schulgarten, zeigten die Schüler ihre in der Projektwoche ausgetüftelten, erprobten, erstellten und vorbereiteten Experimente und Ergebnisse. Zudem konnten die Besucher viele der präsentierten Dinge selbst ausprobieren oder sich im Geschicklichkeitsspiel mit den Schülern messen.


Aber auch externe Partner wie die freiwillige Feuerwehr und die Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes aus Pohlheim boten auf dem Schulhof interessante Einblicke in ihre Arbeit, bei den die Schüler auch selbst ihr Talent und Geschick testen konnten.
Am Crépes-Stand, der Cocktailbar, dem Elterncafé, der Sneck-Thecke vom Team Köse gab es Leckereien zu verkosten und in der Schulküche gab es gar spanische Spezialitäten zum Probieren und tiefe Einblicke in die Herkunft und Herstellung dieser balearischen Rezepturen.

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Die Vielfalt und Buntheit der Schule, wie es bei der Einladung zum Schulfest überschrieben war, präsentierten die Schüler der Workshops bei ihren Vorführungen zu festen Zeiten auf den kleinen Bühnen an verschiedenen Orten im Schulgebäude. Ein besonderes Theater führten dabei 19 Mädchen der Jahrgangsstufe-6 vor, welches sie in der Projektwoche einstudiert hatten. Mit dem Titel „TAKTAKPÖKPÖKTIX-Tönesammler*in“ sangen und spielten die Mädchen dieses Musiktheaterprojekt zur Begeisterung der Zuschauer bravourös und eindrucksvoll. Das Musiktheaterstück handelt vom Verschwinden der Töne und damit auch vom Verschwinden der Sprache. Über sechs Szenen hindurch waren Lieder von Solisten und Chor zu singen und in eine Handlung umzusetzen. Dies alles mussten die Schüler selbst erarbeiten und dabei den Bezug herstellen zu Themen wie: Umwelt, Tradition, Esskultur, Missverständnisse, Protest, Krisen und Lösungen. Erstaunlich war dabei auch, dass zwölf Mädchen der Gruppe derzeit noch in den DaZ-Kursen die deutsche Sprache erlernen, in deren Familien
In dieser Szene waren die Töne verschwunden (leise, leise… Mucksmäuschenstille)
In dieser Szene waren die Töne verschwunden (leise, leise… Mucksmäuschenstille)
insgesamt 15 Muttersprachen in der Basis Kommunikation erklingen. Angeleitet wurden sie dabei von dem Profiteam Claudia Jirka und Helmut Fischer. Die begleitenden Lehrerinnen der ARS waren Stefanie Heckroth (DaZ) und Gitty Feriduni (Musik). Gefördert wurde dieses Sonderprojekt von der „Stiftung Anstoß“, „Lotto-Hessen“ und dem „Förderverein der ARS“. Da alle Schüler an diesem Tag mit ihren eigenen Projekten und Präsentation beschäftigt waren, wurde das Musiktheater am Montag auch noch der Schülerschaft vorgeführt.

Dass bei diesem Schulfest der offenen Türen, auch der ehemalige Rektor Norbert Kissel zu Gast war, erfreute nicht nur so manch einen Schüler und Besucher, sondern seine Nachfolgerin, die jetzige Schulleiterin Petra Brüll mit ihrem Kollegium. Wenn nach Abschluss der Renovierungsarbeiten zum Start des neuen Schuljahres im August die ARS in neuem Glanz erstrahlt, hat sich auch für den letzten Schüler der diesen Lernort nur als Baustelle bis dato kannte die Geduld ausgezahlt. Wenn dann auch noch die derzeit offenen Planstellen bis hin zur stellvertretenden Schulleitung besetzt sind und auch das Außensportgelände im Stundenplan seinen Platz findet, sollten im „Pohlheimer Fortweg 5“ alle Daumen nach oben zeigen!

Nähere Infos unter: www.ars-pohlheim.net

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von:  Günther Dickel

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Günther Dickel
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