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"Boygroup66+" begeistert Senioren in St. Anna

Sitzend, auf Augenhöhe mit den Gästen von links: Dieter Schäfer (mit Gitarre), Werner Tunkel, Heinz Ottinger, Jürgen Schäfer, Klaus Buß, Peter Schmidt, Walter Damasky, Dieter Schäfer und Günther Dickel.
Sitzend, auf Augenhöhe mit den Gästen von links: Dieter Schäfer (mit Gitarre), Werner Tunkel, Heinz Ottinger, Jürgen Schäfer, Klaus Buß, Peter Schmidt, Walter Damasky, Dieter Schäfer und Günther Dickel.
Pohlheim | Was die Bewohner des Gießener Pflege- und Förderzentrums „St. Anna“ dieser Tage bei ihrem „Herbstfrühstück“ erlebten war neu, erheiternd und kurzweilig. Obwohl die Gesamtdauer des Frühstückprogramms fast eineinhalb Stunden dauerte, forderten die Besucher Zugabe und wünschten: „Bitte kommt doch bald wieder“! Denn was die „Boygroup66+“ vom Gesangverein Eintracht 1869 Watzenborn-Steinberg e.V. inzwischen bei ihren Auftritten den Senioren in deren Wohnanlagen und Tageseinrichtungen musikalisch, pädagogisch und didaktisch bietet, ist sensationell und lobenswert obendrein.

Nach kurzer Begrüßung und gegenseitiger Vorstellung, wurde gemeinsam das bekannte Volkslied „Horch, was kommt von draußen rein“ gesungen. Im Wechsel von Geschichten, Zeitgeschehen, Gedichten und kniffligen Übungen, wurde dann wieder ein gemeinsames Lied angestimmt. Dabei staunten die Sänger nicht schlecht, dass die Hausgäste, selbst bei den letzten Liedversen, keine Textblätter benötigten. Anscheinend geben alte Festplatten bei der richtigen Stimmungsdrehzahl Daten frei, die im Alltagsgeschäft verborgen bleiben. Angepasst an die jeweiligen „Haus-Hits“
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der unterschiedlichen Senioren- und Pflegeeinrichtungen besteht das Liederheft der Boy-GROUP inzwischen aus 16 „Hits“, von denen bis zu zehn Titel bei den jeweiligen Auftritten gemeinsam mit den Bewohnern und Gästen gesungen werden. Bei ihrer Rundreise durch die Seniorenhäuser haben die Sänger aber auch bemerkt, dass sie bei ihren nächsten Stammtischen, jeweils am ersten Freitag im Monat in ihrem Vereinslokal „Grüner Baum“, noch weitere Hits ihrer Fangemeinde in ihr Programm aufnehmen müssen. Denn die alten Gassenhauer wie: „Am Brunnen vor dem Tore“, „Schön ist die Jugend“, „Im Krug zum grünen Kranze“ … bedürfen der Ergänzung durch Schlager der 60er Jahre und jünger, die bereits in den Senioreneinrichtungen zum Standard gehören. Das war auch wieder beim Mitsingen zu den Klängen aus dem „Tonrohr“ hörbar, als der ganze Saal die daraus klingenden Melodien von „Atemlos durch die Nacht“ bis hin zum Udo Jürgens Hit „Aber bitte mit Sahne“ mitsangen.

Bei den vorgetragenen aktuellen Geschichten und Geschehnissen von Moderator Günther Dickel, staunten die Sänger nicht schlecht als sie merkten, dass die Senioren von St. Anna im Bilde waren. So war bereits hierher vorgedrungen, dass die „Steinberger-Teutonen“ den Gießenern wieder
Mit ihrem neuen Rollator, dem „Tonrohr“ und jeder Menge Gesang und Geschichten im Gepäck erfreute die „Boygroup66+“ mit Dieter Schäfer (musikalische Leitung) die Senioren im Pflege- und Förderzentrum Sankt Anna bei deren Herbstfrüh
Mit ihrem neuen Rollator, dem „Tonrohr“ und jeder Menge Gesang und Geschichten im Gepäck erfreute die „Boygroup66+“ mit Dieter Schäfer (musikalische Leitung) die Senioren im Pflege- und Förderzentrum Sankt Anna bei deren Herbstfrüh
den Spaß am Fußballspielen zurückgebracht haben. Dass unser hessischer Ministerpräsident Volker Bouffier, ein „Gießener Bub“, ist war rund um bekannt. Dass dieser aber beim 150. Eintracht Jubiläum im nächsten Jahr in Watzenborn-Steinberg die Schirmherrschaft übernommen hat, beklatschten die Gäste mit Applaus. Applaus war auch das heitere Wechselspiel zwischen den mitsingenden Gästen und den Musikanten der Boygroup.
Einen besonders emotionalen Moment gestalteten und erlebten die Sänger mit ihrem musikalischen Leiter Dieter Schäfer auf der Wachkomma-Station, als sie einem ihren dort liegenden langjährigen Sänger einen musikalischen Gruß überbrachten. Mit dem bekannten Volkslied „Muss i denn zum Städtele hinaus“ klang nach fast eineinhalb Stunden das musikalische Herbstfrühstück in St. Anna aus.
Beim jetzigen Auftritt war die Group krankheitsbedingt mit nur acht Sängern und einem Durchschnittsalter von 73 Jahren angereist. Wenn alle Boys fit sind, liegt das Durchschnittsalter der Group bei sage und schreibe 81 Jahren. Denn mit 91 und 90 Jahren sind Walter Laux und Otto Happel die Top-Senioren der „Boygroup66+“.

Sitzend, auf Augenhöhe mit den Gästen von links: Dieter Schäfer (mit Gitarre), Werner Tunkel, Heinz Ottinger, Jürgen Schäfer, Klaus Buß, Peter Schmidt, Walter Damasky, Dieter Schäfer und Günther Dickel.
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