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Martinumzug der Kindertagesstätte „Pusteblume“ - flackerndes Lagerfeuer im Burghof

von Ulrich Sannam 12.11.2018347 mal gelesen3 Kommentare
Flackerndes Lagerfeuer im Grüninger Burghof
Flackerndes Lagerfeuer im Grüninger Burghof
Pohlheim | Über eine Stunde zogen die Teilnehmer des Martinumzuges der Kindertagesstätte „Pusteblume“ am Freitag bei Dämmerungsbeginn von der Limeshalle bis in die Grüninger Burg.

Festlich beleuchteten die vielen Laternen der Kinder den Umzug mit ihren Eltern, Großeltern und Verwandten. Allen voran ritt Susanne Denninghoff auf ihrem Schimmel als „St. Martin“.
Zu Beginn und unterwegs an mehreren Stationen sangen die Kinder Lieder.

Im Burghof angekommen flackerte die wärmenden Flammen eines Feuers. Die Kinder bekamen „Weckmänner“. Sowohl Würstchen als auch warme und kalte Getränke waren bei allen Besuchern „heiß begehrt“.

Geplant und organisiert hatte die Veranstaltung der Elternbeirat des Kindergartens und dafür dankten die Kindergartenleitung und Eltern dem Team herzlich.

Flackerndes Lagerfeuer im Grüninger Burghof
Susanne Denninghoff als St.  Martin
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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.488
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 14.11.2018 um 13:55 Uhr
Natürlich finde ich es gut, dass mein Namenspatron "gewürdigt" wird.

In dem Ort in dem ich groß geworden bin war der Martin sogar Stadtpatron und im Stadtwappen drin. Dementsprechend wurde viel Aufwand getrieben.

Wir Kinder schnitzen aus Futterrüben oder Steckrüben die Laternen selbst.
Fruchtfleisch raus, Grimassen rein und dann eine alte Kerze festtropfen und los ging es. Zum Glück war der Umzug nicht so lang, denn diese Leuchten waren für Kinder schon schwer.

Imponiert hatte mir die Mantelteilung am Ende des Umzugs und die Überreichung des halben Mantels an einen Bettler (der Legende nach empfunden). Einmal war ich so nahe dran, dass ich mitbekommen habe, dass es sich im jeden Jahr um den selben Mantel handelte, der garnicht mit dem Schwert geteilt wurde, sondern dessen Zusammennäherei so schwach war, dass der Soldat (damals gab es noch keine Emanzipation und es war ein Mann) nicht mit seinem Schwert schnitt, sondern einfach die zwei Teile auseinander riss.

Naja, die Zeiten gehen weiter - an Bratwurst und Kinderpunsch kann ich mich nicht entsinnen.

Übrigens es gab noch eine weitere Tradition zum 11.11. - der Patenonkel musste seinem Patenkind ein Weckmann kaufen (in meinem Ort Boppereiter genannt).

weitere nformationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Stutenkerl
Ulrich Sann
486
Ulrich Sann aus Pohlheim schrieb am 14.11.2018 um 16:50 Uhr
Vielen Dank für Ihren informativen Kommentar!
Hallo Lieber Leser
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von:  Ulrich Sann

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Ulrich Sann
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