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Kulinarische Sängerwanderung

Die Wandersleute im Innenraum der Grüninger Warte („Hoinkdeppe“)
Die Wandersleute im Innenraum der Grüninger Warte („Hoinkdeppe“)
Pohlheim | Zu einer kulinarischen Sängerwanderung starteten 100 Sängerinnen und Sänger im Sängerbund (SB) Hüttenberg-Schiffenberg am Sonntag, dem 16. September auf eine ca. 10 Kilometer lange Strecke durch die Feldfluren von Watzenborn-Steinberg und Grüningen. Treffpunkt und Start war um 10 Uhr auf der Watzenborn-Steinberger „Mockswiese“. Nach dem Parken der PKW wurden alle singenden Wandersleute mit ihren Erkennungsarmbändern gekennzeichnet, damit sie auf den einzelnen kulinarischen Verpflegungsstationen schnell und unkompliziert versorgt werden konnten.

Nach kurzer Begrüßung durch SB Vorsitzenden Klaus Kummer und sein Vorstandsmitglied Uwe Degen ging es bergan durch die Steinberger Gassen hinauf zur Heimatkanzel. Hier und weiter hoch auf der Panoramawiese des Weißbierfestes genossen die Wanderer den herrlichen Weitblick nach Norden über den Schiffenberg, die Stadt Gießen, das Marburger Land nach Westen über den Hüttenberg bis zu den Ausläufern des Westerwaldes.

Von diesem höchsten Wanderpunkt (300m ÜNN) war auch schnell der erste Getränkestopp am Limesturm erreicht. Über den derzeit im Bau befindlichen Limes-Rad-
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Wanderweg führte die Route am Limes entlang, um den 11 Meter hohen und 9 Meter Durchmesser großen Windmühlenturm („Groininger-Hoinkdeppe“) auf dem 280 Meter hohen Wartberg zu besteigen. Bei blauem Himmel und bestem Weitblick orteten die Wanderer schnell die markantesten Berggipfel am Horizon. Im 360 Grad Rundblick konnte man den Feldberg im Taunus, die Hochhäuser von Frankfurt, den Hoherodskopf im Vogelsberg oder den nur 20 Kilometer entfernten mächtigen Dünsberg bestaunen.

Dann führte der Weg hinunter zur Grüninger Kirche, wo der Grüninger Heimatexperte Werner Bender die Besonderheiten des altehrwürdigen Kirchengebäudes fesselnd erläuterte. Indes dufteten aus der Burgküche bereits die „Bellschou“ und die Zwiebelsoße, den man im alten engen Ortskern riechen konnte. Nach zwei Stunden Wanderung und Erreichung dieses südlichen Wendepunktes der Wanderstrecke, hatten sich die Wanderer ihre Mittagspause incl. Essen in der Grüninger Burg redlich verdient. Im Küchenteam waren Sängerinnen und Sänger der Gesangvereine EAI-Grüningen sowie Germania und Harmonie Watzenborn-Steinberg aktiv. Chorleiter Volker Purdak sorgte mit seinem Akkordeon für den musikalischen Basissound, bei dem die Sängerschaft ob im Burghof oder Burgpalas immer wieder herzerfrischend mitsang.

Weiter ginge es dann in nördliche Richtung in den Vogelpark am Pohlheimer Wald, wo die Eintracht-Chorifeen leckeren Kuchen und Kaffee servierten. Von dieser vorletzten Rast unter schattigen Bäumen und im kühlem Vereinsheim führte die letzte Strecke durch den Watzenborner Ortsteil hinunter in die Kleingartenanlage am Lückebach. Zum kulinarischen Abschluss servierten hier die Gesangvereine Harmonie und Sängerkranz eine herzhafte Abendvesper mit hausmacher Wurst und Bauernbrot.
Mit den filigranen Akkordeonklängen von V. Purdak und dem immer wieder einstimmenden „Mischgesang“ der zu dieser Abendstunde noch 75 anwesenden Wandersläuten aus den vielen Vereinen des SB Hüttenberg-Schiffenberg klang die zweite Sängerwanderung harmonisch aus.

Die Wandersleute im Innenraum der Grüninger Warte („Hoinkdeppe“)
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Zweite Rast am Limesturm
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Mann singt auf dem Palas der Grüninger Burg. Unterstützt von Volker Purdak mit Akkordeon
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In der Grüninger Burg begrüßt SB Vorsitzender Klaus Kummer die Wandersleut! v.r. Klaus Kummer, Ulli Dewald und Volker Purdak mit Akkordeon.
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von:  Günther Dickel

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Günther Dickel
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