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Vom "Schwarzen Moor" zur "Rotlichtbestrahlung mit dem Ackerschnacker im Stoffhund" - Ausflug des OGV Watzenborn-Steinberg in die Rhön

Schwarzes Moor
Schwarzes Moor
Pohlheim | Zum Tagesausflug in die Rhön hatte der Obst- und Gartenbauverein (OGV) Watzenborn-Steinberg am vergangenen Samstag eingeladen. Das Organisations(Orga)team um Reinhold Schunk und Roswitha Kraft hatte zusammen mit Helferinnen und Helfern ein abwechslungsreiches Tagesprogramm gestaltet.

Nach der Abfahrt um acht Uhr wurde nach gut einer Stunde Fahrt ein Waldparkplatz in der Rhön aufgesucht. Dort baute das Orgateam ein opulentes Frühstücksbuffet auf und versorgte die Mitreisenden mit Kaffee, deftigen und süßen Speisen.

Der zweiten Höhepunkt der Reise war das „schwarze Moor“ auf der bayrischen Seite der Rhön. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde den neugierigen Wanderern auf dem rund vier kilometerlangen Wanderweg aus Eichenbohlen durch das Moor, unter fachkundiger Begleitung, viel Wissen vermittelt. „Trotz strenger Schutzauflagen scheint bei der derzeitigen Klimaveränderung die langfristige Existenz dieser besonderen Moorlandschaft gefährdet“, meinte einer der kundigen Begleiter.

Nach den Erlebnissen in der naturnahen Moorlandschaft wurde als nächstes Ziel „Point Alpha“ in der ehemalige Grenzlandschaft
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zwischen BRD und DDR angesteuert. Dort wird ein Teil der traurigen Vergangenheit Deutschlands „konserviert“ und mit beeindruckenden Dokumenten im Museum präsentiert. Manche umgangssprachlichen Begriffe im Museum amüsierten dennoch die Besucher, wie der „Ackerschnacker“ (NVA Feldfernsprecher) im „Stoffhund“ (Trabbi Geländewagen mit Stoffverdeck) oder die „Rotlichtbestrahlung“ (Broschüre zur politischen Lageinformation).
Die mit Stacheldraht versehene Landschaft und die teilweise mit Betonelementen als Festung ausgebaute Grenze, erzeugt beim Betrachten immer noch unangenehme Gefühle. Den Höhepunkt der Perversion beinhaltet die Selbstschussanlage, die Menschen, auf dem verbotenen Weg aus der DDR in die Freiheit, mit hunderten Stahlsplittern tötete.

Zum Abschluss der Fahrt stand als Ziel die Domstadt Fulda mit reichlich touristischen Angeboten im Programm. Auf „eigene Faust“ fanden die Reiseteilnehmer bis zur Heimreise am Abend ihre Wunschziele in der Innenstadt Fuldas.

Schwarzes Moor
Roswitha Kraft (links) mit "Orgateam" bereitet Frühstücksbuffet vor
Frühstück am Waldrand
Vorsitzender Heinz Otto Schmidt (rechts) und Schriftführer Reinhold Schunk
Rundweg durchs "Schwarze Moor"
Schwarzes Moor Beginn der Führung
Erläuterungen im Schwarzen Moor
Kreuzottern wurden nicht gesehen
Haus auf der Grenze
Haus auf der Grenze
Haus auf der Grenze
Ein Stück Berliner Mauer
Friedensspirale
Selbstschußapparat
Selbstschußapparat
Selbstschußapparat
"Stoffhund" - ein Geländetrabbi mit Stoffverdeck
Stoffhund
Ackerschnacker
"Rotlichtbestrahlung" durch die Informationsbroschüre
Rotlichtbestrahlung
Stacheldrahtzaun
Hunde kontrollieren Grenzabschnitt
"Festung" aus Beton und hohen Zäunen
"Rüttelpiste" für den "Stoffhund" entlang der Grenze
Point Alpha
Fulda auf "eigene Faust" erkunden

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