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Donnerstags brummen die Maschinen

In der Werkstatt v.L. Werner Burger, Karl-Reinhard Philipp, Franz Stöhr und Michael Lederer
In der Werkstatt v.L. Werner Burger, Karl-Reinhard Philipp, Franz Stöhr und Michael Lederer
Pohlheim | Auf seiner Rundreise durch die Pohlheimer Seniorenprojekte war dieser Tage Karl-Reinhard Philipp nun auch in der „Seniorenwerkstatt“ seiner Stadt zu Gast. In der ehemaligen Bauhofwerkstatt, im Kellergeschoss der Watzenborn-Steinberger Volkshalle hat Werkstattleiter Werner Burger mit seinem „Kernteam“ Jochen Hanschke, Franz Stöhr, Karl Walter Horn, Walter Schmidt und Michael Lederer eine multifunktionale „Seniorenwerkstatt“ eingerichtet. Angepasst an die Bedürfnisse der Bürgerschaft und die eigenen Qualifikationen, hat sich dabei der Kernschwerpunkt „Holzbearbeitung“ herauskristallisiert und entwickelt. Beim Blick über die Schultern der Handwerker entdeckte man viele Produkte um den Bereich Natur-und Vogelschutz wie: „Nistkästen“, „Futterhäuschen“ und die vieler Orten aufgestellten „Insektenhotels“. Bei tieferen Nachfragen durch Philipp, erläuterten die anwesenden „Experten“, dass die unterschiedlichen Modelle auch für die jeweils speziellen Arten vom „Schmetterling“ über „Fledermaus“ bis hin zum „Turmfalken“ ausgerichtet gebaut werden. Aber auch Ruhebänke inklusiv deren Betonfüße wurden bereits unzählige hergestellt,
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die heute in Kindergärten, Parkanlagen oder auch nur am Wegesrand in der Pohlheimer Gemarkung zu finden sind. Wiederum andere Gegenstände wie kleine Frühstücksbrettchen, Weihnachtskrippen, Blumenbänke und Holzregale gehören hier zum hergestellten Sortiment.

Die aktuellsten Neuerungen sind derzeit die „Tisch-Bank-Kombination“ die Werner Burger bei seinem Tochterbesuch in Kanada entdeckt hat und der „Hochbeet-Kasten“ in dem Gemüsearten auf jedem Balkon wachsen können.
Zur Ausstattung der Werkstatt gehören eine „Kombi-Holzbearbeitungsmaschine“, Kreissäge, Abrichte, Dickte, Fräse, Langlochbohrer, Kappsäge, Kreissäge, Bandsäge, Tischbohrmaschine, Werk-und Hobelbänke sowie diverse Handwerkzeuge. Das kleine Elektroschweißgerät und die Metallkappsäge verraten, dass an diesem Ort auch Metallbearbeitung begrenzt möglich ist.

Wie von Werner Burger, selbst gelernter Tischler, zu hören war, ist er von Beginn an (2009) in diesem Werkstattprojekt dabei. Er und sein Team wünschen sich, dass die hier vorhandenen Möglichkeiten von den Pohlheimer Bürgern, ob Senior oder Junior, noch mehr genutzt würden. Vielleicht entstehen ja auch durch das neu gegründete Pohlheimer “Repair-Café“ Ideen und Anregungen die wiederum Impulse in die Seniorenwerkstatt tragen. Beim Verkaufsstand in der großen „Obst-und Erntedankausstellung“ am Nationalfeiertag in der Volkshalle zeigte sich, dass man bereits mit den angebotenen Produkten den Geschmack der Bürger gefunden hat.

Die Pohlheimer-Seniorenwerkstatt ist jeden Donnerstag von 13:30 bis 16:00 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich auf der Nordseite der Volkshalle, vom Parkplatz Kindergarten „Sonnenschein“ aus, neben den Garagentoren des DRK.

In der Werkstatt v.L. Werner Burger, Karl-Reinhard Philipp, Franz Stöhr und Michael Lederer
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Werner Burger erläutert die Kombibank
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In dieser Form werden die Füße für Ruhebänke gegossen
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von:  Günther Dickel

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Günther Dickel
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