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Mit Patchverfahren 33 Straßen saniert

Mit 2 Joysticks steuert der Maschinenbediener die Spritzdüse Zentimeter genau auf die jeweiligen Schadstellen. In die zuvor aufgetragene Bitumenemulsion wird hier gerade das Splitt Gemisch aufgespritzt.
Mit 2 Joysticks steuert der Maschinenbediener die Spritzdüse Zentimeter genau auf die jeweiligen Schadstellen. In die zuvor aufgetragene Bitumenemulsion wird hier gerade das Splitt Gemisch aufgespritzt.
Pohlheim | Damit die vielen Schlaglöcher in den Pohlheimer innerörtlichen Straßen endlich saniert werden, hatte die Stadt Pohlheim die Firma A.D.N.-Consulting (Pohlheim) mit der Sanierungskoordination von insgesamt 33 Straßen beauftragt. Nach dem im letzten Jahr ein erster Sanierungstest mit dem hierbei angewandten neuen „Patchverfahren“ in der Schiffenbergstraße im Stadtteil Garbenteich als technisch und finanziell erfolgreich beurteilt wurde, ist derzeit die Hanauer Firma „Kutter“ dabei, die Sanierungen durchzuführen.

Bei diesem „Patchverfahren“ arbeitet ein Zwei-Mann-Team mit einer Spezialmaschine, mit der alle erforderlichen Arbeitsschritte erfolgen. Dabei werden die Schadstellen mit Druckluft von Schmutz und Staub befreit und die losen Teile entfernt. Eine integrierte Wassersprüheinrichtung unterbindet unmittelbar eine eventuelle Staubbildung. Die gereinigte Stelle wird alsdann mit einer speziellen Bitumenemulsion ausgespritzt, damit eine optimale Verbindung des im nächsten Schritt mit Druckluft aufgespritzten Splitt Gemisches mit dem Untergrund sichergestellt ist. Im nächsten Schritt wird die Schadstelle mit
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dem Emulsions-Splitt Gemisch unter Verwendung von Druckluft verfüllt. Die je nach Schadensbild benötigten Edelsplitt Gemische, unterschiedlichster Körnungen, werden mit einem kleinen Greifer von der Ladefläche der Zugmaschine in die angehängte Spezialmaschine eingefüllt.

In enger Zusammenarbeit von Straßenbaufirma, A.D.N.-Consulting und städtischem Ordnungsamt, werden die jeweils täglich betroffenen Straßenabschnitte nur am Vor- und Ausführungstag mit Halteverboten eingeschränkt. Denn nach der letzten aufgespritzten Splitt Schicht, sind die sanierten Stellen unmittelbar wieder befahrbar. Die Kosten für die Sanierung dieser 33 Straßenabschnitte, sind dank diesem neuen „Patchverfahren“, mit überschaubaren 45.000 € veranschlagt, was Bürgermeister Udo Schöffmann ganz besonders freut. Schöffmann weiter: „Dass sich im Nachgang noch Teile des letzten überstreuten Splittes wieder lösen, ist kein Mangel an Qualität, sondern normal. Der gelöste Splitt könne nach der Straßenreinigung von den Bürgern über die graue Tonne entsorgt werden“.

Siehe auch bei YouTube: „Patchtechnologie“

Mit 2 Joysticks steuert der Maschinenbediener die Spritzdüse Zentimeter genau auf die jeweiligen Schadstellen. In die zuvor aufgetragene Bitumenemulsion wird hier gerade das Splitt Gemisch aufgespritzt.
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Vorher; binnen 7 Minuten war die stark beschädigte Stelle in der 						Holzheimer Gartenstraße saniert 2
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Kommentare zum Beitrag

Marcus Link
452
Marcus Link aus Gießen schrieb am 09.09.2016 um 16:35 Uhr
Danke für den interessanten Bericht.

Ich bin gespannt wie die Oberfläche nach einem Jahr aussieht. Ist sie dann noch rau genug um nicht ein Sicherheitsrisiko darzustellen?
Günther Dickel
3.344
Günther Dickel aus Pohlheim schrieb am 09.09.2016 um 18:56 Uhr
Dann schaun mer mal.
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von:  Günther Dickel

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Interessensgebiet: Pohlheim
Günther Dickel
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