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Hessenkollegiaten erleben lebendigen Geschichtsunterricht

von Klaus Petriam 06.02.20181495 mal gelesenkein Kommentar
so könnte die Römersiedlung MATIACUM ausgesehen haben
so könnte die Römersiedlung MATIACUM ausgesehen haben
Münchholzhausen | Das Römerforum am Ortsrand von Waldgirmes ist ein exzellenter Lernort für den Geschichtsunterricht. Diese Erfahrung machten 25 Studierende des Wetzlarer Hessenkollegs einen Tag vor Ausgabe der Halbjahreszeugnisse. Im Geschichtsunterricht der Klasse 11 hatte man sich mit der griechisch-römischen Antike auseinandergesetzt. Römische Republik, die Ermordung Cäsars, die Zeit unter Kaiser Augustus und die Varus-Schlacht 9 nach Chr. waren als Stichworte präsent, als Hartmut Krämer vom Förderverein Römisches Forum die Besucher willkommen hieß und sie mit mehr oder minder prominenten Fundstücken bekannt machte. Das vor 2000 Jahren verwendete Bauholz kommt bei Grabungen nur als dunkle Schattierung zutage. Anders ist das mit der am Grunde eines Brunnens gefundenen Holzleiter. Hier hat das Grundwasser das organische Material konserviert und mittels der dendrochronologischen Methode konnte eine exakte Datierung vorgenommen werden. Basis-Stück des Brunnens ist ein Weinfass aus der Provence gewesen, in dem 2009 auch acht neuwertige Mühlsteine und der berühmte Pferdekopf einer bronzenen Reiterstatue gefunden wurde. Die Deutung der Funde geht dahin, dass der von mehreren Hundert Menschen bewohnte und mit einer Umwehrung versehene Gebäudekomplex ("Matiacum"-Siedlung) ca. im Jahr 17 nach Christus unter äußerem Druck aufgegeben wurde.

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