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Nostalgische Griechenlandreise: mit Schiff und Auto nach Kreta vom 18. Mai bis 9. Juni 1979. Teil 4: Bodrum und Rhodos

Bodrum in Sicht
Bodrum in Sicht
Mücke | Dienstag, 22. Mai 1979

Die beiden heutigen Landausflüge hatten wir gebucht. Gegen 9 Uhr legte die MS Aphrodite in Bodrum, Türkei an, d.h. das Schiff ging außerhalb des Hafens vor Anker und die Passagiere, die den Ausflug mitmachten, wurden von kleinen Booten abgeholt. Bodrum ist das antike Halikarnassos. Hier ließ sich der persische Satrap (Statthalter) Mausolos noch zu Lebzeiten ein Grabmal bauen. Es galt zu seiner Zeit als eines der 7 Weltwunder und wurde vermutlich im 13. Jahrhundert bei einem Erdbeben zerstört, dann abgerissen und Reste davon beim Bau des Kastells St. Peter im 15. Jahrhundert verwandt. Nach 1523 fiel diese Johanniter-Festung an die Osmanen, die sie umbauten und als Verbannungsort nutzten.
Direkt am Hafen von Bodrum hätte man auf einem Kamel reiten können. Das wollte ich nun wirklich nicht und ich sah auch keinen anderen Mitpassagier, der dies tat. Alle fotografierten die Tiere nur. Wir wurden bei der Besichtigung der Festung einmal mehr von der Bordfotografin geknipst und natürlich kauften wir später auch dieses viel zu teure Bild. Bevor uns die Boote wieder zur Aphrodite zurückbrachten, schlenderten wir durch den Basar, der uns ein wenig orientalische Atmosphäre vermittelte.
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Weiter ging die Fahrt Richtung Rhodos und sehr bald nach dem Mittagessen startete der 2. Landausflug des Tages. Im Hafen stiegen wir in Busse, die uns zu einem Kloster im Landesinnern brachten, von dem man zwar einen schönen Blick auf die Insel hatte, aber ansonsten war dieser Trip eher eine Verlegenheitslösung, weil dienstags der Großmeisterpalast, der sonst üblicherweise besichtigt wird, geschlossen war. Zurück in der Innenstadt gab uns der griechische Reiseleiter einige Erklärungen begleitet von den üblichen einstudierten Witzchen und dann hatten wir genügend Zeit, um noch ein bisschen alleine durch die Gassen zu bummeln, eventuell etwas einzukaufen, zum Beispiel bestickte Folklore-Blusen, die überall lautstark angepriesen wurden („Nice blouses, Madam“), oder in einem der zahlreichen Straßencafés etwas zu trinken. Wir taten beides nicht.
Mehr über Rhodos s. Bericht von Astrid Patzak-Schmidt: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/57965/rhodos-insel-der-sonne-und-der-ritter/
Kurz nachdem wir wieder auf dem Schiff waren begann es in Strömen zu regnen und ein Gewitter begleitete uns noch lange. Nach dem Abendessen hieß es Koffer packen für Kreta. Gegen 23 Uhr warfen wir einen kurzen Blick in den Aphrodite-Club, wo eine Pyjama-Party stattfand. Viel war nicht los, die meisten wollten wohl ihre Schlafanzüge anders nutzen. Wir begaben uns bald in unsere Kabine, beschäftigten uns erst kurz mit dem „Flachmann“ (ein Arzt hatte uns geraten, jeden Abend einen Whisky zu trinken, das beuge einer Magenverstimmung vor, die man/frau sich in südlichen Breiten leicht einhandeln kann) und dann mit dem Sandmännchen.
Gescannte Dias aus dem Jahr 1979
Fortsetzung: http://www.giessener-zeitung.de/muecke/beitrag/68543/nostalgische-griechenlandreise-mit-schiff-und-auto-nach-kreta-vom-18-mai-bis-9-juni-1979-teil-5-heraklion/

Bodrum in Sicht
Kastell St. Peter
Boot längsseits
und ab geht's
Hafen von Bodrum
Basar
"Schau, da ist die Bordfotografin!"
auf der Festung St. Peter
Blick von der Festung auf Bodrum
Rhodos
"Nice blouses, Madam"
Straßencafé
Seepferdchenbrunnen

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
29.223
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.06.2012 um 21:28 Uhr
War ganz sicher eine interessante Reise
Ingrid Wittich
20.981
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 21.06.2012 um 22:51 Uhr
Oh ja und teilweise abenteuerlich. Aber das kommt noch auf Kreta.
Hallo Lieber Leser
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von:  Ingrid Wittich

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Ingrid Wittich
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