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Von Istanbul nach Kiew – 3. bis 17. Juli 2009, Teil 5: Cherson und Dneprdelta

Mücke | Am 11. Reisetag gegen 14 Uhr erreichten wir die Hafen- und Industriestadt Cherson am Mündungsdelta des Dnepr. Sehenswert wären Reste der Befestigungsanlage aus dem 18. Jahrhundert und einige Kathedralen gewesen, aber es war keine Stadtführung vorgesehen.Wir Passagiere stiegen nach einem kurzen Fußmarsch über den Kai in zwei leicht angerostete Ausflugsboote, die schon bessere Tage gesehen hatten.
Das Dneprdelta besteht aus 3 Haupt- und unzähligen Nebenarmen. Im Schilfmeer leben zahlreiche Vogel- und Fischarten. Und Menschen. Am Ufer und auf den Inseln. Zur Sowjetzeit wurden den Familien Parzellen zugeteilt, die nun im Rahmen der Privatisierung in deren Besitz übergegangen sind. Sie nutzen ihre Datschen und Gärten um durch den Anbau von Obst und Gemüse sowie dem Fischfang ihr Einkommen aufzubessern. Die, die es sich leisten können, verbringen hier ihre Ferien oder werkeln an ihren Häusern.
Während der Bootsfahrt wurden wir von einigen Damen und einem Herrn musikalisch unterhalten. Ältere Leute, die damit wahrscheinlich ihre äußerst karge Rente etwas ergänzen.
Auf einer kleinen Insel in einer Hütte bewirtete man uns freundlich mit Brot, weißem Speck, Saft, selbstgebranntem Wodka und anderen ukrainischen Leckereien. Um die Fischerhütten herum natürlich auch wieder eine „Mall“ mit Tischdecken, Häkeldeckchen, Blusen, Halsketten u.a.
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Die heutige Abendmahlzeit an Bord war eine lustige Angelegenheit. Es nannte sich „Piraten-Abendessen“. Das Speisesaalpersonal war als Seeräuber verkleidet und sie fingen sich einige willige Passagiere ein für ihren Tanz um die Tische.
Um 21 Uhr war zum „Neptunfest“ in der Sky-Bar eingeladen. Auf größeren Kreuzfahrtschiffen findet gewöhnlich eine Crew-Show statt. Begabte Mannschaftsmitglieder singen, tanzen oder spielen Sketche. Dies hier war gewissermaßen eine Passagier-Show. Einige vorher ausgewählte und trainierte Reiseteilnehmer schauspielerten, sangen und tanzten. Einige Herren als „Schwäne“! Viel Klamauk, aber lustig.
Die MS Koschevoj hatte inzwischen abgelegt mit Kurs auf Saporoschje. Gegen 22 Uhr passierten wir die erste Schleuse bei Kachowka und fuhren nun durch den riesigen Kachowker Stausee.
Fortsetzung: http://www.giessener-zeitung.de/muecke/beitrag/17958/von-istanbul-nach-kiew-3-bis-17-juli-2009-teil-6-saporoshje/

Datscha im Dnepr-Delta
1
musikalische Unterhaltung auf dem Ausflugsschiff
1
gedeckter Tisch auf der Fischerinsel
Getränke-Steward-Pirat
hier waren die Piraten zugange
Schwanentanz
in der Schleuse
freie Fahrt
2

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
29.223
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.08.2009 um 16:08 Uhr
ich fand den Beitrag sehr informativ und die Bilder vermittelten gut die Stimmung.
Ingrid Wittich
20.981
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 20.08.2009 um 16:23 Uhr
Danke! Leider kann kann man nicht sehen, dass es immer wahnsinnig heiß war. Besonders bei der Ausflugsfahrt im Delta. Aber damit wurden wir gut vorbereitet auf die heutige Hitze hier in Mittelhessen ;-)
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von:  Ingrid Wittich

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Interessensgebiet: Mücke
Ingrid Wittich
20.981
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