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Meine zweite Lesehalbzeit im September

Mücke | 4 Romane – 4 Autorinnen. Absolutes Highlight „Echo der Toten“ von Beate Sauer. Friederike Matthée von der Weiblichen Polizei Köln und Richard Davies, Lieutenant bei der britischen Military Police klären gemeinsam im eisigen Januar des Jahres 1947 ein schweres Verbrechen auf. Ein Schwarzhändler und ein katholischer Priester wurden ermordet. Was verbindet die beiden Toten? Die Alltagssituation der Menschen kurz nach dem Krieg ist anschaulich und beeindruckend geschildert. Auch das persönliche Schicksal der beiden Ermittler lässt den Leser nicht kalt. Sehr gut und absolut lesenswert.
Gut auch der 17. Fall für Mira Valensky von Eva Rossmann „Fadenkreuz“. Es geht um Schutzgeld, illegale Migranten und vor allem um die Ausbeutung von Frauen in asiatischen Textilfabriken. Gekocht und gegessen wird natürlich auch. Dieses Mal vietnamesisch.
In „Die Stimme des Vergessens“ stößt eine Nachlassverwalterin bei ihrer Arbeit auf vertuschte Straftaten. Eine etwas andere Spürnase, relativ spannend, aber mit Längen.
„Spätsommerliebe“ ist die 4. Geschichte von Petra Durst-Benning über die sympathischen Bewohner des Genießerdorfes Maierhofen. Es geht um Liebe und Freundschaft und wie man sie im stressigen Alltag am Leben hält. Nettes Wohlfühlbuch mit vielen deutsch-griechischen Rezepten im Anhang.

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von:  Ingrid Wittich

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