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Buchtipp: „Mit Hanna nach Havanna“ von Theresia Graw

Mücke | „Mit Hanna nach Havanna“ - das klingt irgendwie nett. So war es denn auch der Titel des Romans, der mir zuerst auffiel. Danach das Cover: rosa Flamingos und Orchideen, zartgrüne Zweige. Das verheißt Frühling, Sommer, Sonne, Urlaub.
Urlaub hat sich die TV-Moderatorin Katrin Faber genommen, um eine alte Dame, Johanna Maria Henriette Wagner von Trottau zu Dannenberg, kurz Hanna, nach Kuba zu begleiten, die ihre erste große Liebe dort zu finden hofft, nachdem sie einen Zeitschriftenartikel gelesen hat, mit Foto des Herrn als Taxifahrer vor einer Bar namens „Buena Vista“. Hoffnung hegt auch Katrin. Sie will durch ein Interview mit dem ausgewanderten deutschen „Revolutionär“ Julio, der vermutlich einst an Fidel Castros Seite kämpfte, ihrer Karriere neuen Schwung geben und vielleicht damit den „Goldenen Griffel“, einen Journalistenpreis, gewinnen.
Doch da gibt es auch noch den Reisebericht-Blogger Max, der ebenfalls auf der Suche nach Julius/Julio ist. Warum auch immer.
Mit großem Vergnügen folgt man den beiden Frauen bei ihrem Roadtrip im rosa Cadillac quer über die ganze Insel. Am Ende geht natürlich alles gut aus, wenn auch ganz anders als Katrin es sich vorstellte.
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Buchtipp (411)
Das alles hat die Autorin Theresia Graw, selber Journalistin, so mitreißend und anschaulich geschrieben, dass es Lust darauf macht, Kuba mit eigenen Augen zu sehen. Und bei denen, die diese Reise schon gemacht haben und kühle Cocktails wie Mojito oder Daiquiri in ähnlichen Bars wie die von Katrin und Hanna gesuchte genießen konnten, weckt das Buch mit Sicherheit viele tolle Erinnerungen.
Ein absolutes „Wohlfühlbuch“ mit vielen Infos zum Inselstaat, mit alter und neuer Liebe und – zugegeben – auch ein klein wenig Kitsch. Aber warum nicht.
Es gibt eine Übersichtskarte und im Anhang einige Rezepte von Cocktails sowie kubanischen Gerichten. Empfehlenswert.

Bibliographische Angaben: Theresia Graw: Mit Hanna nach Havanna. Blanvalet Taschenbuch. 2018. Euro 9.99

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