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Kreuzfahrt im hohen Norden im August 2016 – Landausflug Akureyri, Island - Teil 2

Mücke | Von den Schlammtöpfen und kochenden Quellen führte uns der Landausflug „Juwelen des Nordens“ weiter zum nächsten Highlight, nach „Dimmuborgir“, übersetzt dunkle Städte oder dunkle Burgen. Die bizarr geformten Steinformationen des mehr als 2000 Jahre alten Lavafelds erinnern an verfallene Ruinen von Burgen und Türmen. Während der kurzen Wanderung durch die eindrucksvolle Szenerie boten sich zahlreiche Motive für Fotografen an. Kein Wunder, dass die Isländer glauben, hier sei die Heimat der Elfen und der Trolle.
Doch im Lavafeld gab es nicht nur großartige Fotomotive wie z.B. Steinbögen, die mich an den Arches National Park in Utah erinnerten, es gab auch viele Mücken. Eine Wandergruppe kam uns entgegen. Die meisten Teilnehmer hatten Netze überm Kopf. Wir wedelten nur heftig mit den Armen, hatten später aber jede Menge im Bus. Zum Glück waren es keine Stechmücken, dennoch lästig.
„Alle da?“, fragte unsere Reiseleiterin, nachdem wir für die Weiterfahrt Platz genommen hatten, und sagte gleich dazu, dass dies die ersten deutschen Worte seien, die Guides und Busfahrer lernen müssen.
Schon sehr bald der
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nächste Stopp. Am Sel-Hotel Myvatn. Natürlich hätten wir den kurzen Anstieg zum Kratersee machen müssen, aber das Gewässer heißt nicht ohne Grund „Myvatn“ (Mückenwasser = Mückensee). Tausende und Abertausende kleine schwarze Biester waren in der Luft. Wie ich schon schrieb, sie stachen zwar nicht, wollen einem aber permanent in Augen, Nase und Ohren eindringen. Ohne Kopfschutz war es kaum zum Aushalten. Da wir oben ohne waren, verzichteten wie auf den Seeblick und gingen ins Hotel-Restaurant, wo Kaffee, ein kleiner Imbiss (muss sein für Kreuzfahrer, denn die dürfen keineswegs vom Fleisch fallen) und natürlich die wichtigen WCs auf uns warteten.
Forts. http://www.giessener-zeitung.de/muecke/beitrag/122771/kreuzfahrt-im-hohen-norden-im-august-2016-landausflug-akureyri-island-teil-3/
Teil 1: http://www.giessener-zeitung.de/muecke/beitrag/122720/kreuzfahrt-im-hohen-norden-im-august-2016-landausflug-akureyri-island-teil-1/

 
 
 
 
 
isländische Flora 1
isländische Flora 
 
 
Sel-Hotel Myvatn
Sel-Hotel Myvatn 

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Kommentare zum Beitrag

2.289
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 20.02.2018 um 13:02 Uhr
Da bin ich auch gewesen. Damals hat es leider so stark geregnet, dass wir, kaum aus dem Bus gestiegen, schon klatschnass waren.
Schade, denn einen Spaziergang übers Lavafeld hätte ich sehr gern gemacht. An Mücken habe ich dabei allerdings nicht gedacht.
Ingrid Wittich
20.428
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 20.02.2018 um 13:47 Uhr
Auf einer anderen Reise hat mir doch eine Frau vehement widersprochen, mich richtiggehend gerügt: "Auf Island gibt es keine Mücken! Hat unsere Reiseleiterin gesagt." Mmh, die Frau war bestimmt nicht am Myvatn im Sommer und die Reiseleiterin war wenig kompetent. Oder sie hatte sie mißverstanden. Wie auch immer: http://icelandreview.com/de/news/2016/06/14/besonders-viele-muecken-am-myvatn
Bei Regenwetter gab es sicher keine Mücken, doch wir hatten herrliche Sommersonne.
2.289
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.02.2018 um 10:28 Uhr
Nach einem solchen Regenguss wie ich ihn erlebt habe, entstehen sicher
jede Mengen Pfützen, in denen sich Mücken schnell entwickeln können.
Was das Wetter angeht, haben Sie großes Glück gehabt.
Obwohl mein kurzer Islandaufenthalt im August war, hatte ich kein einziges Mal wirkliches Sommerwetter.
Ingrid Wittich
20.428
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 21.02.2018 um 11:07 Uhr
Ja, Frau Barthel, wir hatten wirklich großes Glück mit dem Wetter. Bei einer früheren Reise (2004) hatten wir es nicht so gut getroffen: http://www.giessener-zeitung.de/muecke/beitrag/56191/kreuzfahrt-im-orkan-vor-groenland/
2.289
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.02.2018 um 14:50 Uhr
Da hätte ich sicher auch Angst gehabt !
Unsere Kreuzfahrt hätte eigentlich auch bis zur Packeisgrenze gehen sollen, aber in diesem Sommer war es so warm, dass die Packeisgrenze sehr weit im Norden war, und deshalb sind wir mit unserem kleinen Schiff durch die norwegischen Fjorde gefahren, was auch sehr schön war.
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Ingrid Wittich
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