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Lesend die Welt retten

Mücke | (A-B-C-Rallye durch meine ungelesenen Bücher – heute Buchstabe G „Der Genesis-Plan“ von James Rollins und H „Das Hiroshima-Tor“ von Ilkka Remes
Beim Lesen die Welt retten, das gelingt mir immer wieder aufs Neue mit den Romanen von James Rollins und den mutigen, nahezu unverwundbaren Helden der Sigma Force, einer fiktiven Unterabteilung der DARPA (Behörde des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten). Diese Elite-Einheit besteht aus Frauen und Männern mit Hochschulabschluss, die an allen Orten der Erde auf der Suche nach skrupellosen Wissenschaftlern sind, die Forschungsergebnisse für finstere Zwecke missbrauchen. Wenn der Leser des „Genesis-Plans“ das logische Denken abschaltet, hindert ihn nichts mehr, eine wilde Reise vom Himalaya, über Kopenhagen, der Wewelsburg in Deutschland bis nach Südafrika anzutreten, wo in einem furiosen Finale den Bösen das Handwerk gelegt wird. Dieses „Handwerk“ ist die Fortführung geheimer Nazi-Experimente den Supermenschen zu züchten. Die braunen Herrscher von damals sind eben Jahrzehnte später immer noch gut für Verschwörungstheorien aller Art. Wie ich schon schrieb: Logik vergessen und einfach nur mitfiebern bis die Welt gerettet ist.
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Thriller (38)Buchtipp (417)
Sehr viel realer und logischer geht es im „Hiroshima-Tor“ von Ilkka Remes zu. Der Finne ist einer der meistgelesenen Autoren seiner Heimat und ein Garant für spannende Thriller. Obwohl, der Anfang ist ein bisschen zäh. Es dauert etliche Seiten und Kapitel bis die Sache in Schwung kommt, aber je weiter die Geschichte sich fortentwickelt, um so weniger will man das Buch aus der Hand legen.
Zum Inhalt: Der finnische EU-Beamte Timo Nortamo ist auf der Suche nach einer Diskette, die unter anderem entlarvendes Material über die Machenschaften von Politikern seines Landes enthält. Doch auch Geheimdienste anderer Länder, darunter China und die USA, sind mit dabei auf der quer durch Europa führenden Schnitzeljagd nach dem Inhalt des Datenträgers. Bei den unterschiedlichen Diensten steht allerdings das „Unter anderem“ im Fokus, nicht die Klüngeleien politischer Größen aus dem hohen Norden.
Lange Zeit weiß der Leser nicht, was von solcher Brisanz ist, dass diese Agenten auch vor Entführung, Folter und Mord nicht zurück schrecken. Nein, die DNS des Quastenflossers ist es nicht, sondern etwas, das destruktiver ist als sämtliche Waffen, die die Menschheit je verwandte, um sich gegenseitig zu vernichten. Am Ende des Romans ist die Welt zwar gerettet, aber ich fürchte, nur vorläufig. Es wird immer geforscht werden und irgendwann sind wir so weit, das zu tun, was hier noch verhindert wurde. Ein paar physikalische Kenntnisse schaden nicht bei der Lektüre, aber auch ohne, kann man der spannenden Handlung gut folgen.

Bibliographische Angaben: James Rollins: Der Genesis-Plan. Aus dem Engl. von Norbert Stöbe. Blanvalet-Taschenbuch. Euro 9.99
und
Ilkka Remes: Das Hiroshima-Tor. Aus dem Finnischen von Stefan Moster. Dtv-Verlag. Euro 8.95

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
28.074
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.11.2016 um 21:24 Uhr
Danke für die Info. Veranlasst durchs Fernsehen lese ich gerade von Lenz die Schweigeminute.
Ingrid Wittich
20.734
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 20.11.2016 um 10:44 Uhr
Das ist eine berührende Geschichte.
H. Peter Herold
28.074
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.11.2016 um 16:01 Uhr
Ja der Film war so klasse. Ich musste das Buch lesen. Angefangen ja,aber .....
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von:  Ingrid Wittich

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Ingrid Wittich
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