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Smartphones – das bringt das kommende Jahr

von Jana Lorentzam 13.05.20144052 mal gelesen2 Kommentare
Lollar | Smart und immer smarter: Mit den ersten Handys haben moderne Smartphones mittlerweile so viel zu tun wie die frühen Automobile mit heutigen Rennwagen. Doch wann sind die Limits erreicht, an denen nur noch ein bisschen an Details gefeilt werden kann, ohne dass große Neuerungen zu erwarten sind? Die Antwort lautet: noch jedenfalls nicht. Dabei sind die Smartphones der letzten ein, zwei Jahre bereits zum Verbindungsglied zwischen den älteren Handys und den populären Tablets geworden, wobei der Hauptunterschied in vielen Fällen nur in der Bildschirmgröße und der Tatsache liegt, dass mit dem Handy auch telefoniert werden kann.

Immer mehr Deutsche greifen inzwischen zu ihrem auflösungsstarken, allgegenwärtigen Smartphone, um Filme zu gucken oder sich bei Casino-Spielen und Videogames wie Fortnite, PUBG Mobile oder Grand Theft Auto Vice City zu amüsieren. Dank der ständig steigenden Speicherkapazitäten, Bildschirmqualität und dem immer schnelleren Internet gibt es kaum noch Spiele, für die selbst ein Mittelklassehandy nicht ausreicht,
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um in den vollen Genuss zu kommen. Um trotzdem Kunden zu verlocken, sich von ihrem alten Modell zu trennen, selbst wenn es weiterhin voll funktionstauglich ist, lassen sich die Hersteller einiges einfallen. Die große Neuerung für Deutschland ist 5G. Die fünfte Mobilfunkgeneration, die autonomes Fahren und die Vernetzung von Maschinen und intelligenten Geräten ermöglichen und die Digitalisierung vervollständigen soll, wird derzeit in vielen Ländern ausgebaut. In Deutschland soll 5G in einigen Jahren flächendeckend vorhanden sein. Die ersten 5G-fähigen Handys sind bereits auf dem Markt.

Was die neuen Handy-Modelle für das nächste Jahr angeht, gibt es allerlei Gerüchte. Es wird seit längerem gemunkelt, dass Samsung, neben Apple weltweiter Marktführer, mit Volldampf an Graphen-Akkus arbeitet, die die bisherigen Lithium-Ionen-Batterien ablösen sollen. Graphen ist ein zweidimensionaler Kohlenstoff, der extrem stabil und leitfähig ist und bei deutlich höherer Leistungsfähigkeit die Ladezeit erheblich reduzieren soll. Hinzu kommt eine Temperaturstabilität, die die herkömmlichen Akkus nicht besitzen. Ob es Samsung gelingt, in absehbarer Zeit Graphen-Akkus zur Serienreife zu bringen, wird sich zeigen. Was auf jeden Fall kommt,
sind immer neue Falt- und Klapphandys, die in geschlossenem Zustand wie ein normales Smartphone im Taschenformat funktionieren, bei aufgeklapptem Display aber einen deutlich größeren Bildschirm bieten und damit Tablets immer stärker Konkurrenz machen. Filme gucken und Gaming werden damit noch attraktiver. Zu den Anbietern zählt außer Samsung und Motorola auch der chinesische Konzern Huawei, der in Deutschland am Ausbau von 5G beteiligt ist.

Ob Apple auf den Falthandy-Zug aufspringt, ist weiterhin in der Diskussion. Zwar hat das Unternehmen bereits vor drei Jahren ein Patent auf ein Falt-iPhone angemeldet, aber außer einem auf Instagram veröffentlichten Konzept ist nichts weiter bekannt. Konkurrent Samsung hält sich weniger bedeckt. Das geplante Samsung Galaxy Fold 2 soll mit einer neuen Art von S-Pen arbeiten und sowohl in Keramik- wie auch in Edelstahlvarianten angeboten werden. Die Kameraaustattung soll wie beim Galaxy S20 + ausfallen, nämlich mit einer zwölf Megapixel Hauptkamera, einer 64 Megapixel Tele-Kamera, einer zwölf Megapixel Ultraweitkamera und einer 3D-TOF-Kamera. Damit das Display nicht bricht, setzt Samsung statt auf
die für Falthandys üblichen Folien aus Kunstoffpolymeren auf eine Kombination aus ultradünnem Glas und Kunststoffpolymeren. Das Galaxy Fold und Galaxy Z Flip sind bereits auf dem Markt. LG ist statt mit der Entwicklung eines Falthandys mit einem ausrollbaren Display beschäftigt. Das Patent besitzt das südkoreanische Unternehmen bereits seit 2019. Viel mehr ist über das als „Projekt B“ bezeichnete neuartige Smartphone noch nicht bekannt, obwohl es möglicherweise schon im kommenden Jahr in die Geschäfte kommen soll. Ein weiteres neues Modell mit dem Projektnamen „Horizontal“ ist für 2021 ebenfalls im Gespräch, ohne dass es genauere Informationen gibt.

Huawei setzt in seinen neuen Modellen verstärkt auf Kameras, die die chinsischen Smartphones zum Liebling von Profifotografen machen sollen. Möglich macht das eine seit einigen Jahren existierende Zusammenarbeit mit dem deutschen Traditionshaus Leica, dessen Kameras seit ihren Anfängen aufgrund der Qualität berühmt sind. Das Huawei P40 besitzt eine Leica Triple-Kamera, und das P40 Pro besitzt sogar eine vierfache Kamera mit integriertem Ultraweitwinkel. Die Auflösung lässt Kennerherzen höher schlagen. Die duale Frontkamera bringt es auf 32 Megapixel, und die Quad-Hauptkamera kommt auf 50 Megapixel plus zwölf Megapixel plus zehn Megapixel plus 0,4 Megapixel. Smartphones ersetzen mittlerweile nicht mehr nur die meisten Fotoapparate, sie werden auch immer häufiger als Filmkameras eingesetzt. Zu den Hollywood-Größen, die bereits Filme auf dem iPhone gedreht haben, gehören Regisseure wie Stephen Soderbergh und Damien Chazelle.

Auch Nokia und Google Pixel arbeiten an neuen Handy-Modellen, auch wenn Einzelheiten noch auf sich warten lassen. Das gilt ebenfalls für das seit 2019 erwartete Microsoft Surface Duo, das möglicherweise demnächst zu haben sein wird. Auch wenn noch nicht eindeutig feststeht, welche Technologien im kommenden Jahr marktreif sein werden und was die Konsumenten von den Neuerungen halten, eins steht fest: Die Entwicklung der smarten Alleskönner ist noch längst nicht abgeschlossen.

 
 
 

Kommentare zum Beitrag

Klaus Stadler
5.167
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 13.05.2014 um 19:55 Uhr
Spanien und Portugal.
Christian Momberger
11.303
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 16.05.2014 um 22:50 Uhr
Ich würde mich freuen, wenn Deutschland mal wieder einen Titel holen würde, aber ich denke auch, leider werden es wohl wieder die Spanier sein. Die Brasilianer denke ich eher nicht, aber so sicher bin ich mir da auch nicht.
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