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Steigende Mitgliederzahlen beim VCD-Kreisverband - Vorstand im Amt bestätigt

Lollar | Dieser Tage fand im Versailles-Zimmer der Kongresshalle in Gießen die Jahreshauptversammlung des Gießener Kreisverbandes des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) statt. Entgegen dem Landes- und Bundestrend konnte Patrik Jacob über steigende Mitgliederzahlen beim Kreisverband berichten. Während in den letzten Jahren die Mitgliederzahlen stagnierend waren, sei erstmals seit dem Jahre 2004 die Mitgliederzahl wieder angestiegen und betrage derzeit 282 Mitglieder.

Auch in diesem Jahr konnten die Vorstandsmitglieder Patrik Jacob, Gerhard Born und Gerd Wiesmeier für den Vorstand auf ein aktives Jahr zurückblicken. Die Aktiven-Treffen, an denen interessierte Mitglieder teilnehmen können, fanden weiterhin regen Zuspruch. Die Verteilung von "Mobilitätsfibeln" an alle Grundschulen, Tempo 30 Kampagnen in Klein-Linden und Rödgen sowie Stellungnahmen zu den Nahverkehrsplänen waren nur einige Beispiele der Vorstandstätigkeiten. Auch wurde die verbandsübergreifende Zusammenarbeit mit den VCD-Organisationen im Landkreis Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill sowie dem ADFC Gießen betont.

Bereits im Januar 2012 habe der VCD einen
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ausgearbeiteten Satzungsentwurf mit dem Ziel eines gemeinsamen Fahrgastbeirates für die Stadt und den Landkreis Gießen in die Wege geleitet. Enttäuscht zeigten sich die Anwesenden über die nach wie vor fehlende politische Unterstützung durch die Stadt und den Landkreis Gießen.

Nach dem Bericht des Vorstandes, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer und der Aussprachen sowie Entlastung des Vorstandes fanden die jährlichen Neuwahlen statt. In den gleichberechtigten Vorstand wurden Gerhard Born (Lollar), Patrik Jacob (Gießen) und Gerd Wiesmeier (Linden) gewählt. Als Schatzmeister fungiert Manfred Schlosser (Gießen). Zum Beisitzer wurde Erich Hof (Buseck) gewählt. Somit wurde der Vorstand in seinem Amt bestätigt. Die Kassenprüfung obliegt Sigrid Bagazinski (Gießen) und Antonius Scholten (Wettenberg).

Mit großem Unverständnis betrachtete die Versammlung den Verlauf der Debatte um die ebenerdige Querung der Ostanlage. Es ist unter dem Gesichtspunkt der Menschenwürde nicht nachvollziehbar, dass Fußgänger-innen einschließlich Kinder in Kinderwagen und Menschen in Rollstühlen weiterhin unter die Erde geschickt werden sollen. Dass der Magistrat nun endlich die Planungsfehler der autogerechten Stadt von vor über 40 Jahren beseitigt und eine oberirdische Querung einrichten wird, wurde ausdrücklich begrüßt.

Im kommenden Jahr feiert der VCD-Kreisverband Gießen sein 25 jähriges Bestehen. Dies soll gebührend gefeiert und mit verkehrspolitischen Veranstaltungen verbunden werden.

Weitere Informationen über die Arbeit des "VCD vor Ort/Kreisverband Gießen" erhalten Sie unter www.vcd.org/giessen.de im Internet.

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von:  Gerhard Born

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