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Den Jahreswechsel feiern - aber bitte ohne Streß für die Tiere!

von Andrea Meyam 28.12.20121150 mal gelesen12 Kommentare
Schutz und Geborgenheit ist in der Silvesternacht wichtig für unsere Tiere!
Schutz und Geborgenheit ist in der Silvesternacht wichtig für unsere Tiere!
Lollar | In 3 Tagen ist Silvester.
Viele Menschen feiern den Jahreswechsel
ausgiebig auf der ganzen Welt.
Sektkorken knallen, Böller krachen
und Raketen fliegen
zischend in den Himmel.
Für die Menschen ein schönes Spektakel -
für alle Tiere bedeutet dieser Lärm
und die Lichtblitze jedoch extremer Streß.

TASSO e.V. gibt Tipps, wie man seinem Haustier einen stressfreien Jahreswechsel bereiten kann, diese Tipps möchte ich an dieser Stelle gerne an die Leser der GZ weitergeben:


"• zitternde Tiere nicht trösten, das bestärkt sie nur in ihren Ängsten
• keine Ohren verstopfen, das regt sie nur noch mehr auf
• angstlösende Medikamente vom Tierarzt helfen unmittelbar, leichte Beruhigungsmittel wie Baldrian reichen meist nicht aus
• wahre Wunder werden zuweilen von alternativen Präparaten wie Homöopathika beziehungsweise Bach-Blütenextrakten berichtet
• ganz wichtig: Die Tierhalter dürfen selbst keine Angst vor dem Knallen haben, das würde sich auf ihre Tiere übertragen
• ängstliche Hunde sollten ausschließlich an der Leine ausgeführt werden"
Quelle: TASSO e.V.

Ganz wichtig für alle Katzenhalter:
Wenn Ihre Katze Freigänger ist, lassen Sie Ihre Katze in der Silvesternacht unbedingt im Haus, auch wenn Mieze dagegen protestiert!
Mehr über...
Tiere (612)Silvester (72)
Schnell kann sie während der Knallerei draußen in Panik geraten und vor ein Auto laufen oder sie verkriecht sich vor lauter Angst irgendwo und traut sich tagelang nicht aus ihrem Versteck heraus.
Nicht zu unterschätzen sind jene Zeitgenossen, die sich einen Spaß daraus machen, Silvesterböller hinter den Tieren herzuwerfen.

Verantwortungsvolle Katzenhalter lassen ihre Katzen in der Silvesternacht nicht nach draußen!

Auch Hunde sollten während der Knallerei im Haus bleiben - sollten Sie danach mit Ihrem Hund nochmal nach draußen gehen - bitte nur angeleint!
Es kann immer irgendwo noch ein "Blindgänger" hochgehen und der Hund könnte in Panik davonlaufen!

Ich wünsche allen Lesern der GZ einen schönen und harmonischen Jahreswechsel!

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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
39.186
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2012 um 00:04 Uhr
Sehr gut, dass Du den Artikel eingestellt hast.
Es wird ein Wunschdenken bleiben, Sylvester nicht mit Feuerwerkskörpern zu feiern. Wie gut könnte man das viele Geld für soziale Objekte spenden. Die Not ist weltweit so groß.
Nicole Freeman
11.061
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2012 um 05:19 Uhr
mein dicker hat mit der knallerei kein problem. der wuerde die kracher nur zurueck bringen. er bleibt im haus und darf am fenster mit zusehen. das macht er bei jedem feuerwerk. Seefest usw. da wird die fensterbank abgeraeumt damit hund auch alles ansehen kann. als welpe habe ich mit ihm zusammen ,, begeistert ,, feuerwerk gesehen. natuerlich am fenster. fehlzuendungen und kracher sind kein problem aber wehe es sitzt ein frosch auf der strasse. den tieren im haus eine rueckzugsmoeglichkeit geben und nicht troesten funktioniert bei stubentiegern super.
Jörg Jungbluth
5.109
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 29.12.2012 um 10:07 Uhr
Mein armes Lorchen wird wieder Amok laufen. Da hilft Rollos runter und sie in Ruhe lassen.

Aber die Knallerei hat ja schon angefangen. Überall rennen schon die Kinder und Jugendlichen rum und werfen mit Böllern um sich. Ich frage mich jedes mal, wie die Erziehungsberechtigten das zulassen können oder die großen Geschwichter kein Pflichtgefühl haben, nicht zum Vorbild zu werden.
Brigitte Matuschek
715
Brigitte Matuschek aus Gießen schrieb am 29.12.2012 um 10:35 Uhr
Mir graut es schon vor der Sauerei auf den Strassen am nächsten Tag.Da heisst es wieder mit dem Hund im Zick-Zack um den ganzen Sylvesterdreck auszuweichen.Von den vielen Scherben mal zu schweigen.Wir hatten vor einigen Jahren den Tierarzt da, weil unvernüftige besoffene Menschen ihre Sektflaschen auf die Pferdekoppel gedonnert hatten.Stark blutende Schnittwunden waren die Folge und eine deftige TA Rg.
Christine Weber
7.497
Christine Weber aus Mücke schrieb am 29.12.2012 um 12:15 Uhr
Meine zwei Pudel haben keine Angst vor der Knallerei. Mit Ronja habe ich auch schon auf dem Balkon gestanden und dem Feuerwerk zugeschaut. Sie hat es sich fasziniert angeschaut. Aber ich habe es auch schon anders erlebt. Ich bin mal gespannt, wie meine "kleinen Spanier" auf die Knallerei reagieren werden. Wir selber knallen nicht. Erstens sehe ich keinen Sinn darin, sinnlos viel Geld in die Luft zu ballern und zweitens habe ich Angst vor Feuer seit ich einen Unfall mit Verbrennungen hatte.
Andrea Mey
11.019
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 29.12.2012 um 23:25 Uhr
Wir knallen auch nicht, denn auch wir sehen keinen Sinn darin!
Meine Katzen schauen fasziniert von der Fensterbank aus zu, aber viele Hunde und Katzen fürchten sich vor dem Spektakel!
@ Frau Matuschek, leider kapieren diese unvernünftigen Zeitgenossen gar nicht, was sie mit ihrem dummen Leichtsinn anrichten!
@ Ilse, ich sehe das genauso wie Du und frage mich wo das viele Geld für die Böller plötzlich herkommt?
Heißt es nicht immer, es wäre kein Geld mehr da?
Christine Weber
7.497
Christine Weber aus Mücke schrieb am 30.12.2012 um 10:37 Uhr
Ich war am Freitag einkaufen. Der Stand mit den Böllern war dicht umlagert. Schade um jeden Euro, der sinnlos verpulvert wird.
Ilse Toth
39.186
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.12.2012 um 11:26 Uhr
Millionen werden in die Lüfte gejagt! Wieviel Menschen in den Krisengebieten könnte geholfen werden, wenn dieses Geld gespendet werden würde.
Ich habe am Freitag wieder ein erschüttetes Bild gesehen von elternlosen Kindern, die bittend die Hand ausstrecken nach einem bißchen Essen. Gehüllt in Lumpen - in bitterer Kälte.
Adelbert Fust
5.322
Adelbert Fust aus Gießen schrieb am 01.01.2013 um 13:20 Uhr
Ein sehr nettes Bild, gefällt mir !!!
Christine Weber
7.497
Christine Weber aus Mücke schrieb am 01.01.2013 um 13:29 Uhr
Die Silvester-Knallerei ist vorbei. Gottseidank. Ich hatte 6 kleine Spanier, die bei Beginn der Knallerei wie der geölte Blitz unter die Couch verschwanden und dann nach und nach wieder vorkamen und sich auf mir breit machten. Dann haben Sie dagesessen und fasziniert dem Feuerwerk zugeschaut. Als die Knallerei nach 20 Minuten vorbei war, haben sie sich wieder hingelegt und weiter geschlafen.
Brigitte Matuschek
715
Brigitte Matuschek aus Gießen schrieb am 01.01.2013 um 18:44 Uhr
Unser Fritz hatte ich das Gefühl,hatte keine richtige Angst.Eher war er empört und hat mit lautem Gebell sein Haus verteidigt.Dann hat er es wie seine spanischen Kollegen bei Fr.Weber gehalten und geschlafen,aber vorsichtshalber mal im Bett von Frauchen.
Ilse Toth
39.186
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 01.01.2013 um 20:23 Uhr
Vermittlungskatzen, Pflegekatzen und alle Hunde haben die Knallerei gut überstanden. In Heuchelheim ging es hoch her! Schön anzusehen war es ja!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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