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Mein Hörbuch der Woche – Donnerstags im fetten Hecht von Stefan Nink

von Sven Käsam 27.11.2012916 mal gelesen2 Kommentare
Lollar | In dieser Serie, wenn es denn eine wird, werde ich über das jeweilige Hörbuch schreiben, dass ich gerade zu Ende gehört habe. Und ich weiß schon, was jetzt wieder der eine oder die andere aus der Abteilung „Kritik an allem“ kommt: Ja, ich weiß, nichts ersetzt das gute alte gebundene Buch. Da ich aber zum Lesen als Zeitvertreib weder Zeit noch Lust habe, höre ich Bücher, insgesamt wahrscheinlich schon mehrere Hundert in den letzten 15 Jahren, so dass ich in der Zwischenzeit so weit bin, auch mal Hörbücher aus meiner umfangreichen Audiothek zu hören, die mir nicht so „nah“ sind, von denen ich zum Teil noch nicht mal mehr weiß, wo ich sie her habe. Als letztes fiel die Wahl auf das Buch…

.“Donnerstags im fetten Hecht“ von Stefan Nink, gelesen von Jochen Bendel (langjährige Moderation der Quizshow "Ruck Zuck"), 5 CD aus diesem Jahr (2012)

Worum geht’s?
Drei Freunde treffen sich immer Donnerstags in der Kneipe „Zum fetten Hecht“ in Oer- Erkenschwick. Eines Tages berichtet der irischstämmge „Schatten“, er würde 50 Mio € erben, wenn er sieben weitere Miterben irgendwo auf der Welt auftreiben kann. Gelingt dies
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nicht vollständig, gibt’s gar nix. Sein Freund Siebeneisen wird breitgeschlagen, dieses Miterben ausfindig zu machen und begibt sich auf eine Weltreise der ganz besonderen Art, in dem er diverse Male fast ums Leben kommt, sich verliebt und am Ende sowohl eine andere Sicht auf die Dinge und auch eine neue Perspektive bekommt.

Und, wie war‘s?
Der Erstlingsroman von Nink ist ein gefälliges Stück, was man problemlos auch mit Unterbrechungen gut hören kann. Der innewohnende Humor kam bei mir an. Das Berichtete über die landestypischen Besonderheiten der sechs Stationen des Romans China, Australien, Nepal, die Antarktis, USA (New Orleans), die Mongolei und Südafrika fand ich plausibel. Da merkt man, dass Nink bisher viel gereist ist und mehr als 30 Reisebücher veröffentlicht hat. An einigen Stellen eskalieren sie einzelnen Storys derartig, dass es einen jedoch fast schon schmerzt. Dennoch wollte ich immer wissen, wie es weiter geht, was als gutes Zeichen zu werten ist.

Was gibt’s als nächstes?
"Ausweitung der Kampfzone" von Michel Houellebecq; ein Hörspiel, eigentlich gar nicht mein Fall…

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Kommentare zum Beitrag

Sven Käs
431
Sven Käs aus Lollar schrieb am 28.11.2012 um 19:47 Uhr
Ja, da bin ich doch was jünger; aber auch ich habe als Kind schon Hörbücher - eher Hörspiele - genossen. TKKG und 5 Freunde lag damals ganz weit vorne. Heute tue ich mich allerdings mit den Hörspielen eher schwer, oft erwecken diese den Eindruck, die Macher wollten mal unbedingt künstlich Kunst machen.

Zu den Hörspielen aus Ihrer Jugend: Diese sind haufenweise heute "remastered" als CD erhältlich, es geht z.T. zurück bis in die späten 40er Jahre.

Sie sehen, das Spektrum ist, groß, sicher wäre auch für Sie was dabei.
Bernd Zeun
9.606
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 13.12.2012 um 20:45 Uhr
Gibt's die Abteilung "Kritik an allem", Herr Käs? Ist mir hier noch nicht aufgefallen. Zum Thema, ich wüsste nicht was es gegen Hörbücher einzuwenden geben sollte. Sie haben wie jedes Medium, auch das gedruckte Buch, Vor- und Nachteile. Das Wichtigste ist immer der Inhalt, egal ob selbst oder vorgelesen.
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