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46ers ohne Chance! 60:85-Klatsche gegen Aufsteiger Würzburg!

Lollar | THE SAME PROCEDURE AS EVERY YEAR!
Die Basketball-Bundesliga geht - Nomen ist Omen- in ihre 46. Saison; für die heimischen Basketballer der LTi Gießen 46ers könnte es wieder einmal die letzte sein.
Gegen Aufsteiger Würzburg setzte es am Samstag eine derbe 60:85 Heimniederlage! Parallele zum ersten Saisonspiel: Wieder lief man einem Rückstand hinterher, um irgendwann den Faden komplett zu verlieren und sich dem Schicksal zu ergeben. Vor allem die Neuzugänge enttäuschten erheblich und auch der vermisste Kampfgeist könnte schnell dazu beitragen, Kredit bei den Fans zu verlieren. "Wir wollen Euch kämpfen sehen!" hallte es durch die Gießener Osthalle; die Lautstärke des entsprechenden Aufrufs verminderte sich gegen Ende des Spiels nicht, weil die Leistung sich besserte, sondern weil viele Besucher genug des jämmerlichen Treibens hatten und frühzeitig den Heimweg antraten.
So steht man bereits nach zwei Spieltagen mit dem Rücken zur Wand: Eine Niederlage in Ludwigsburg ist durchaus einkalkulierbar gewesen und der Aufsteiger aus Würzburg wurde sicherlich vor der Saison mit Recht aufgrund des spielerischen Potentials
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in der Einschätzung als "nicht abstiegsgefährdet" beurteilt. Sorge macht aber vor allem die Art und Weise der Niederlagen, zudem wartet bereits am Mittwoch die nächste schwere Auswärtshürde in Bonn, deren Protagonisten am Auftaktspieltag mit dem Sieg über den ambitionierten Neuling Bayern München bereits ein Erfolgserlebnis feiern durften.
Dem Gießener Team fehlen offensichtlich Spieler mit Topscorer-Qualitäten, die aber dringend nötig wären, da die erhoffte starke Verteidigung bislang nur auf dem Papier besteht.
Einziger Trost: Nach starkem Saisonstart im letzten Jahr, der den Blick auf die Tatsachen verklärte - und dem folgenden Absturz ans Tabellenende mit einhergendem Fast-Abstieg, ist in dieser Spielzeit wohl schnellstens mit Nachbesserungen im Spielerkader zu rechnen. Die Zeit dafür ist noch vorhanden, die finanziellen Mittel dafür dürften dagegen schwieriger aufzutreiben sein, wenn Leistungen wie diese abgeliefert werden. Potentielle Sponsoren werden so sicherlich in einem etwaigen Engagement nicht bestärkt werden können.
Viel Arbeit also für die Verantwortlichen der Gießen 46ers...

Wie eingangs erwähnt:
THE SAME PROCEDURE AS EVERY YEAR!

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Kommentare zum Beitrag

Michael Guenter
1.110
Michael Guenter aus Lich schrieb am 09.10.2011 um 10:56 Uhr
Schon die Saisonvorbereitung ließ nichts Gutes erahnen, zumindest in weiten Teilen. Ab- und Zugänge kurz vor Rundenbeginn waren sicherlich auch nicht förderlich, der erhoffte Schub nach vorne ist nicht da, noch nicht. Bleibt wieder mal zu hoffen, dass es schlußendlich doch reichen könnte und sei es mal wieder mit einer Wildcard.
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 09.10.2011 um 11:38 Uhr
Es stimmt schon, es fehlen "potentielle Sponsoren" - mit einem so geringen Budget ist es kaum möglich, wirklich gute Spieler zu verpflichten.
Michael Guenter
1.110
Michael Guenter aus Lich schrieb am 09.10.2011 um 22:35 Uhr
Frau Allamode, ich bin ganz Ihrer Meinung, aber umgekehrt wird meiner Meinung nach ein Schuh. Sponsoren, die das nötige Geld zur Verfügung stellen, bekommt man nur mit überzeugenden Leistungen und einem guten Konzept. Beides ist leider zur Zeit nicht erkennbar. Hält dieser Trend an, haben wir schnell wieder die Trainerdiskussion. Ohne Herrn Harmsen zu nahe treten zu wollen, ist vieles, was er zum Beginn seiner Arbeit in Gießen angesprochen hat und verbessern wollte, ist bis dato Stückwerk.
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 10.10.2011 um 05:56 Uhr
Stimmt Herr Guenter, da haben Sie auch nicht Unrecht.
Georg Gigler
704
Georg Gigler aus Lollar schrieb am 10.10.2011 um 21:05 Uhr
Vollkommen richtig erkannt!Ein Teufelskreis: Schwache Leistung-weniger Einnahmen durch weniger Zuschauer -wenig finanzielle Möglichkeiten für Nachverpflichtungen-Druck auf Trainer steigt nach Niederlagenserie-Trainer wird entlassen(und dennoch weiter bezahlt)-neuer Trainer hat nicht "seine" Wunschspieler und damit ein Alibi-Spieler müssen sich während der Saison auf andere Spielweise umstellen- dies gelingt nur wenigen- das reicht nicht, um zu bestehen- Glück nur, dass es doch immer wieder Teams gibt, die noch schneller im Teufelskreis versinken als man selbst- Doch wie lange noch?
Wann erwischt es die Gießener? Soll man vielleicht sogar auf einen solchen Niedergang hoffen, der auch eine Chance zum Neuanfang bietet? Oder wäre es der Schock, von dem sich der Basketball in Mittelhessen nicht mehr erholen würde? So schnell wollten sich die heimischen Fans dieses Jahr bestimmt nicht schon wieder mit dieser Thematik auseinandersetzen! Worin liegt aber die Lösung- und vor allem, wer macht es besser, als die derzeitige sportliche Führung? Fragen über Fragen; die Saison wird in ihrem Verlauf die Antworten darauf finden.
Einen Vorschlag habe ich allerdings: Anstelle der Ausgaben für neue Spieler während der Saison sollte man das Risiko eines besser bestückten Kaders zu Beginn der Runde eingehen! Mir ist bekannt, dass die Preise für die Spieler in der Frühphase der Vorbereitung noch höher sind und dass diese Verpflichtungen auch noch keine Garantie für eine gute Saison beinhalten...
Es gilt aber zu bedenken, dass die mannschaftliche Geschlossenheit davon sicherlich profitieren würde. Zudem würden "faule Eier" schneller erkannt werden, Spielsysteme bis zum Rundenstart verinnerlicht werden etc.
Der Druck mit dieser Mannschaft wäre zwar höher, als wenn vor dem Saisonstart nur der Klassenerhalt als Ziel ausgegeben wird. Auf einen Versuch käme es dennoch an. Die jährlichen Nachbesserungen kosten ebenso viele finanziellen Mittel, ohne den gewünschten Effekt jemals erzielt zu haben.
Ansonsten sollte man bestrebt sein, vermehrt jungen, hungrigen heimischen Spielern eine Chance zu geben. Diesen würde man eher eine unterirdische Leistung wie am Ende der Partie gegen Würzburg zugestehen. Doch vermute ich einmal, dass diese wenigstens in solch einer Situation noch kämpfen würden und sich nicht so wehrlos ergäben wie die jetzige (Söldner-)Truppe.
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Georg Gigler
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