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Merz unterstützt Arbeiterwohlfahrt bei Ausbau des Pflegeheims Lollar

Lollar | Für eine Förderung der notwendigen und seit langem geplanten Modernisierung des Alten- und Pflegeheims Lollar des Kreisverbandes Gießen-Land der Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat sich der seitherige SPD-Landtagsabgeordnete Gerhard Merz eingesetzt. In einem Schreiben an Hessens Sozialministerin Silke Lautenschläger (CDU) betont Merz seine Unterstützung des Anliegens der AWO. Deren Kreisverband Gießen-Land leiste seit vielen Jahren einen erheblichen, unverzichtbaren Beitrag zur Sicherstellung eines bedarfsdeckenden und modernen Pflegeangebots. „Dies tut er“, so Merz in seinem Schreiben, „im engen Verbund zwischen seinem Stammhaus in Lollar und den in den vergangenen Jahren entstandenen dezentralen, gemeindenahen Pflegeeinrichtungen in Wettenberg-Wißmar, Heuchelheim und Biebertal. Das innovative „Kleeblatt-Modell“ der Pflege, welches gemeinsam mit den Gemeinden des Westkreises Gießen entwickelt und umgesetzt wurde, gilt als – aus meiner Sicht zu Recht – als beispielhaft. Dies ist auch in den vergangenen Jahren immer wieder von vielen Seiten bestätigt worden.“ Er selbst habe Gelegenheit gehabt, sich im Rahmen eines Besuchs von der Leistungsfähigkeit des Angebots in Biebertal zu überzeugen.
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„Für das Pflegeangebot im Landkreis Gießen ist die Arbeiterwohlfahrt als Träger also sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht unverzichtbar“, schreibt Merz weiter. „Die angestrebten Maßnahmen sind im Interesse einer zeitgemäßen, qualitativ hochwertigen Pflege notwendig. Dass die Arbeiterwohlfahrt die Kosten für diese Maßnahmen nicht vollständig aus eigener Kraft tragen kann, dürfte ebenfalls unstreitig sein.“
Nachdem dem Sozialministerium bereits seit 2003 ein entsprechender Förderantrag vorliege, sei die Zeit reif für eine Entscheidung in der Sache. Merz bittet Lautenschläger daher um Auskunft, ob eine Landesförderung für Umbau und Modernisierung vorgesehen worden sei. „Dies wäre im Interesse der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen Im Landkreis Gießen außerordentlich wünschenswert“, heißt es abschließend.

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von:  Redaktion GZ

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