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Finanzmittel der EU im Lumdatal für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien nutzen

Lollar | Zur neuen Möglichkeit der Finanzierung von öffentlichen Energieeffizienz- und erneuerbare Energieprojekte durch den European Energy Efficiency Fund (EEEF) erklärt Heidelore Alt, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Lollar:

Am 04.09.2011 hat die Grüne Fraktion einen Prüfauftrag in die Stadtverordnetenversammlung mit dem Ziel eingebracht, eine mögliche Bewerbung im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz für den EEEF vorzubereiten. So soll der Magistrat der Stadt Lollar aufgefordert werden, gemeinsam mit den Kommunen Staufenberg, Allendorf/Lda. und Rabenau konkrete Projekte zu benennen.

„Angesichts der massiven Kürzungen der schwarz-gelben Bundesregierung in den letzten Jahren in den Bereichen der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz wie etwa beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm und des Marktanreizprogramms (MAP) bietet das neue Finanzierungsinstrument der EU, der EEEF, eine neue Möglichkeit kommunale Projekte in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien zu finanzieren. Diese Chance sollte im Lumdatal, angesichts der kommunalen Haushaltssituationen genutzt werden. Maßnahmen
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in diesen Bereichen tragen nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern sie sind zudem ein sehr erfolgreiches Konjunkturprogramm für die kleinen und mittleren Unternehmen oder Handwerksbetriebe der regionalen Wirtschaft in Deutschland. Auch im Lumdatal sichert und schafft der Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Verbesserung der Energieeffizienz viele Arbeitsplätze. Bundesweit sind es allein in dem Teilbereich "Erneuerbare-Energien" inzwischen fast 400.000. Wenn wir hier vor Ort konkrete Projekte anpacken und umsetzen, bleibt die Wertschöpfung in unserer Region.“ so Fraktionsvorsitzende Heidelore Alt.

Als mögliche Projekte sehen die Lollarer Grünen energetische Maßnahmen der öffentlichen Gebäude, wie Bürgerhäuser. Selbst ein vor Jahren angedachter "Solarpark" im Industriegebiet wäre denkbar.

Die Fraktionsvorsitzende betont dabei: „Wir sollten in der Region die Chance nutzen, Mittel der EU hierher zu holen und deshalb schnell konkrete Projekte vorschlagen“.
Die Mittelanmeldung sei bis November 2011 möglich. Daher sei eine gewisse Eile auch in der Abstimmung mit den Lumdatalgemeinden notwendig. Im Haupt- und Finanzausschuss, der am 22.09.2011 im Bürgerhaus Lollar tagt, sei der Antrag bereits Gegenstand der Beratung.

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Gerhard Born
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