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Nächstenliebe

Anselm Grün, Dr. theol., geb. 1945, verwaltet als Cellerar die Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Er gehört zu den erfolgreichsten spirituellen Autoren der Gegenwart.
Anselm Grün, Dr. theol., geb. 1945, verwaltet als Cellerar die Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Er gehört zu den erfolgreichsten spirituellen Autoren der Gegenwart.
Lollar | Zitat von Anselm Grün:
"Durch nichts ist der Mensch den Göttern näher, als wenn er seinem Nächsten Gutes tut." der römische Philosoph und Redner Cicero hat das gesagt und also schon vor Christus und außerhalb der jüdischen Theologie erkannt, dass die Nächstenliebe den Menschen in die Nähe Gottes bringt. Wer etwas Gutes tut, wird im anderen Menschen etwas von seiner göttlichen Würde entdecken. Und er wird in sich selbst mit dem göttlichen Kern in Berührung kommen. Er wird im Gutes-Tun entdecken, dass in ihm eine göttliche Liebe ist, an der er teilhat. Darin besteht seine tiefste Würde.
In diesem Sinne, vielleicht haben Sie Lust dem alten Spruch zu folgen, in dem es heißt: "Jeden Tag eine gute Tat." Alles Liebe für Sie. Ihre Susanne Steinrück-Krauß

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Kommentare zum Beitrag

Dr. Mathias Knoll
7.529
Dr. Mathias Knoll aus Gießen schrieb am 21.12.2008 um 22:11 Uhr
Liebe Frau Steinrück-Krauß,
Dies Wort "Nächstenliebe" ist leider auch so ein Wort, das in der Rumpelkammer verstaubt. Danke Ihnen für das Abstauben. Dass Menschen eher die Oberfläche der Dinge lieben und sich weniger für deren Kern interessieren, weiß nicht nur jeder TV-Kanal. Wenn uns ein Paradigmenwechsel gelingen würde, käme die "Nächstenliebe" eher zu ihrem Recht. Da gibt es dann Menschen, die kaufen lieber gleich einen Hund... das klingt zynisch, ist aber nur traurig, wenn man vielleicht gar nicht weiß, wer der "Nächste" sein könnte.
Wünsche Ihnen schöne Feiertrage
Gruß Mathias Knoll
Susanne Hermans
803
Susanne Hermans aus Lollar schrieb am 22.12.2008 um 08:18 Uhr
Guten Morgen Herr Dr. Knoll,
lieben Dank für Ihre Zeilen. Ja, ich finde es auch oft traurig, dass der Mensch sich eher für ein Tier als einen menschlichen Freund entscheidet. Doch ich denke es zeigt uns auch, wie sehr der Mensch innerlich verletzt ist und "nur" den Mut aufbringt, sich für ein nichtredendes Wesen entscheiden zu können. Insofern kann man dann doch wieder froh sein, dass es auch für diese Menschen ein "Trostpflaster" gibt. - Wenn wir jedoch einander in Liebe die Hände reichen, dann bekommen bestimmt diejenigen auch allmählich wieder Mut um ihre Herzenstür ein wenig zu öffnen.
Ihnen auch ein schönes Weihnachtsfest und alles Liebe.
Weihnachtliche Grüße
Susanne Steinrück-Krauß
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von:  Susanne Hermans

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Susanne Hermans
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