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Unzureichender Amphibienschutz

Lollar | Als absolut enttäuschend bewerten die Lollarer Grünen den Amphibienschutz im Landkreis Gießen. In der jüngsten Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Gießen vom 05.03.2011 (die Gießener Zeitung berichtete) wurden lediglich allgemeine Hinweise auf verstärkte Amphibienwanderungen heraus gegeben.

Abgesehen von den Falschmitteilungen, so wurde zweifach die K 394 zwischen Salzböden und Odenhausen aufgeführt, fehlte in der Aufzählung die K 29 zwischen Lollar und Daubringen. Ebenfalls wurde die B 3-Ausfahrt zur L 3356 in Richtung Staufenberg in diesem Zusammenhang nicht aufgeführt.

Die Lollarer Grünen haben kein Verständnis, dass dem Individualverkehr nicht einmal für wenige Wochen eine kleine Einschränkung zum Schutz der Amphibien eingeräumt werden. Eine Einschränkung bei der K 29 würde eine Umwegfahrung von ca. 2 Kilometern bedeuten.

So wurde ein Anliegen bzw. Antrag der Lollarer Grünen vom 16.05.2010, nächtlich starre Absperrschranken an den Einmündungen der K 29 zwischen Lollar und Daubringen anzubringen, seitens der Unteren Naturschutzbehörde bzw. des Landkreises Giessen nicht abgelehnt. Der schriftlichen Rückantwort war zu entnehmen, dass im Sinne des Artenschutzes im Frühjahr 2011 eine "wirksame Anordnung" erfolgen werde.

In der aktuellen Umsetzung sei hiervon jedoch nichts zu erkennen. Bislang wurde noch nicht einmal ein entsprechendes Verkehrszeichen (Zeichen 250) aufgestellt. Voraussichtlich werden in den nächsten Tage wieder "mobile Sperrbaken" auf die Straße gestellt, die man tagtäglich frühmorgens im Straßengraben wiederfinden kann.

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von:  Gerhard Born

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Gerhard Born
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