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Absurder Werbespot mit tödlichem Ausgang

Bitte keine Tiere für Werbespots mißbrauchen!
Bitte keine Tiere für Werbespots mißbrauchen!
Lollar | Im vergangenen Sommer hat der Werbespot eines Gleitschirm-Ladens für Empörung gesorgt: Eine Eselin wurde mit einem Schnellboot in die Luft gezogen und mußte über eine halbe Stunde lang in luftiger Höhe ausharren. Für die Esel-Dame Anapka blanker Horror! Das Tier war anschließend so traumatisiert, daß es nicht mehr richtig fraß und schließlich das Futter ganz verweigerte und an Herzversagen starb.
Eigentlich sollte die Eselin, nachdem das britische Boulevard-Blatt "the Sun" sie "freigekauft" hatte, nach Großbritannien übersiedeln, dies scheiterte jedoch an den Quarantäne-Vorschriften.
Es war blanker Hohn, die Eselin nach diesem traumatischen Erlebnis ins kremeleigene Wellness-Center zu bringen, nur damit sich einige Menschen um ihr eigenes, schlechtes Gewissen erleichtern können!
Die Macher dieses Werbespots wurden nicht einmal bestraft - das russische Tierschutzgesetz ist leider - sofern überhaupt vorhanden - nur sehr labil.
Ob diese absurde Aktion dem betreffenden Gleischirm-Laden mehr Umsatz gebracht hat? Zu gönnen sei es ihnen nicht - der Preis dafür ist zu hoch: wegen menschlicher Profit-Gier mußte einmal wieder ein Tier sein Leben lassen.

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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 07.02.2011 um 12:03 Uhr
Ich habe den Artikel heute morgen in der Zeitung gelesen. In Russland ist ein Tier nichts wert. Ich erlaube mir die Frage, ob die Menschenrechte geachtet werden?
Tiere gehören nicht in die Werbung! Kommen bestimmte Tierrassen in der Werbung zum Einsatz, wollen viele Menschen plötzlich einen " Cäsarhund" oder eine "Shebakatze"!
Mit dem armen Esel ist es eine Tierquälerei mit tödlichem Ausgang- ohne Bestrafung für die Täter.
Eva Scheer
114
Eva Scheer aus Allendorf (Lumda) schrieb am 07.02.2011 um 18:35 Uhr
Unglaublich, Menschen sind schon grausam! Zum Glück nicht alle.
Jörg Jungbluth
5.093
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 08.02.2011 um 10:18 Uhr
Eigentlich müsste man das schlimmste und gefährlichste Lebewesen auf dieser Welt, radikal ausrotten. Und zwar den Menschen. Er tötet aus Spaß, Quält aus Profitgier und Machthunger. Ohne uns wäre die Erde vermutlich ein sehr schöner und lebenswerter Platz. Und die Natur würde alles regeln.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 08.02.2011 um 13:02 Uhr
Jörg, auch die Natur ist kein Garten Eden!
Aber Du hast völlig Recht! Kein Tier tötet aus Freude.
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