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Es kommt nicht darauf an, wer du bist .......

Foto von Helmut Lutterbach
Foto von Helmut Lutterbach
Lollar | Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen:

"Hundebabys zu verkaufen."

Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte, "Für wie viel verkaufen sie die Babys?"
Der Besitzer meinte "zwischen 3 0 u. 5 0 Dollar“. Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. "Ich habe 2 , 3 7 Dollar, kann ich mir sie anschauen?" Der Besitzer grinste und pfiff. Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäfts hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys.

Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den Anderen. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, "was fehlt diesem kleinen Hund?" Der Mann erklärte, dass als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln. Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, "den kleinen Hund möchte ich kaufen!"

Der Mann antwortete, "nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen. Wenn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir." Der kleine Junge war
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ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe ihnen jetzt die 2 , 3 7 Dollar und 5 0 Cents jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe.

Der Mann entgegnete, "du musst diesen Hund wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können wie die anderen kleinen Hunde. Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf, und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, "Na ja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.

Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte, "Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

Im Leben kommt es nicht darauf an wer du bist; sondern dass jemand Dich dafür schätzt, was du bist, Dich akzeptiert und liebt!!! - In diesem Sinne wünsche ich JEDEM einen solchen Herzensmenschen zur Seite. Ein erster Anfang könnte sein, selbst so ein Herzensmensch für jemand anderen zu sein, denn was wir aussenden kommt unweigerlich zu uns zurück :-)

- Herzlichste Adventsgrüße. Ihre Susanne Steinrück-Krauß

Kommentare zum Beitrag

Marion Wallenfels
2.035
Marion Wallenfels aus Gießen schrieb am 10.12.2008 um 12:51 Uhr
Sehr schöne Geschichte und passt direkt zu meinem vorhergehenden Kommentar über nicht perfekte Dinge und Menschen (siehe "schrägen" Weihnachtsbaum), jetzt nehme ich noch die Tiere dazu!
Ilona Kreiling
2.220
Ilona Kreiling aus Heuchelheim schrieb am 10.12.2008 um 20:25 Uhr
Gute Geschichte, sollte der ein oder andere mal drüber nachdenken.
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.12.2008 um 17:28 Uhr
Eine nachdenkliche und dennoch wunderschöne Geschichte. Nicht nur zur Weihachtszeit. Aber es gibt sie noch , die Herzensmenschen, man muss nur genau hinhören, sie sind leise.
Susanne Hermans
803
Susanne Hermans aus Lollar schrieb am 21.12.2008 um 18:49 Uhr
Guten Abend Frau Toth,
lieben Dank für Ihre Zeilen. - Ich glaube sowieso generell an das Gute im Menschen, nur so oft ist dieser Herzenskern durch Verletzungen und Kränkungen so verschüttet. - Doch wenn wir einander die Hände reichen, können diejenigen vielleicht auch allmählich wieder Mut finden ihr Herz zu öffnen.
Alles Liebe für Sie und einen schönen 4. Adventsabend.
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.12.2008 um 20:08 Uhr
Guten Abend, Sie haben so Recht. Oft gibt es leider keine Möglichkeit mehr, einander die Hände zu reichen. Das ist schade, wenn aus Freunden Gegner geworden sind. Aber es gibt immer wieder neue Hände, die man ergreifen kann und neue Freundschaften bilden sich. Man darf nur nicht aus Enttäuschungen sein Herz verschließen.
Liebe Grüße aus Heuchelheim und ein schönes Weihachtsfest für und Ihre Lieben.
Susanne Hermans
803
Susanne Hermans aus Lollar schrieb am 22.12.2008 um 08:22 Uhr
Ja, Frau Toth, das ist wohl die Kunst im Leben. Sein Herz bei all den Angriffen nicht zu verschliessen, sondern in der Liebe zu bleiben.
Herzliche Grüße
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.12.2008 um 13:28 Uhr
Hallo, es heißt ja immer: wer die Menschen kennt, der liebt die Tiere. Aber das stimmt so nicht. Ich schließe mich voll der Meinung unserer Hess. Tierschutzbeauftragten, Frau Dr. Martin an: nur wer mit seinen Mitmenschen auskommt, kann auch Tierschutz machen. Und das stimmt. Tiere und Menschen sind nicht zu trennen. Und wenn ich Menschen nicht mag, wie kann ich dann Tieren ein Zuhause suchen? Zwar kann man sich in Menschen täuschen, Tiere spielen kein Theater! Trotzdem sind die meisten Menschen in Ordnung. Wer anständig durchs Leben geht, fällt nicht auf. Und die Menschen, die Böses tun, haften im Gedächtnis. Aber die sollen nicht im Gedächtnis bleiben, sondern die Herzensmenschen.
Susanne Hermans
803
Susanne Hermans aus Lollar schrieb am 22.12.2008 um 22:24 Uhr
Und dennoch sind genau diese "schlechten Menschen" genauso hilfebedürftig, wie so manches geschundene Tier, das dürfen wir bei alldem nicht vergessen. Der Mensch wird auch nur SO, weil ihm so viel liebloses wiederfahren ist. Letztendlich sehnt sich doch ein jeder nur nach Liebe & Anerkennung, egal ob Mensch oder Tier.
Ich finde es ganz ganz schön, dass es Menschen wie Sie gibt, die das Herz am rechten Fleck haben und sich für "SCHWÄCHERE" engagieren. Alles Liebe für Sie weiterhin und herzliche Grüße nach Heuchelheim.
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.12.2008 um 23:01 Uhr
Danke, liebe Frau Steinrück-Krauß, ich habe mich sehr über Ihre Worte gefreut. Jeder sehnt sich nach Geborgenheit und Liebe, das stimmt. Die einen können es besser geben, die anderen besser annehmen. Beides kann schwer sein.
Man muss nur mit wachen Augen durch den Seltersweg gehen. Da blutet das Herz, wenn man die Männer und Frauen am Boden sitzen sieht. Egal ob die armen Leute zum betteln gezwungen werden, wie jetzt im Fernsehen zu sehen war, es sind bedauernswerte Menschen. Wie verlassen muss ein Mensch sein, dass man ihn so erniedrigen kann.
Auch für Sie alles Gute und es ist schön, mit Ihnen in Kontakt zu stehen, Ilse Toth
Ulrike Gietmann
66
Ulrike Gietmann aus Reiskirchen schrieb am 17.01.2009 um 19:29 Uhr
Hallo Susanne, ich habe soeben Deinen tollen ergreifenden Bericht gelesen. Ich finde echt im moment garkeine Worte dafür, so hat er mich berührt. Da ich ja auch einen Hund habe, der als Baby schon was ganz furchtbares erlebt haben muß, ich habe Ihn bekommen da war er 10Wochen alt , er hatte so eine Angst vor ALLEM und JEDEM. Mit viel Liebe, Zuneigung und Verständnis habe ich Ihm so nach und nach gelernt, dass er sich nicht mehr fürchten braucht, weil er jetzt bei mir ist. Gruss Ulrike
Susanne Hermans
803
Susanne Hermans aus Lollar schrieb am 17.01.2009 um 19:41 Uhr
Guten Abend Ulrike,
ganz herzlichen Dank für deine lieben Zeilen. Schön, dass dein kleiner verängstigte Welpe den Weg zu dir gefunden hat und nun erleben darf, dass ihm so viel Liebe entgegengebracht wird. - Ich liebe einfach Happy-End !!!!
Freue mich auf unsere gemeinsame Arbeit :-) schön, dass wir uns begegnet sind.
Alles Liebe dir und noch ein schönes Weekend
Susanne
Ulrike Gietmann
66
Ulrike Gietmann aus Reiskirchen schrieb am 17.01.2009 um 19:45 Uhr
Hallo Susanne,

Happy-End ist immer gut. Ich finde es auch TOLL, dass wir uns begegnet sind und freue mich auch auf unser gemeinsames Werk.
Bis bald und ganz Liebe Grüße Ulrike
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 17.01.2009 um 20:05 Uhr
Hallo, die beiden Damen! Ihr macht uns ja ganz neugierig auf Euer gemeinsames Werk! Egal was es ist, viel Erfolg und vielleicht erfahren wir dann davon?
Schönes Wochenende
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Susanne Hermans

von:  Susanne Hermans

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Susanne Hermans
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