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Verkeimung des Trinkwassers: Weiteres Abkochen des Wassers in Lollar und Staufenberg nötig!

von Georg Gigleram 24.01.20111074 mal gelesen4 Kommentare
Lollar | Wie der Zweckverband Lollar-Staufenberg (ZLS) heute auf seiner Homepage mitteilt, wird empfohlen, die nächsten 2-3 Tage das Wasser, welches zum Trinken oder zur Zubereitung von Speisen verwendet wird, weiterhin abzukochen. Demnach habe die Chlorung des Leitungswassernetzes noch nicht alle Stellen des 130 km langen Netzes erreicht. Daher habe das Gesundheitsamt sich nach eingehenden Untersuchungen zur Fortsetzung der für die Bürger und Bürgerinnen sicherlich unpopulären, aber erforderlichen Maßnahme entschieden. Bei Fragen stehe das Infotelefon des Zweckverbandes nach wie vor unter der Telefonnummer 06406-91340 zur Verfügung. Durch das hohe Aufkommen an Anrufen dürfte aber auch eine Information über die Internetseite www.zls-lollar.de ausreichend sein. Dort werde entsprechend ebenso bekanntgegeben, wenn die Nutzung des Wassers wieder uneingeschränkt möglich sein sollte.

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Kommentare zum Beitrag

59
Ronja Pfeiffer aus Gießen schrieb am 24.01.2011 um 21:40 Uhr
Chlorbrühe - verdampft da das Chlor beim abkochen eigentlich oder soll das abkochen eher der Abtötung von eventuell doch noch vorhandenen Bakterien dienen?

Hab mich zu diesem Thema mal im Netz auf Chemieseiten informiert wonach man gechlortes Wasser da es sich um keine all zu große Chlormenge handelt trinken kann. Gut, im Schwimmbad trinkt man ab und zu mal eher unfreiwillig was, aber größere Mengen? Scheint bis auf eine gesteigerte Blasenkrebsgefahr bei Dauerkonsum jedoch kein Problem zu sein. Aber ich weiß net, das riecht doch schon so ekelhaft - würd ich nichmal mit kochen wollen. Aber gut, irgendwie müssen die Verkeimungen abgetötet werden.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 25.01.2011 um 00:04 Uhr
Es sollte kostenlos Wasser an Alte, Kranke und Kinder verteilt werden!
Georg Gigler
699
Georg Gigler aus Lollar schrieb am 25.01.2011 um 11:18 Uhr
Seit bereits 10 Tagen ist das Problem nun latent. In Anbetracht dieser Tatsache erscheint eine Verteilung von Wasser z.B. durch die Feuerwehr gar nicht so abwegig. Das ständige Abkochen von Wasser nervt jedenfalls. Andererseits sieht man selbstverständliche Dinge wiederum mit anderen Augen. Sind wir also dankbar für die sonstigen etwa 350 Tage im Jahr, in denen uns Wasser unbedenklich und vor allem in großen Mengen zur Verfügung steht und denken daran, mit diesem Gut möglichst sparsam umzugehen, damit dieser Zustand uns auch in der Zukunft erhalten bleibt.
59
Ronja Pfeiffer aus Gießen schrieb am 27.01.2011 um 21:17 Uhr
Naja, beim duschen würde es mich nichtmals stören wenn es gechlort ist, wäre dann sogar noch keimabtötend. In Schwimmbädern ist das Wasser ja auch gechlort, und solange die Chlormenge nicht all zu groß ist stellt dies eigentlich auch garkein Problem dar. Vom Geruch her gehts bei nicht all zu großer Chlormenge welche bei Trinkwasser wie ich herausfinden konnte ja genau geregelt ist ja auch noch. Trinken wollte ich diese Brühe auch wenn relativ unbedenklich jedoch trotzdem nicht, und kochen damit ebenfalls nicht. Verantwortungsbewußte Eltern sollten gerade Babynahrung doch lieber mal mit stillem Mineralwasser kochen. Bei Hartz4 aber schon wieder ein kleines Problem, denn die Mehrkosten bezahlt keiner.
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