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Basketball-Bundesliga:46ers verlieren auch gegen Hagen!

Lollar | Nach der deutlichen 76:92 Heimniederlage gegen Phoenix Hagen
und der damit verbundenen 10. Niederlage in Folge dürfte das Aus von 46ers-Trainer Vladi Bogojevic endgültig besiegelt sein.
Bereits zur Pause lagen die Gießener Basketballer mit 34:43 hinten und vermochten den Rückstand bis zum Ende der Partie nicht mehr aufzuholen. Lediglich zu Beginn der Partie schien eine Chance zu bestehen, den negativen Trend der letzten Wochen zu beenden, als bei wechselnden Führungen zeitweise immerhin ein 6 Punkte Vorsprung zu Buche stand. Auch ein knapper werdender Rückstand im 3. Viertel hatte wohl keine zusätzlichen Kräfte freimachen können - wehrlos ergab man sich dem Schicksal der drohenden Niederlage gegen eine Hagener Mannschaft, die selbst durch ihre lange Niederlagenserie nicht mit größtem Selbstvertrauen nach Gießen gereist sein dürfte. Einzig Zachery Peacock mit seinen 27 Punkten wusste zumindest phasenweise zu überzeugen.
Wer nach der miserablen Vorbereitung mit schwachen Ergebnissen und der teilweise (zu) spät erfolgten Spielerrekrutierung ein schweres Jahr mit erneuten Abstiegsängsten befürchtet hatte, sah sich
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Mitte Oktober - geblendet von den bis dato erzielten tollen Resultaten - unverhofft in der Spitzengruppe wieder. Ja, erstmals seit Jahren schien Platz 8 und das Erreichen der Play-Offs in greifbare Nähe gerückt, bis die Luft des aufgeblasenen Ballons von Spieltag zu Spieltag schneller entwich...- und leider keiner versuchte, diese Entwicklung aufzuhalten. Ein spätes Reagieren auf die Verletzung von Anthony Smith, dazu ein Fehlgriff bei der dann doch noch erfolgten Ersatzverpflichtung und das sinkende Schiff wurde immer manövrierunfähiger. Der glücklose Vladi Bogojevic hatte seine Chance, in Gießen längerfristige Aufbauarbeit zu leisten - Er hat sie (leichtsinnig) verspielt. Deutliche Vorsprünge gegen ebenbürtige Teams konnten nicht über die Zeit gerettet werden. Andere Trainer hätten es eventuell geschafft, mit dieser sicherlich nicht gänzlich untalentierten Mannschaft diese Vorsprünge auszubauen, deutliche Siege einzufahren und dabei der Starting Five wichtige Ruhepausen zu gönnen und behutsam die Reservespieler in die jeweilige Formation zu integrieren. So beginnt nun wieder das große Zittern - und eine ausverkaufte "Osthölle" ist in weite Ferne gerückt. Der verspielte Kredit dürfte zu groß sein, um die sicherlich immens vorhandene Basketball-Begeisterung in Gießen neu zu entfachen.
Dennoch: Blick nach vorn - Neuanfang mit einem neuen Coach - Das Abstiegsgespenst wieder einmal erfolgreich vertreiben und die abermals enttäuschten Fans nicht vollends ratlos zurücklassen. Das werden die neuformulierten Ziele für die restliche Saison und das gerade begonnene Jahr 2011 aus Gießener Basketballsicht sein.

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von:  Georg Gigler

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Interessensgebiet: Lollar
Georg Gigler
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Hoffentlich ist die Jahreszahl "13" nicht tatsächlich ein schlechtes...

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