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Terrorangst in Deutschland!

von Andrea Meyam 17.11.20101318 mal gelesen70 Kommentare
Lollar | Überall war dieses Thema heute in den Medien präsent: für Ende November sollen Terroranschläge in Deutschland, auch in Hessen geplant sein!
An öffentlichen Plätzen wie z.B. Frankfurter Flughafen oder Hauptbahnhof ist vermehrtes Polizeiaufgebot zu sehen.
Das verunsichert viele Bürger.
Der Bundesinnenminister de Maiziére warnte die Bevölkerung, rief jedoch gleichzeitig dazu auf, nicht in Hysterie zu verfallen.
Ist Gießen auch gefährdet?
Laut dem Berliner Tagesspiegel sollen auch Weihnachtsmärke gefährdet sein.
Da stellt sich für mich die Frage: sind hier nur größere Städte wie Frankfurt am Main gefährdet oder kann es auch den Gießener Weihnachtsmarkt oder gar den Gießener Bahnhof treffen? Schließliche führt die Hauptverbindungsstrecke der Bahn Frankfurt am Main-Kassel direkt an Gießen entlang.
Was meinen Sie, liebe Leser?
Ist auch Gießen gefährdet oder sind "nur" die größeren Metropole wie z.B. Frankfurt am Main betroffen?

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Terrorangst (1)
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Kommentare zum Beitrag

Dr. Manfred Klein
1.389
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 17.11.2010 um 22:36 Uhr
Gießen ist m. E. nicht betroffen, sondern nur Großstädte und Ballungräume mit großen Menschenansammlungen, damit die Aktion möglichst viele "Ungläube" in Stücke reißt.

Allerdings sieht man auch wie zermürbt die Islamisten sind, denn in letzter Zeit konnenten sie keinen wirklichen Treffer mehr landen...
Andrea Mey
9.747
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 17.11.2010 um 22:46 Uhr
Im Gespräch mit dem Propheten heißt es:
"Gott hat keine Gnade für diejenige, die keine Gnade für andere haben"
(Quelle: The Islamic Bulletin)
Ist das nicht ein Widerspruch?
Dr. Manfred Klein
1.389
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 17.11.2010 um 23:18 Uhr
...aber Allah ist (nur) barmherzig, wenn sich die Ungläubigen zum rechten Glauben bekennen...

Fraglich ist letztlich, ob sich Islamisten überhaupt mit dem Koran auskennen...
Jörg Jungbluth
5.093
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 17.11.2010 um 23:20 Uhr
Jeder der sagt das es in Gießen keine Anschläge geben wird, ist sehr leichtsinnig. Eine Bombe die in Frankfurt 500 Leute in den Tod reisst oder 10 kleine Bomben die je 100 Menschen tötet, was ist wirkungsvoller? Wir sollten langsam von dem Gedanken der großen Bombe abkommen. Frankfurt und Wiesbaden werden sehr gut geschützt werden, da weichen sie aus. Dann gehen gleichzeitig 10 Bomben in 10 Städten hoch und das Ziel ist erreicht. Und da die potentiellen Attentäter zermürbt sind, ist alles möglich.
Wenn ich ein Ziel auswählen müsste, würde ich mir ein kleines aber sicheres Ziel aussuchen. Z. Bsp. den 04:45 Uhr Zug nach Frankfurt. Der ist von Gießen bis Friedberg proppevoll.
Andrea Mey
9.747
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 17.11.2010 um 23:29 Uhr
... und da alle Nichtmuslime ungläubig sind, sollen sie vernichtete werden...
Die Islamisten sind in der Tat zermürbt, denn viele stehen zwischen zwei Lagern: Einerseits die islamische Tradition bewahren, auf der anderen Seite in Westeuropa aufgewachsen, die Vorzüge des Westlichen Lebens geniessen, zwei Welten, die sich nicht miteinander in Einklang bringen lassen!
Nicole Freeman
7.224
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 18.11.2010 um 07:15 Uhr
Eins noch . Nicht alle Muslime sind Terroristen ! Der Grossteil ist gegen solche Gewaltaktionen und sagen das auch sehr deutlich. Ich stimme Dr. Manfred Klein zu wenn er sagt das er davon ausgeht das viele Islamisten den Koran wohl nie richtig gelesen haben. Die Auszuege die ich mir angesehen habe zeigen eine eher fuehrsorgliche Religion in der die Hilfe und Unterstuetzung Beduerftiger sehr gross geschrieben wird. Natuerlich wird es immer Extreme geben die die wenigen gewaltverherrlichenden Passagen hervorheben und behaupten das sei der Weg. Genau die gleichen Passagen sind in der christlichen Biebel zu finden. Steinigen und den heiligen Krieg gibt es da auch und wurde auch gelebt. Kreuzzuege und die Eroberung der neuen Welt zeigen uns was passiert wenn nur diese Passagen gelesen werden und die ueber Gastfreundschaft und Hilfsbereischaft verschwiegen wird. Dazu kommt das viele in den Muslimischen Laendern nicht mal lesen koennen und auf die Prediger angewiesen sind.
Die Bombenleger sind jedoch in allen Schichten zu finden und koennen ueberall ihr Paeckchen ablegen.
Dr. Manfred Klein
1.389
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 18.11.2010 um 08:02 Uhr
In der Tat darf der Sozialaspekt nicht unterschätzt werden, denn einer der 5 Säulen (1. Schahada (islamisches Glaubensbekenntnis; 2. Salat (fünfmaliges Gebet); 3. Zakat (Almosensteuer); 4. Saum (Fasten im Ramadan); 5. Haddsch (Pilgerfahrt nach Mekka) des Islam beinhaltet diese Komponente (3.), worauf sich leicht missionieren lässt und viele für den Islam zu gewinnen sind.

Zum inner-islamischen Problem kommt aber auch erschwerend die Zerstrittenheit der verschiedenen Ausprägungen dieser Religion selbst (so z. B. Sunniten und Schiiten im Irak).

Ferner ist der Koran selbst unantastbar, weil er von Allah selbst diktiert wurde, es ist daher kaum möglich eine ordentliche Theologie aufzubauen wie wir dies im Christentum kennen, weil die Schrift nicht auslegbar ist, wie z. B. die Bibel, die "lediglich" von Gott inspiriert ist.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 18.11.2010 um 10:41 Uhr
Meines Erachtens besteht in der heutigen Zeit immer eine latente Gefahr für Anschläge - gerade, wenn man sich in Bereichen mit Menschenansammlungen aufhält. Jedes Fußballstadion kann es treffen, jeden Großbahnhof und jeden Flughafen. Passieren kann immer etwas, deswegen setze ich mich nicht zu Hause hin und drehe Däumchen. Nach BSE und Schweinegrippe das nächste Thema, mit dem man ordentlich Panik machen kann. Vielleicht hofft man auch, damit noch das Weihnachtsgeschäft ein bisschen anzukurbeln ;-)
Jörg Jungbluth
5.093
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 18.11.2010 um 10:45 Uhr
Ich glaube damit kann man kein Weihnachtsgeschäft ankurbeln. Höchstens runterfahren. Den wer Angst hat wird kein volles Kaufhaus, oder den Weihnachtsmarkt besuchen. Der bleibt zuhause.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 18.11.2010 um 10:49 Uhr
...oder tätigt Hamsterkäufe für den bevorstehenden Untergang.
Jörg Jungbluth
5.093
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 18.11.2010 um 10:53 Uhr
Das sind aber Sachen, die nichts mit dem Weihnachtsgeschäft zu tun haben.

Da wird die Nachfrage nach Batterien, Notstromagregaten und Werkzeug sowie Baustoffen steigen. Und natürlich nach lang haltbaren Lebensmittel.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 18.11.2010 um 11:06 Uhr
Naja, aber das wird nicht passieren. Ich könnte mir vorstellen, dass die Weihnachtsmärkte in den großen Städten Besucher einbüßen werden, dafür aber die kleinen zugewinnen. Die Terrorwarnung wird sicher dazu führen, dass Großveranstaltungen gemieden werden.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 18.11.2010 um 12:24 Uhr
Gegen Gewalt und Terror sind wir machtlos. Was heißt da, die Polizei ist präsent. Anschläge kommen plötzlich, ohne jegliche Vorwarnung. Angst vor Anschlägen macht diese Menschen noch mutiger. Wir sollten unser normales Leben weiter führen.
Dr. Manfred Klein
1.389
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 18.11.2010 um 12:35 Uhr
Ja, sie haben Recht Frau Toth, Leben ist Wagnis und wir müssen es wagen...
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 18.11.2010 um 12:48 Uhr
Uns bleibt ja auch gar nichts anderes übrig. Wir sollten unser Leben trotz aller Gefahren genießen und uns an schönen Dingen erfreuen.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 18.11.2010 um 13:20 Uhr
Genau das wollte ich sagen, Frau Toth. Schützen kann man sich vor sowas nicht, wenn man sein Leben weiter leben möchte.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 18.11.2010 um 13:32 Uhr
Ich will nichts beschönigen und finde diese Anschläge abscheulich und menschenverachtend. Trotzdem soll man daran denken, dass man in dem Augenblick, wo man sich in ein Auto setzt und losfährt nicht weiß, ob man unversehrt am Ziel ankommt.
Andrea Mey
9.747
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 18.11.2010 um 23:50 Uhr
Ich denke, es kann uns alle und überall treffen.
Es kann am Flughafen, an einem Bahnhof, im Zug, im Einkaufszentrum, auf dem Weihnachtsmarkt aber auch auf der Autobahn treffen.
Ich werde meine Lebensgewohnheiten deswegen nicht ändern, aber ein bitterer Beigeschmack bleibt.

Natürliche kann man nicht alle Muslime "über einen Kamm scheren".
Es sind Extremisten, die von dem Grundgedanken des Koran abgedriftet sind.
Religionen haben schon immer Unheil über die Menschen gebracht. Man denke an die Hexenverbrennungen im Mittelalter. Die Kirche hat ein Machtpotential, welches man nicht unterschätzen sollte.
Nicole Freeman
7.224
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 19.11.2010 um 07:03 Uhr
ja das stimmt . Glaube ist eins , fanatismus was anderes. egal in welcher religion wir uns bewegen
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 19.11.2010 um 10:39 Uhr
"Kirchenfürstgen" haben die Religon schon immer benutzt, um sich Menschen gefügig zu machen, Angst und Schrecken zu verbreiten und ihre eigenen Machtgelüste zu befriedigen.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.11.2010 um 16:53 Uhr
und "Landesfürsten" haben Panikmache schon immer benutzt um schärfere Gesetze durchzudrücken :-)
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.11.2010 um 16:56 Uhr
Es ist schon bedenklich, dass Terrorwarnungen ausgesprochen werden und im gleichen Atemzug wird wieder nach Vorratsdatenspeicherung geschrieen.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.11.2010 um 17:00 Uhr
Tja, schon ein komischer Zufall, dass gerade jetzt die Innenminister der Länder tagen....
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.11.2010 um 17:02 Uhr
Ich will wirklich nicht die Terrorgefahr herunterreden, ich denke, die ist definitiv gegeben. Aber nicht mehr und nicht weniger hoch war sie die ganzen letzten Jahre meiner Meinung nach. Man muss sich dessen eben einfach nur bewusst sein.
Friedel Steinmueller
2.459
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 20.11.2010 um 00:10 Uhr
Genauso sehe ich das auch. Die Terrorgefahr ist etwas womit wir leben müssen. Das bedeutet aber nicht, daß wir sie verharmlosen sollen.
Übermäßige Ängste, das bedeutet Ängste mit denen wir nicht umgehen können, lähmen uns und sind somit sinnlos.
Menschen die etwas Böses vorhaben, erreichen ihr Ziel durchaus schon alleine mit ihren Drohgebärden um die Bevölkerung so richtig zu neurotisieren.
Respekt und Würde gebührt vor allem den Sicherheitskräften, die nun wahrlich viele Überstunden leisten müssen, um die erhitzten Gemüter zu beruhigen.
Fazit: Weiterhin den Alltag so leben wie gewohnt. Passieren kann schliesslich immer und überall etwas.
Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 20.11.2010 um 12:55 Uhr
Also ich sehe das in der Tat als bloße Panikmache, um neue, schärfere sog. Sicherheitsgesetze (wie auch die Datenspeicherung) durchdrücken zu können!! Die Gefahr ist definitiv keinesfalls größer als sie es in den letzten Jahren auch schon war!!
Daher sollten wir uns von den Herrschenden nicht "verarschen" lassen und Widerstand leisten gegen jede Art von schärferer Überwachung und ähnlichen Polizei- und Überwachungsstaatsmethoden der Regierenden und ihrer Auftraggeber.

Auch eine auch immer ausgestaltete Vorratsdatenspeicherung wird nichts bringen und die sog. Terrorgefahr nicht reduzieren und Anschläge - sofern sie denn überhaupt in Planung sind und je stattfinden werden - verhindern. Selbst eine noch so große und totale Überwachung wird nie lückenlos sein und keine 1000%ige Sicherheit bieten. Ein sehr guter Roman der diese Aussage verdeutlicht ist "Das siebte Kreuz" von Anna Seghers. in dem Roman geht es um die Flucht von 7 kZ-Häftlingen aus dem KZ Westhofen (bei Worms). Trotz aller Überwachungsmethoden des NS-System gelingt einem der Geflohenen die Flucht nach Holland.

Wenn man die "Terrorgefahr" reduzieren wollte, dann sollte man schnellstens dafür sorgen, dass sowohl national als auch auf globaler Ebene die schreienden Ungerechtigkeiten zwischen Arm und Reich und in den Handelsbeziehungen beseitigt werden! Es braucht nicht mehr Soldaten und Polizei, sondern mehr (soziale) Gerechtigkeit! Wenn der Mensch wieder vor dem Profit steht und der "Westen" nicht länger die anderen Länder ausbeutet und jeden Staat zum potentiellen Feind erklärt, der seine Märkte und Ressourcen nicht freiwillig an die westlichen Konzerne verscherbelt, dann gibt es auch keinen Grund mehr für Terror. Denn Terror und Gewalt bassiert auf Armut und Hass auf anderen die einen "Unterdrücken".

Leisten wir also vereint Widerstand gegen jede Art von Sozialabbau, Abbau Demokratischer Rechte, Überwachungsstaatsplänen und neuen Kriegsphantasien!! Und lassen wir uns nicht panisch machen, denn der größte Nutznießer eines ängstlichen Volkes wären nur die Herrschenden.
Friedel Steinmueller
2.459
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 20.11.2010 um 13:05 Uhr
Hallo Christian!
Ich kann Deinen weiteren Ausführungen nur zustimmen.
Die Gefahr ist wohl nicht größer als sonst. Deswegen auch meine Aufforderung: Weiterhin so zu leben, wie man es gewohnt ist.
Denn übermäßige Ängste lähmen.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 20.11.2010 um 17:54 Uhr
Alles was geplant oder sogar umgesetzt wird ist Quatsch. Auch wenn eine Hundertschaft von Polizisten unterwegs ist, Bombenanschläge sind nicht zu verhindern. Diese Täter wollen die Welt verunsichern. Das dürfen wir nicht zulassen.
Friedel Steinmueller
2.459
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 20.11.2010 um 22:25 Uhr
Schärfere Gesetze und Datenspeicherung beseitigen keinesfalls die Terrorgefahr und sind somit zwecklos.
Wir dürfen keinesfalls die Menschen arabischer Herkunft in Miskredit bringen. Das wäre selbstverständlich unfair.
Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 20.11.2010 um 22:48 Uhr
Ich kann nur absolut zustimmen, zu dem, was die Nachredner auf meinen ersten Kommentar von heute morgen geschrieben haben.
Peter Herold
24.446
Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.11.2010 um 17:01 Uhr
Gießen ist ein Ort wie jeder andere. Warum soll hier nichts geschehen?
Also ich werde vorerst Plätze meiden, an denen viel Menschen zusammenkommen. Reise nach München mit Freikarte für eine mitreisende Person ist gestrichen, eventuell auch Besuch eines oder mehrerer Weihnachtsmärkte. Diese stellen für geradezu ein perfektes Ziel für Islamisten dar.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.11.2010 um 17:06 Uhr
Hallo Herr Herold, lassen Sie sich nicht verunsichern und schmälern Sie Ihre Lebensfreude nicht. Dann dürfte man nicht einkaufen gehen, nicht Bus fahren, keinen Theater- oder Kinobesuch, in keine Kirche gehen. Auf der Autobahn kann etwas passieren- überall.
Wir alle hoffen, dass es keinen Krieg mehr geben wird. Jedoch der tägliche Krieg mit Angst und Verunsicherung hat schon längst begonnen.
Peter Herold
24.446
Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.11.2010 um 17:16 Uhr
Ja einkaufen hie in KKeinlinden muss schon sein, aber ich fahre nicht Bus, gehe in kein Kino oder Theater und nur ganz selten in eine Kirche, vorzugsweise nach Arnsburg. Sie sehen also ich verändere meinen Lebensstil nicht groß wenn ich mal nicht mit der Bahn nach München fahre.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.11.2010 um 17:46 Uhr
Gisela, wir dürfen uns nicht verunsichern lassen. Die Politiker versprechen "Abhilfe durch Polizeipräsens". Macht sich doch gut bei den Wählern! Ich lese diese Berichte nicht in der Zeitung und Fernsehberichte schaue ich mir auch nicht an.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.11.2010 um 18:31 Uhr
Heute war ich mit meinem Enkelkind in einer Baumschule in Heuchelheim, die eine wunderschöne Adventsausstellung hatten. Wir konnten hinlaufen, Parkplätze gab es weit und breit keine mehr, so viele Menschen hatten Interesse. Mit keinem Gedanken habe ich über Terroristen nachgedacht. Jeder Tag mit Kummer und Sorgen ist ein Tag zu viel!
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.11.2010 um 19:20 Uhr
Natürlich darf man die Gefahr von Anschlägen nicht verharmlosen, von wem auch immer sie verübt werden könnten . Nicht alle Anschläge, die Islamisten zugeschrieben wurden, wurden auch tatsächlich von ihnen verübt...

nur, ich wundere mich immer wieder wie einfach es ist: man wirft dem Volk "ein Thema" hin, erst "Integration" jetzt "Terrorgefahr" = und schon diskutiert alle Welt nicht mehr über Sozialabbau, Gesundheitsreform oder Atomlobby? Peter, nicht alles für "bare Münze" nehmen, du bist doch sonst auch nicht so leichtgläubig :-)
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.11.2010 um 19:34 Uhr
Doch, wir diskutieren auch über diese Themen. Diskutieren kann man über viel- nur glauben darf man nicht alles, sich nicht verrückt machen lassen und trotzdem die Gefahr nicht unter den Tisch kehren.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.11.2010 um 19:48 Uhr
Das freut mich Frau Toth!
Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 21.11.2010 um 20:36 Uhr
Also ich finde Stefan hat recht. Das Volk lässt sich echt leicht ablenken.
Und ich denke auch, wir sollten uns weiterhin normal verhalten und uns nicht ins Boxhorn jagen lassen. Unsere "Angst" nützt nur den Herrschenden, bringt aber keinen Deut mehr Sicherheit.
Antje Amstein
5.961
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 21.11.2010 um 20:50 Uhr
Mehr Polizei? Für was, die Stadt Gießen ist Kamera überwacht. Es sind jetzt schon verdeckte Ermittler im Einsatz. Der Staat schürrt Angst für was? Die Parkschützer, Castorgegner und sonstige Demonstranten werden jetzt schon als Terroristen bezeichnet. Alles nur um neue Gesetze und Steuern zu beschließen. Die Raucher bezahlen das Antiterrorpaket und der Tabak soll teurer werden - der Staat möcht so gerne von jedem die DNA, das Briefgeheimnis abschaffen und Abhören. Frau Merkel bastelt an einem neuen Stasistaat.
Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 21.11.2010 um 21:10 Uhr
Wie schrieb mit neulich ein Bekannter:
"Mit der "Terroristenhatz" kann man die angelaufenen demokratischen Bewegungen (Gegen Stuttgart 21, gegen die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, Gerecht geht anders, etc.) bequem abwürgen und nach dem altbewährten Motto "Wir sitzen alle in einem Boot", das von Terroristen zum Kentern gebracht werden soll, die Bevölkerung hinter der Regierung einen."

Frau Amstein, sie haben daher völlig recht mir Ihren Aussagen. Und wie ich ja weiter oben schrieb, Angst ist nie ein guter Ratgeber. Wenn wir die angebliche Terrorgefahr verringern wollen, dann sollten wir die gesellschaftlichen Verhältnisse Weltweit zu unseren Gunsten, d..h zu Gunsten der Völker und der kleinen Leute ändern! Neue Sicherheitsgesetze, mehr Überwachung und neue Kriege helfen da definitiv nicht!
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.11.2010 um 22:42 Uhr
Ich lebe gerne in Deutschland. Wenn mir auch einiges mißfällt! Aber hier kann ich den Mund aufmachen und sagen, was ich will. In anderen Ländern wandern die Menschen dafür ins Gefängnis. Gerade war bei Anne Will eine Sendung über das Thema Terror. Es wurde viel gesprochen und nichts gesagt. Erst wird die Angst geschürt, dann ist alles im Griff, die Polizei ist ja präsent. Wenn es knallt, dann fliegen alle durch die Luft- mit der Polizei.
Und an diejenigen, nie nur über Deutschland meckern- wir sind ein freies Land und jeder kann auswandern.
Andrea Mey
9.747
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 22.11.2010 um 00:04 Uhr
Richtig!
Gestern war in den Nachrichten zu erfahren, daß durch einen Informanten bekannt wurde, daß Anschläge auf den Reichstag geplant sind.
Wer soll denn dieser Informant sein?
Meiner Meinung nach ist das nur ein Ablenkungsmanöver. Alles konzentriert sich nun auf den Reichstag, aber die Bomben werden, wenn, dann ganz woanders hochgehen.
Die Polizei fährt am hellichten Tag mitten durch den Seltersweg. Was soll das bringen? Es soll zur Abschreckung dienen?
Ganz bestimmt nicht, wenn die eine Bombe zünden wollen, hält sie auch eine verstärke Polizeipräsenz nicht davon ab, aber es kostet unsere Steuergelder!
Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 22.11.2010 um 00:09 Uhr
> Die Polizei fährt am hellichten Tag mitten durch den Seltersweg. Was soll das bringen? Es soll zur Abschreckung dienen?

Genau, das ist in der Tat da Ziel. Aber nicht die "Terroristen" sollen abgeschreckt werden, sondern wir Bürger, die wir immer unzufriedener mit der Situationen und den Herrschenden in unserem Land sind und die wir immer mehr aufbegehren und protestieren (könnten). ;-)
Peter Herold
24.446
Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.11.2010 um 10:37 Uhr
Also ich bin nicht ängstlich, aber wozu soll ich mich unnötig einer Gefahr aussetzen Stefan!!!
Es ist nicht gerade prickelnd wenn man, wie ich vor einigen Jahren, im ICE sitzt der plötzlich auf freier Sterecke hält und Zivilpersonen mit MP#S durch den Zu rennen. Waren natürlich Zivilfander aber trotzdem. Wir wurden nicht informiert was es zu bedeuten hatte.
Solche Situationen brauche ich nicht.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.11.2010 um 17:38 Uhr
wer braucht so was schon Peter? ich schliesse mich trotzdem meinen Vorrednern an: "normal weiterleben, nicht einschüchtern und/oder veralbern lassen"

Ich denke Frau Toth, die meisten, die hier leben, leben gern in ihrem Land, wie die meisten auch in ihren (anderen) Heimatländern.
Aber an den Ausführungen von Antje (Amstein) ist schon was dran: wußten Sie zum Beispiel, dass die Demonstranten gegen den Castor-Transport von unbemannten Drohnen überwacht wurden, dass die Bundeswehr mit in die Vorbereitung des Polizeieinsatzes einbezogen wurde?
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.11.2010 um 19:00 Uhr
Ja, ich wusste das! Das Problem bei Demos ist, dass es brutale Demonstranten gibt, denen es nicht um die Sache geht, sondern um Gewalt. Diese schaden der Sache, gefährden die friedlichen Demonstranten und sind mit daran schuld, dass ein großes Polizeiaufgebot erforderlich wird. Ich möchte heute kein Polizist mehr sein. Egal was sie tun, es scheint immer falsch zu sein.
Ich war früher viel auf Demos, wenn es um den Tierschutz ging. Ich weiß also wie es ist, wenn plötzlich Raudis auftauchen, alles aufmischen und nichts im Sinn haben, als Unruhe zu stiften. So kann man keine Mitstreiter gewinnen.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.11.2010 um 21:26 Uhr
Da muss ich doch widersprechen,
es gibt sogar viele Polizisten, die mittlerweile das brutale Vorgehen der Polizei bei manchen Demonstrationen (siehe z.B. in Stuttgart) kritisieren!
= und zwar nicht gegen "gewalttätige Demonstranten"! Darüber hinaus wird auch nicht mehr bestritten, dass es Polizeiprovokateure in Zivil gibt, die selbst Gewalttaten verüben, um dann das Eingreifen/Räumen usw. zu rechtfertigen. So wurde z.B. ein "Sanitäter" beim Castor-Protest gefilmt(!) als er auf einen von der Polizei abgeführten Demonstranten einschlug!

Ich weiss nicht, da ich nicht dabei war, wie es bei Ihren Demos zuging, nur bei den Demos, bei denen ich bisher mitdemonstrierte ging es immer sehr diszipliniert und auch friedlich zu, liegt vielleicht auch daran, dass vor allem Arbeiter keine "Chaoten" sind!? Und Sie haben völlig recht, mit "aufmischen" kann man keine Mitstreiter gewinnen, aber die Polizei generell als unschuldige Opfer hinzustellen ist auch nicht realistisch!
Der "mündige Bürger in Uniform" ist auch hier gefragt, statt blind Gehorsam zu leisten. Mir tun Polizisten höchstens dann leid, wenn sie gegen ihre eigene Überzeugung (z.B. Atomkraft) vorgehen sollen (aber nicht müssen, denn sie haben einen eigenen Kopf zum nachdenken!)
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.11.2010 um 21:51 Uhr
Es ist ein schwieriges Thema und Demo ist nicht gleich Demo. Als die Arbeiter - als Beispiel- von Opel demonstriert haben, ging es ohne Krawalle und Auschreitungen. Hier machte jeder seinem Ärger verbal oder mit Transparenten Luft- was legitim ist. Das ist aber auch eine andere Ausgangspostition, als wenn sich Menschen unter eine Demo mischen, denen es nicht um die eigene Sache geht, auch nicht um Solidarität. Ich kann mich nur wiederholen, ich habe schon sehr unangenehme und auch nicht ungefährliche Situationen erlebt. Und plötzlich ist man völlig schuldlos mitten im Trubel des Geschehens. Ich gehe schon lange zu keiner Demo mehr- aus diesem Grund.
Polizisten sind Menschen wie alle anderen auch. Also gibt es auch unter dieser Berufsgruppe Rüpel und Gewalttypen. Die Polizisten die ich kenne sind besonnene, verständnisvolle Menschen.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.11.2010 um 22:39 Uhr
Danke Frau Toth für den, wie ich finde, sehr guten Meinungsaustausch, ich denke, da sind wir uns einig, wir sollten immer mit offenen Augen und auch kritisch durch`s Leben gehen.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.11.2010 um 22:55 Uhr
Stimmt, Herr Walther, wir haben eine fast identische Meinung in vielen Punkten. Je älter man wird, umso kritischer wird man. Je jünger man ist, umso euphorischer ist der Mensch. Im Laufe der Jahre mit wachsender Erfahrung und gewachsener Enttäuschung verhärtet man schon. Was nicht heißt, dass der Kampfgeist nachlässt. Man sieht vieles mit anderen Augen und hat erkannt, dass es Dinge gibt, die man nicht ändern kann. Man darf nur niemals müde werden, auf Ungerechtigkeiten hinzuweisen und Mitstreiter zu gewinnen.
Peter Herold
24.446
Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.11.2010 um 16:57 Uhr
Mussten das Drohnen der Bundeswehr gewesen sein? Wer sagt das?
Ich habe erst dieser Tage gelesen, dass eine von einem Privatmann bezahlte Drohne(= unbemannter Flugkörper) zur Suche eines vermissten Kindes eingesetzt wurde.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 23.11.2010 um 20:08 Uhr
das habe ich auch nicht geschrieben, es geht um den "Überwachungsstaat" und da ist es völlig egal welche Drohnen es waren....ich habe geschrieben, die Bundeswehr war mit in die Einsatzplanung einbezogen, und dies ist doch wohl immer noch ausschließlich eine Angelegenheit der Polizei..auch wenn jetzt schon wieder von konservativen Kräften gefordert wird "Einsatz der Bundeswehr im Innern", da sollten wir wachsam sein!
Thorsten Lux
900
Thorsten Lux aus Gießen schrieb am 24.11.2010 um 14:44 Uhr
Hmmm... ich bin weder Terrorspezialist noch Antiterrorspezialist. Aber es kommt mir schon etwas seltsam vor, dass zunächst Menschen nach Afghanistan geschickt werden um dort "Krieg gegen Terror" zu betreiben, jetzt eine daraus resultierende Terrorgefahr aufgezeigt wird und die Gegenstrategien anscheinend bloß darauf hinauslaufen Bürgerrechte zu beschneiden und die Angst vor "den Anderen" zu schüren.

Ich persönlich finde es auch bedenklich, dass mir Menschen im Gespräch allen Ernstes als Argument nennen wollen, man habe doch nichts zu befürchten wenn man nichts zu verbergen habe. Gerade wenn ich nichts zu befürchten habe, möchte ich nicht als potentieller Krimineller und/oder Terrorist behandelt werden - schon gar nicht von den Menschen, die mich vorgeblich repräsentieren. Welches Selbstbild muss man eigentlich haben um jemanden zu wählen, der einen unter solch einen Generalverdacht stellen will? - oder soll sich da eher die Angst vor meinen Nachbarn, meinem Freundeskreis, meinen Kollegen manifestieren?

Überwachungsmaßnahmen und Einschränkungen der Rechte scheinen mir persönlich jedenfalls keine adäquaten Mittel um Terror zu begegnen. Womit sich mir die Frage stellt, was denn adäquate Mittel hierzu sein können...
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 24.11.2010 um 17:51 Uhr
dann schau dir mal den Kommentar von Christian (Momberger) an Thorsten
( 20.11. - 12.55 Uhr) !
Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 24.11.2010 um 18:00 Uhr
Danke für Deinen hinweisenden Kommentar Stefan! :-)
Thorsten Lux
900
Thorsten Lux aus Gießen schrieb am 24.11.2010 um 18:39 Uhr
Lieber Stefan,
Lieber Christian,

den Kommentar habe ich gelesen. Ähnlich formuliert habe ich das auch schon oft von Politikern einer mir nahestehenden Partei gehört. Ebemso hörte ich den dann gewöhnlich erhobenen Vorwurf, dass das naiv, blauäugig oder gar populistisch sei...

Aber offenbar gibt es zu dieser Fragestellung keine andere Antwort, als nach Ursachen von Terrorismus zu suchen, oder der Gegenposition, man müsse bloß Überwachungs- und Zwangsmaßnahmen umsetzen.

Sollte irgendwer einen anderen Lösungsansatz kennen, wäre jetzt die Gelegenheit ihn zu kommunizieren... ;o)
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 24.11.2010 um 22:10 Uhr
Lieber Thorsten,
die Frage stellt sich: "WARUM willst du einen anderen Lösungsansatz suchen?"
Es ist hier nicht anders wie bei anderen Problemen/Themen: man muss die Ursachen bekämpfen!
Thorsten Lux
900
Thorsten Lux aus Gießen schrieb am 24.11.2010 um 23:05 Uhr
Lieber Stefan,

"bitte verstehen Sie nicht miss" (Heinz Erhardt)

Mir geht es im Grunde bloß darum, dass es bei Terror und der Angst vor Terror um mehr geht als um die Frage, ob man nicht noch irgendwelche unerledigten "Gängelungsforderungen" in irgendeiner Schublade herumliegen hat, die man nun der eigenen Bevölkerung überstülpen will - in der Hoffnung, dass diese genügend Panik hat um das unwidersprochen hinzunehmen.

Das wollte ich deutlich machen und deshalb meine rhetorische Frage, ob einem denn (nichts) anderes einfällt, als Rechte einzuschränken und die Frage nach Ursachen und nach Ursachenbekämpfung als "blauäugig" darzustellen.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 24.11.2010 um 23:15 Uhr
Lieber Thorsten,

ja, ja vielleicht fehlt mir manchmal der Humor eines Heinz Erhardt :-))
( nur eine meiner Schwächen! :-))
Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 25.11.2010 um 00:44 Uhr
Ah ok, so gesehen ist es was anderes Thorsten. Jetzt wird's klar, worauf Du hinaus wolltest.
Peter Herold
24.446
Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.11.2010 um 10:38 Uhr
Hallo Thorsten! Eie rethorische Frage erwartet doch wohl keine Antwort, oder ;-)http://de.wikipedia.org/wiki/Rhetorische_Frage -
Thorsten Lux
900
Thorsten Lux aus Gießen schrieb am 26.11.2010 um 01:40 Uhr
Lieber Peter,

gut aufgemerkt: Ich hatte tatsächlich nicht erwartet, dass es dazu eine Antwort geben könne - gibt es anscheinend ja auch nicht.
Mathias Engelhart
5.319
Mathias Engelhart aus Gießen schrieb am 26.11.2010 um 15:20 Uhr
Hmm... durch die Zeitung gerade erst auf diesen Beitrag aufmerksam geworden. Die 65 K's hab ich mir jetzt nicht durchgelesen, daher unabhängig von allem was schon gesagt wurde:
Wer meint, Gießen ist potentiell bedroht, verfügt durchaus über ein großes Selbstbewusstsein und/oder eine zu heftige Portion Lokalpatriotismus.
Ein Wunder, dass die Pahrmaindustrie noch kein Impfmittel gegen Terroristen entwickelt hat.
Ich sage Ihnen mal, was ich von dieser erneuten Medienhetze halte. Ich fahre am 4.12. nach Berlin. Mit der Bahn! Das heißt, ich werde einen Bahnhof betreten... Wenn es die Stadt bis dahin noch gibt.
KAWUMM!

PS: Wer den Gießener Weihnachtsmarkt sprengen will, ist selbst schuld.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.11.2010 um 15:55 Uhr
Hallo Mathias, das Thema sollte ernst diskutiert werden. Zwischen Panik und Vorsicht liegen Welten. Wir sind umgeben von Bedrohungen aller Art. Das ist kein Grund, in Angst und Schrecken zu versinken. Aber es ist auch kein Thema, was man mit einem Lächeln über die Schulter wirft. Jeder Mensch geht anders mit Bedrohung um. So muss jeder entscheiden, wohin er geht oder nicht. Ich selbst lasse mein Leben nicht beeinflussen von Medienberichten. Andere werden sehr vorsichtig und meiden die Menschenmenge. Die Eröffnung von H und M im Neustädter Tor hat gezeigt, dass trotz aller Warnungen die Menschen zu Hauf und dicht gedrängt ein Schäppchen ergattert wollten. Fazit: Die Lust etwas zu erleben verscheucht jegliche Bedenken.
Mathias Engelhart
5.319
Mathias Engelhart aus Gießen schrieb am 26.11.2010 um 16:04 Uhr
Hallo Ilse,
ich sehe das Thema durchaus ernst. Nur ohne Ironie kann ich diese Politik der aufgescheuchten Hühner nicht mehr ertragen. Leider sind wir (bereits seit einigen Jahren) in der Medienwelt an einem Punkt angekommen, wo mit der Angst der Menschen gespielt wird, wie mit einem Fußball.
Nur ein ganz kleines Beispiel. Seit 2001 (!) sind in der gesamten EU ca. 240 Menschen durch Terrorismus ums Leben gekommen, schuld waren hauptsächlich die beiden Großanschläge in Madrid und London (nicht Gießen), einer geplant und durchgeführt von der ETA, die nichts mit dem Islam am Hut haben. Wie viele Menschen allein in Deutschland Jahr für Jahr an der Wintergrippe sterben oder durch Falschbehandlung in Krankenhäusern oder bei Hitzewellen, wissen wir. Die Angst, die hier geschürt wird, steht astronomisch weit über dem, welche Sorgen wir uns über das Thema tatsächlich machen müssten. So gut wie keine. Die Politik ist der Nutznießer mit den entsprechenden Einschränkungen, was ja hier schon ausreichend erwähnt wurde. Der Realismus scheint immer mehr zu verfliegen, dass macht mir mehr Angst.
Mathias Engelhart
5.319
Mathias Engelhart aus Gießen schrieb am 27.11.2010 um 00:27 Uhr
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 27.11.2010 um 20:00 Uhr
Mathias, das ist ja makaber! Aber lustig! ;-))
Mathias Engelhart
5.319
Mathias Engelhart aus Gießen schrieb am 28.11.2010 um 09:57 Uhr
Genau meine Wellenlänge. Lustig geht die Welt zu Grunde ;)
Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.11.2010 um 10:12 Uhr
Also ich finde Matthias Engelhart hat mit seinem zweiten Kommentar (26.11.2010 um 16:04 Uhr) völlig recht! Sicherlich sollte man das Thema/Problem nicht einfach lächelnd bei Seite schieben, aber nicht, weil es irgend eine Terrorgefahr geben könnte, sondern wegen der Intentionen der Politik die mit diesem ständigen Warnungen verbunden sind (Ausbau des Überwachungsstaates, Abbau demokratischer Rechte, etc.). Wir sollten also trotz der Warnungen der Regierung uns gerade nicht einschüchtern lassen und in Massen gegen die Politik der Herrschenden protestieren.
Hallo Lieber Leser
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von:  Andrea Mey

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