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Bosch liefert Ersatzteile von Lollar in die ganze Welt

Eröffnet  wurde das Lager von  Klaus Huttelmaier (links) und Landrätin Anita Schneider. Mit dabei waren Bürgermeister Bernd Wieczorek (Lollar) und Thomas Brunner (Wettenberg), sowie Bereichsvorstand Dr. Jörg Fischer (2.v.l.)
Eröffnet wurde das Lager von Klaus Huttelmaier (links) und Landrätin Anita Schneider. Mit dabei waren Bürgermeister Bernd Wieczorek (Lollar) und Thomas Brunner (Wettenberg), sowie Bereichsvorstand Dr. Jörg Fischer (2.v.l.)
Lollar | Mit der Eröffnung des neuen zentralen Ersatzteillagers in Lollar am 23. September 2010 ist die Stadt zum Mittelpunkt der weltweiten Ersatzteillogistik des Unternehmens Bosch Thermotechnik avanciert. Mit ihren Marken Buderus, Junkers und Nefit ist Bosch Thermotechnik einer der weltweit führenden Hersteller von Heiztechnikanlagen. Die Produktpalette umfasst insbesondere bodenstehende und wandhängende Heiztechnikgeräte, Warmwasserthermen, Solarsysteme, Wärmepumpen, Regelsysteme, Wärmeverteiler und Heizungszubehör.
Das neue Ersatzteillager umfasst eine Fläche von 23000 Quadratkilometer; auf etwa 70000 Lagerplätzen finden bis zu 45000 Ersatzteilartikel Platz. Das Lager bedient nicht nur Kunden und Großhändler in Deutschland, sondern auch 36 Regionallager in mehr als 30 Ländern. Die Gesamtinvestition von rund sechs Millionen Euro würde sich laut dem Betreiber lohnen: Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatz von 130 Millionen Euro im Jahr.
Bei der Eröffnung sprach Geschäftsführer Klaus Huttelmaier von einem "einzigartigen Service in der Heizungsbranche. Mit mehr als 99 Prozent Verfügbarkeit bieten wir unseren Kunden
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höchste Zuverlässigkeit und setzen damit auch auf diesem Gebiet den Maßstab im Wettbewerberumfeld.“ Dank des neuen Lieferservice "Montagszustellung" können Heizungsfachbetriebe Ersatzteile auch am Samstag oder Sonntag bestellen und bekommen diese am Montag bis spätestens 12 Uhr geliefert. Davon profitieren folglich Kunden, bei denen die Heizungsanlage am Wochenende kaputt gegangen ist. Für besonders dringende Notfälle wurde zudem ein eigener Kurierdiest für Sonn- und Feiertage eingerichtet.
Die anwesenden Gäste - die Bürgermeister von Lollar und Wettenberg, Bernd Wieczorek und Thomas Brunner, sowie Landrätin Anita Schneider - betonten die Bedeutung des Lagers für Lollar und Umgebung: Das Lager mache die Region zu einem Knotenpunkt in Europa und schaffe dauerhaft Arbeitsplätze. Das freue nicht nur die Amtsträger, sondern vor allem die Menschen, die hier leben.
Das bisher "erfolgreiche Team", so Huttelmaier, wurde im Zuge der Erweiterung um 40 Mitarbeiter ergänzt. Damit besteht die Kernmannschaft aus 65 Mitarbeitern, die in Spitzenzeiten um Mitarbeiter aus dem Thermotechnik-Werk und Zeitarbeitskräfte verstärkt wird. Die Prognosen bis 2015 machten eine Expandierung notwendig: Der Vorstand der Bosch Thermotechnik erwartet, dass die Zahl der täglichen Lagerbewegungen bis 2015 um rund 90 Prozent steigen werden. Die Steigerung resultiert aus einem ständig wachsenden Produktprogramm. Bosch Thermotechnik hat heute mit Brennwertsystemen, Festbrennstoff-Kesseln, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerken oder Solaranlagen eine ganze Fülle vergleichsweise junger Gerätetypen im Angebot. Die Teilevielfalt wird weiter wachsen, was die Ersatzteillogistik künftig noch komplexer machen wird.
Aufgrund der saisonale Abhängigkeit des Geschäfts sei das Lager nicht vollautomatisiert, so Bereichsvorstand Dr. Jörg Fischer. Der Betrieb laufe flexibel und viele Arbeitsvorgänge würden von den Mitarbeitern ausgeführt und gesteuert. So würden mitunter die Ersatzteile per Hand verpackt und abgefertigt. „Die häufige Umprogrammierung von Automaten ist nicht effizient. Unsere Arbeitskräfte sind flexibel und können sich auf alle Situation schnell einstellen. Daher setzen wir nach wie vor auf größtenteils manuelle Abfertigung. Davon profitieren letztendlich nicht nur unsere Kunden, sondern auch die Menschen in der Region Lollar.“

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