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Fünf Tagesfahrt von Gut-Holz Lollar zum Genfer See

Lollar | Es ist schon bekannt und Tradition , dass alle zwei Jahre, über Fronleichnam, eine Reisegesellschaft vom Kegelclub „ Gut Holz Lollar „ mit Freunden unterwegs sind. Es ist bereits die 11. Reise, zugleich die letzte Reise, deren Organisation jeweils die“ Chefsache“ des ersten Vorsitzenden Hans Jürgen Wieczorek ist. Das Ziel war dieses Mal die Region um den Genfer See, die wegen ihrer Viel- falt an Superlativen und der 30 Viertausender auch „ Top of Switzerland „ genannt wird.
Wie zu erwarten pünktlich, mit 36 Reisenden an Bord, die vom Bürgermeister der Stadt, Dr. Bernd Wieczorek am Bürgerhaus verabschiedet wurde ( siehe Bild ), begann die Fahrt ab Lollar über die Autobahn Frankfurt – Basel – Bern – Montreux zum reizende Kurort Villars-sur-Ollon, auf einem Sonnenplateau in den Waadtländer Alpen, 1300m hoch über dem Rhonetal gelegen, der von seiner unvergleichlichen Aussicht auf das Montblanc Massiv bis auf den Genfer See profitiert.
Beim ersten Halt am Rastplatz Baden Baden wurde das Frühstück eingenommen, der nächste Halt war Bern, mit einem 2 Std Bummel durch die Altstadt und dem bekannten Bärengehege. Kaffeehalt war 60 km vor unserem Tagesziel, am Lac de la Gruyere.

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Der 2.Tag führte uns rund um den Genfer See mit seinen gemütlichen Städtchen, den palmengesäumten Promenaden, gepflegten Strandbäder und pompöse Schlössern.
Der See ist mit seiner Länge von 73 km und einer Oberfläche von 582 km² nach dem ungarischen
Plattensee der zweitgrößte-und wegen seiner Tiefe von 300m auch der wasserreichste See Mittel-
europas. Durchflossen wird er von der Rhone, wobei das einfließende Wasser erst nach 10 Jahren bei Genf wieder heraus fließt.Gegen Nachmittag wird Genf erreicht, als europäischer Sitz der Vereinten Nationen in aller Welt bekannt. Am Jardin Anglais, der Standort des Monument National , symbolisiert durch die gewichtigen Damen Geneva und Helvetia erinnert das Denkmal an den Beitritt Genfs zur Eidgenossenschaft im Jahre 1814 , verließen wir den Bus und machten einen Bummel durch die Altstadt, auf deren höchsten Punkt die Cathedrale Saint-Pierre, erbaut im 12 Jahrhundert, thront.Auf der Rue du Rhone, der edlen Einkaufsmeile , kann man gut Schoppen. An der Quai du Mont-Blanc trifft sich an diesem sonnigen Tag halb Genf zum Bummeln und Kaffee trinken. An der Promenade befinden sich die Grand Hotels und Schiffsanleger, die einen
fabelhaften Blick auf den See, Schaufelraddampfer und das Montblanc-Massivs bieten. Die öster-reichischen Kaiserin Sisi wurde 1898 beim Bummeln auf der Promenade von einem italienischen
Anarchisten ermordet .Eine Statue erinnert an das tragische Ereignis.Auf der Weiterfahrt fuhren wir
am Palais des Nations vorbei, wo seit 1946 die europäische Filiale der UNO beherbergt ist. Unser
nächste Ziel war Lausanne, eine Metropole im Kleinformat, aber dennoch Sitz internationaler Konzerne und Sportverbände. Der Hit für Lausanne- Besucher ist das Musee Olympique.
Klassische Säulen und das olympische Feuer weisen den Weg in ein hochmodernes Ausstellungsgebäude. Präsentiert wird mithilfe von Exponaten, Videosequenzen und Computerstationen die Geschichte der Olympischen Spielen von der Antike bis zur Neuzeit. Gegen
18:00 Uhr erreichten wir wieder unseren Hotel
.
Am 3.Tag ist das Tagesziel Chamonix / Mont Blanc. Bevor die Fahrt vom Hotel aus begann, wurde unserem Geburtstagskind Werner ein Ständchen gebracht und ihm eine Flasche Sekt aus den neuen Länder überreicht. Über den Forclaz Pass mit seinen engen Baustellen, bei denen Busfahrer Stefan sein ganzes Busfahrerkönnen aufbieten musste, erreichten wir Chamonix. .Als einstige „Wiege
des Alpinismus“ ist Chamonix im Winter wie im Sommer stark frequentiert. Mehr als 350km ausgebaute Wander- und Kletterrouten, komplettes Sportangebot zu allen Jahreszeiten. Die Kulisse dazu liefert die grandiose Hochgebirgslandschaft mit dem höchsten Berg Europas, dem Montblanc ( 4807 m). Einzigartige Ausflugsmöglichkeiten in die faszinierende Welt des Hochgebirges bieten die Bergbahnen, die von Chamonix aus durch das Montblanc Gebiet führen.Mit der Zahnradbahn fahren wir zum Montenvers in 1913m Höhe. Von hier aus hat man einen großartigen Anblick auf das „Mer de Glace“(Eismeer), dem längsten Gletscher des Montblanc Massivs, der sich allerdings nicht entfernt mit dem Bild im vorigen Jahrhundert messen kann. Die beinahe schuttbedeckte Gletscherzunge endet in 1700m Höhe in einer schmalen Felsschlucht, während sie im vergangenen Jahrhundert noch bis unmittelbar an die Arve (1100m )
heranreichte .Mit dem Chamonix-Express fuhren wir am Mittag durch den Ort der Superlativen, danach wieder über den Forclaz Pass zurück ins Hotel.

Am 4.Tag war nochmals Genfer See angesagt, nach Montreux, dem klassischen Kur-und Badeort mit dem milden, von Bergketten geschützten Mikroklima. Entlang der mit Palmen bestandenen Promenade wechseln sich die pompösen Grand Hotels aus der Frühzeit des Tourismus ab mit weniger glamourösen Hochhäusern aus späteren Epochen. Alljährlich Anfang Juli findet das Montreux Jazz Festival statt. Eine Zahnradbahn führt zum Rochers-de-Naye auf 2042m Höhe, wo man eine prachtvolle Aussicht auf den Genfer See hat. Auch befindet sich dort eine Murmeltierzucht. Am Spätnachmittag wurde das Chateau de Chillon besucht. Das gewaltige Schloss mit seinen drei Innenhöfen, 25 verschachtelten Gebäudeteilen und den Türmen, Zinnen und Erkern befindet sich in einer einmaliger Lage auf einem Felsvorsprung am See und ist das meistbesuchte historische Bauwerk der Schweiz. Von Land her betrachtet wirkt es abweisend wie eine Festung, auf der Seeseite erscheint es mit Fenster und Balkonen einladender. Rittersäle, Schlafgemächer, verwinkelte Treppen und Wehrgänge, eine Kapelle und ein Verlies gestalten die Erkundung der Anlage höchst abwechslungsreich. Die Doppeltoilette, wo die Notdurft 30 m nach unten fällt, war ein besonderer Anziehungspunkt für zwei Mitreisende. Eine Schifffahrt vom Schloss, an der Rhone Einmündung vorbei, nach Bouveret und die Rückfahrt mit dem Bus ins Hotel, beendeten den Ausflug.

Am 5. Tag wurde auf der gleichen Strecke wie auf der Hinfahrt die Heimreise durchgeführt und Lollar gegen 18 Uhr erreicht. Eine sehr schöne, erlebnisreiche Fahrt, die hervorragend organisiert war, eine Vielzahl von Superlativen bot, die bei allen Mitfahrern unvergesslich bleiben wird, ging zu Ende.
Im Herbst trifft man sich wieder um die Erlebnisse wieder aufzufrischen, wenn die Kameraleute ihre gedrehten Aufnahmen vorführen.

 
 
 

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