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Krimiautor Andreas Franz liest in Lollar

Andreas Franz
Andreas Franz
Lollar | Zum „Welttag des Buches" hatte die Stadt- und Schulbibliothek der Clemens-Brentano-Europaschule (CBES) Lollar zu einer Lesung von Andreas Franz eingeladen. Rund 100 Krimifans jeden Alters waren gekommen, um dem erfolgreichen Krimiautor zuzuhören.
Der 1954 geborene Franz stellte seinen neuen Kriminalroman „Eisige Nähe“ vor. Er las aus dem Anfang des Buches, in dem die Zuhörer seinen Protagonisten Hans Schmidt und dessen kometenhaften Aufstieg vom 22-jährigen, mittellosen Studenten zum vielgefragten und hochdotierten Auftragsmörder kennen lernten. Die Story beginnt damit, dass Schmidt nach Kiel kommt, um den Musikproduzenten Peter Bruhns und dessen junge Geliebte zu erschießen. Die Kieler Kommissare Sören Henning und Lisa Santos ermitteln in dem Fall und stoßen bald auf eine DNA-Spur, die auch bei anderen Morden in Deutschland gefunden wurde. Handelt es sich um einen Serienkiller? Bald wird klar, dass hier etwas vertuscht werden soll - und schon bald sind die beiden Kommissare einem der bestgehüteten Geheimnisse der Politik auf der Spur.
Nach der Lesung berichtete der Auflagen-Millionär und verheiratete Vater von
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fünf Kindern über seine Recherchen zu tatsächlichen Kriminalfällen, über seine Kontakte zur Polizei und anderen Dienststellen. Stets orientiere er sich in seinen Büchern an lebenden bzw. verstorbenen Personen und Ereignissen der Zeitgeschichte. So sei ihm „Poptitan“ Dieter Bohlen unverkennbar Vorbild für den ermordeten Musikproduzenten gewesen. In seinen Krimis schildere er einen machtlosen Polizeiapparat und frustrierte Beamte, die dem organisierten Verbrechen, von dem – wie er überzeugt ist - weite Bereiche der Politik, Wirtschaft und Kultur inzwischen kontrolliert werden, wenig entgegensetzen können.
Eingeflossen in „Eisige Nähe“ sei zum Beispiel die sogenannte „Wattestäbchenaffäre“. Von 1993 bis 2008 beschäftigte eine mutmaßliche Phantommörderin europaweit mehr als 100 Polizisten, Ermittler und Kriminaltechniker. Man nannte sie kurz „UWP“, unbekannte weibliche Person. Ihre DNA-Spur tauchte in einem Radius von 400 Kilometern an über 40 Tatorten in der Bundesrepublik, Österreich und Frankreich auf. Schließlich stellte sich heraus, dass die DNA von einer Verpackerin eines oberfränkischen Kunststoffunternehmens stammte, das die Abstrichbestecke konfektionierte, mit dem die Landeskriminalämter beliefert wurden.

Andreas Franz
der Autor signiert
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das Geschäft floriert

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von:  Tomas Schrewe

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