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Jugend forscht sich quer durch die Naturwissenschaften

Die glücklichen Gewinner des diesjährigen "Jugend forscht" Wettbewerbs. Außerdem Jürgen Sterlepper von Bosch Thermotechnik(hinten links) und Oberstudienrat Heinrich Giebhardt(3.v.l.)
Die glücklichen Gewinner des diesjährigen "Jugend forscht" Wettbewerbs. Außerdem Jürgen Sterlepper von Bosch Thermotechnik(hinten links) und Oberstudienrat Heinrich Giebhardt(3.v.l.)
Lollar | Zum 45. Mal hat am Freitag der Regionalwettbewerb Hessen Mitte von „Jugend forscht“ die Wissenschaft bereichert. 51 Teilnehmer aus 19 Schulen kämpften um die begehrten Preise und die Chance, sich für den Landeswettbewerb zu qualifizieren. Das Motto des von Bosch Thermotechnik in Lollar veranstalteten Wettbewerbs war dieses Jahr „Entdecke neue Welten“.
Gemäß diesem Leitsatz konnten Teilnehmer bis 21 Jahren in den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik, Physik, Technik und Raumwissenschaft ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Mit Hilfe von Lehrern und Eltern fanden sie Themen, stellten Hypothesen auf, entwickelten Untersuchungsmethoden, stellten schließlich ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vor und ließen diese bewerten. Neben einer Urkunde winkten Preise aus dem bundesweit 800.000 Euro großen Topf. Zudem wurden von Stiftungen und Unternehmen Sonderpreise an einzelne Teilnehmer vergeben. Bei der Verteilung hat es sich die 15-köpfige Jury laut Oberstudienrat Heinrich Giebhardt, der als Wettbewerbsleiter auftrat, nicht leicht gemacht: „Die Jury ist von den Projekten begeistert. Die Teilnehmer haben Selbstvertrauen gezeigt und sich nicht von Rückschlägen verunsichern lassen“.
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Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerichtete Wettbewerb ist unterteilt in „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“. Letzeres zeichnet Projekte von Kindern und Jugendlichen von 8 bis 14 Jahren aus.
Die Gießener August-Hermann-Francke Schule kann sich gleich doppelt freuen. Im Bereich Biologie erlangte man in beiden Altersstufen den ersten Preis. Der 19-jährige Samuel Bernhardt konnte die Juroren mit seiner Arbeit über den Stickstoff-Kreislauf eines Aquariums überzeugen und der zwölfjährige Sebastian Schygulla schaffte es, mit seinem Projekt nachzuweisen, dass noch immer Samen der giftigen Ambrosie in Vogelfutter zu finden ist.
Gemeinsam mit Gewinnern der anderen Kategorien können die Beiden sich schon jetzt auf den anstehenden Landeswettbewerb am 3. März in Darmstadt vorbereiten. Die Jury überzeugen konnten unter anderem eine astronomische Arbeit über den Zweck Dunkler Materie, die Entwicklung eines Bremslichts für Fahrräder, die Umwandlung von Trittbewegungen in elektrische Energie mittels eines speziellen Pflastersteins und die Umwandlung von Farben in Töne für den Chemieunterricht blinder Schüler.
Schirmherr des bundesweiten Wettbewerbs ist Bundespräsident Horst Köhler. Als Pate des regionalen Wettbewerbs Hessen Mitte trat zum erneuten Male Bosch Thermotechnik auf.

Die glücklichen Gewinner des diesjährigen "Jugend forscht" Wettbewerbs. Außerdem Jürgen Sterlepper von Bosch Thermotechnik(hinten links) und Oberstudienrat Heinrich Giebhardt(3.v.l.)
Die glücklichen Gewinner... 
Geschäftsführer von Bosch Thermotechnik überreicht einem glücklichen Gewinner die Urkunde
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Maximilian Reichel und sein Projekt über das Eierfärben mit Lebensmitteln
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Moritz Zamzow
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