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Demonstration im Salzbödetal

Demonstration im Gänsemarsch
Demonstration im Gänsemarsch
Lollar | Im Salzbödetal haben heute sehr viel Gänse lautstark dafür demonstriert, dass sie an Weihnachten nicht im Kochtopf landen.

Ob es wohl hilft und sie das Weihnachtsfest überleben?

Demonstration im Gänsemarsch 1
Demonstration im... 
Demonstration zu Lande
Demonstration zu Lande 
..und zu Wasser 1
..und zu Wasser 
Sitzblockade auf einer Brücke
Sitzblockade auf einer... 
Wir wehren uns.
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Eine Rede wird gehalten. 3
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Kommentare zum Beitrag

Doris Kick
3.565
Doris Kick aus Hungen schrieb am 19.12.2009 um 20:09 Uhr
Eine sehr schöne Bilderreihe, wahrscheinlich werden doch einige davon im Kochtopf landen... ist wirklich schade...
Dr. Tim Mattern
629
Dr. Tim Mattern aus Wettenberg schrieb am 19.12.2009 um 20:31 Uhr
Immerhin hatten sie im Salzbödetal ein schönes Leben.
Ingrid Wittich
18.893
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 19.12.2009 um 21:57 Uhr
@Herr Pollack: Leute beleidigen, die Gänse ESSEN find ich gelinde gesagt nicht nett. Mehr zu schreiben verkneife ich mir.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 19.12.2009 um 23:17 Uhr
Die Demo wird den Gänsen nichts nützen.
Wir alle sollten bei unserem Fleischkonsum (auch ich bin keine Vegetarierin) wenigstens einmal darüber nachdenken, dass wir den Tieren ihr Leben nehmen (oft sind die Tiere noch Kinder- auch Gänse könnten ca. 60 Jahre werden), um unserem Gaumen einen Genuß zu bieten. Ist das wirklich selbstverständlich?
Egal welches Tier an Weihnachten auf den Tisch kommt, es hätte gerne weiter gelebt.
Aber Herr Mattern hat Recht. Wenn das Leben dieser Gänse auch höchstens ein Jahr gedauert hat, wenigstens haben sie diese kurze Zeit in Freiheit verbracht. Denken wir mal an die Billigware Gans, die in engen Käfigen gestopft wurde- diese Tiere haben keinen Tag "gelebt"!
Regina Appel
4.738
Regina Appel aus Gießen schrieb am 19.12.2009 um 23:26 Uhr
Hans-Jürgen Hendricks
WEIHNACHTSgans mal "Gans" anders(en)



Heiligabend, ein sonniger, fast windstiller tag

die blätter an bäumen konnte man zählen

natur kann ihre zurückhaltung bei den farben nicht verhehlen

in langen schatten, frostiger nebel schon auf der lauer lag



gänse im weißen gefieder, wie geföhnt

gras rupfend, auf struppigen wiesen

schilder am zaun die „bio-haltung“ heilsbringend priesen

„fleischgenuß und gewissen“ wurden so versöhnt



Ein kleines mädchen mit roten locken

Sah am Zaun eine gans die dort vor sich hin döste

Sich geschickt von der hand des vater löste

doch die gans reagierte sehr erschrocken



Die ärmchen sich vergeblich streckten

Der vater versuchte zu trösten

Aber einzelne tränchen sich lösten

Neugierige gänse ihre hälse reckten



Andere begannen heftig mit den flügeln zu schlagen

doch wie sehr sie sich auch mühten, alles nichts nutzte

weil der mensch ihnen bereits vorher die flügel stutzte

es blieb nur hilfloses flattern & schnatterndes klagen



meine gefühle schwankten zwischen trauer und wut

doch dann , ich traute meinen augen kaum wurde aus einem gelungenen start ein fliegender traum

fühlte mich auf einmal wieder „gans“ gut



„leb wohl“ großer vogel, rief ich noch hinterher

flieg…flieg, nur mut

dein kurs führt dich zu ebbe und flut

grüße von mir das meer…



und eine kinderstimme meine worte ergänzten

getragen von aufkommendem wind

folgten grüße ans christkind

sah wie die großen augen des kleinen mädchen glänzten…
Astrid Patzak-Schmidt
3.415
Astrid Patzak-Schmidt aus Gießen schrieb am 20.12.2009 um 07:23 Uhr
Ich finde die Fotos schön und die Bildunterschriften sehr kreativ und sympathisch!
Die glücklichen Gänse aus dem Salzbödetal ... Wächter eines Bauernhofs.
Man weiß ja schließlich: Der beste Wachhund ist die Gans.

Gänse als Wächter für Haus und Hof einzusetzen, ist nichts Neues. Das wussten schon die Römer. 386 vor Christus bewachte das schnatternde Federvieh erfolgreich das Capitol vor den Galliern.

Gründe, weshalb bereits unsere Vorfahren die Gänse als lebendige „Alarmanlagen“ bevorzugten, gibt es mehr als genug:
• Aufgrund ihres hoch entwickelten räumlichen Sehvermögens können Gänse einen beachtlichen Bereich der Umgebung beobachten.
• Nähert sich eine unbekannte Person, dann reagieren die Gänse sofort mit lautem Geschnatter, Droh- und Flügelgebärden.
• Von Fremden lassen sich diese scharfen Beobachter nur schwer bestechen.
• Im Gegensatz zu Wachhunden, die viel (teures) Futter verzehren, sind Gänse sparsamere Esser. Bevorzugte Kost: Küchen- und Gartenabfälle.
• Gänse muss man nicht Gassi führen.

Eine „ausgemusterte“ Gans kann immer noch in den Kochtopf wandern, ein alter Wachhund dagegen...

Legendäre Berühmtheit erlangte eine Gans durch den Verrat des Verstecks des geflohenen Sankt Martin: Dafür landete sie im Kochtopf – daher die Martinsgans, die bis heute auf den Speisekarten steht.

Ach ja: Wir essen zu Weihnachten keine Gans!
Ingrid Wittich
18.893
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 20.12.2009 um 10:07 Uhr
Mir gefallen die Fotos und die Unterschriften dazu auch. Trotzdem finde ich es etwas überzogen von "Auffressen" und "Widerlich" zu reden. Im übrigen essen wir auch keine Gans zu Weihnachten. Für einen 2-Personen-Haushalt wäre das doch etwas des Guten zu viel.
Astrid Patzak-Schmidt
3.415
Astrid Patzak-Schmidt aus Gießen schrieb am 20.12.2009 um 10:13 Uhr
Was das angeht, stimme ich Ihnen zu, Frau Wittich. Eine eher unglückliche Wortwahl.
Doch wie wir es auch drehen und wenden: Essen müssen wir nun mal...
und die ganze Moralapostelei nutzt keinem.
Ich bin auf dem Land aufgewachsen, da war und ist es stinknormal, dass man Tiere zum Schlachten und anschließenden Essen hält. Na und?

Entweder essen wir Fleisch, dann ist es letztendlich egal, um welches Tier es sich handelt.
Oder wir essen Körner und Gräser, dann essen wir den Tieren das Futter weg ;-)
Ingrid Wittich
18.893
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 20.12.2009 um 11:35 Uhr
Ist schon Ok, Albert, ich war halt im ersten Moment etwas geschockt. Was das Leben auf dem Land angeht, Frau Patzak-Schmidt, kann ich Ihnen nur zustimmen. Wir hatten früher zu Hause Hühner und mein Großvater war derjenige, der die Tiere getötet hat. Nachdem er verstorben war, wollte das keiner mehr tun. Folglich wurden die Hühner abgeschafft.
Simone Linne
5.040
Simone Linne aus Gießen schrieb am 21.12.2009 um 12:45 Uhr
Das sind so tolle Bilder! Mein schlechtes Gewissen, was mich schon die vergangene Jahre bei der Weihnachtsgans immer mehr geplagt hat, wird verstärkt. Natürlich geht es diesen Tieren wesentlich besser, als den armene Kreaturen, die in Massentierhaltung vor sich hin vegetieren, aber so richtig mit Genuss konnte ich schon länger keine Gans mehr essen. In diesem Jahr gibt es keinen Vogel.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.12.2009 um 13:37 Uhr
Das sind wirklich großartige Fotos. Wo sind diese Aufnahmen denn entstanden? Echt klasse, dieser Gänsemarsch.
Dr. Tim Mattern
629
Dr. Tim Mattern aus Wettenberg schrieb am 21.12.2009 um 13:56 Uhr
Ich schätze mal, das sind die Bio-Gänse von Bodenbenders an der Schmelz?
Simone Linne
5.040
Simone Linne aus Gießen schrieb am 21.12.2009 um 15:42 Uhr
@ Tim Mattern: Ist das der Hof am Ortsrand am Radweg durch den Wald in Richtung Schmelz-Mühle?
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.12.2009 um 18:12 Uhr
Bio-Gänse? Dann enden sie ja doch als Braten...:-(
Werner Gruber
2.354
Werner Gruber aus Heuchelheim schrieb am 21.12.2009 um 18:33 Uhr
Hallo, es sind die Gänse von der Rauchmühle.

Die Rauchmühle liegt zwischen Schmelzmühle und Reimershausen.
Dr. Tim Mattern
629
Dr. Tim Mattern aus Wettenberg schrieb am 21.12.2009 um 19:48 Uhr
ok, die Rauchmühle war die andere Möglichkeit...
Susanne Hermans
803
Susanne Hermans aus Lollar schrieb am 23.12.2009 um 10:53 Uhr
Eine Dame erzählte mir eine lustige Geschichte zum Thema Gans.
Sie selber habe 3 Hausgänse im Garten als "Haustiere". Und seit Jahren entstehen all ihre Backwaren aus Dinkelmehl, so auch die Weihnachtsplätzchen, von denen die Gänse dann auch ein paar zum Verzehr bekommen. Vor ein paar Jahren jedoch, entschied sie, ihre Vanille-Kipferl mal wieder mit Weizenmehl zu backen. Doch die Gänse rührten diese überhaupt nicht an :-) , die so häufig betitelte "dumme Gans" scheint in Wirklichkeit wesentlich schlauer zu sein, wie so mancher Mensch :-)
119
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 24.12.2009 um 15:19 Uhr
Die Weihnachtsgans

Tiefgefroren in der Truhe
liegt die Gans aus Dänemark.

Vorläufig lässt man in Ruhe
sie in ihrem weißen Sarg.

Ohne Kopf, Hals und Gekröse
liegt sie neben dem Spinat.

Ob sie wohl ein wenig böse
ist, dass man sie schlachten tat?

Oder ist es nur zu kalt ihr,
man siehts an der Gänsehaut.

Na, sie wird bestimmt nicht alt hier
morgen wird sie aufgetaut.

Hm, welch Duft zieht aus dem Herde,
durch die ganze Wohnung dann.

Mach, das gut der Braten werde-
Morgen kommt der Weihnachtsmann.


Heinz Erhardt
1909-1979
119
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 24.12.2009 um 15:22 Uhr
BEWUSST essen und wenn Fleisch, dann doch bitte von SOLCHEN Gänsen, die ARTGERECHT aufgezogen und TIERGERECHT vor Ort (!) geschlachtet werden !

Wenn es allen Schlachttieren so gut ginge, dann hätten wir weniger Probleme !

In diesem Sinne: guten Appetit und frohes Fest ! :-)
119
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 24.12.2009 um 15:22 Uhr
Und: Kompliment für die tollen Fotos, Herr Gruber !
Werner Gruber
2.354
Werner Gruber aus Heuchelheim schrieb am 25.12.2009 um 10:08 Uhr
Hallo und frohe Weihnachten!

Vielen Dank für die Kommentare, für Lob und Anerkennung für Hintergrundwissen und Gedichte.

Die "Gans Reportage" mit den Fotos ist rein zufällig entstanden. Vielleicht sind solche Geschichten bzw. Fotos ja die besten.

Man muss halt nur immer den Fotoapparat dabeihaben.

An diesem Tag war es kalt, im zweistelligen Minus-Bereich.

Eigentlich wollte ich bei diesen Temperaturen den Fotoapparat nicht aus der Tasche holen.

Als ich allerdings die Gänse gesehen und gehört habe, packte mich das Fotofieber und ich habe die Kälte nicht mehr gespürt.

Ich wusste, dass die Gänse manchmal fast schon "aggressiv" ihren Bereich verteidigen. Bei einem Spaziergang im Sommer bin ich an dieser Stelle lieber weitergegangen, als eine Gans laut schnatternd auf mich zukam.

Aber an diesem Samstag hatte ich den Eindruck, dass mich die Gänse gerufen haben. Ich hörte sie schon von weitem schreien.

Vielleicht riefen sie: Bürgerreporter komme vorbei, fotografiere und berichte über uns.

Auf jeden Fall waren sie an diesem Tag mir gegenüber friedlich.

Es hat Spaß gemacht, sie zu fotografieren und die kleine Geschichte zu schreiben.
Axel Schad
92
Axel Schad aus Lich schrieb am 26.12.2009 um 19:05 Uhr
Fantastisch was Gänse alles hervorrufen können.Da streiten schon die Fotografen in den einzelnen Aussagen,ach was ein Glück das ich vorbei kam, der andere Essen, ach du meine Güte geht ja gar nicht etc.etc. Wenn Ihr nichts essen wollt dann lasst es doch bleiben und vegetiert halt vor Euch her.
Armin hat doch recht Das ist der Lebenslauf Fressen und gefressen werden, das ist so und bleibt auch so!!!Lasst es Euch allen schmecken ,egal was auch immer....
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Werner Gruber

von:  Werner Gruber

offline
Interessensgebiet: Heuchelheim
Werner Gruber
2.354
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