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Modelleisenbahnfreunde aus Lollar und Marburg lassen ihre Züge gemeinsam fahren

Besucher aus allen Generationen interessierten sich für die Modellbahn und schauten sich beispielsweise den Bahnhof des MEC Marburg, der noch nicht fertig aber bereits betriebsfähig ist, an. © Stefan Weisbrod
Besucher aus allen Generationen interessierten sich für die Modellbahn und schauten sich beispielsweise den Bahnhof des MEC Marburg, der noch nicht fertig aber bereits betriebsfähig ist, an. © Stefan Weisbrod
Lollar | Über zwei Dutzend Modellbahnzüge fuhren am letzten Wochenende über die knapp 200 Meter Gleise in der Wittelsberger Mehrzweckhalle. Mehrere hundert Besucher schauten sich die gemeinsame Ausstellung des Modelleisenbahn- und Eisenbahnfreunde-Club (MEC) Marburg und der Interessengemeinschaft Modellbahnfreunde an.

In Lollar halten täglich Dutzende Züge, anders in Wittelsberg. 1972 durchfuhr zum letzten Mal ein Güterzug das Dorf im Süden des Landkreises Marburg-Biedenkopf, bereits 16 Jahre zuvor hielt letztmals ein Personenzug dort. Die Marburger Kreisbahn und damit auch der Schienenverkehr im Ebsdorfer Grund sind lange Geschichte. Dennoch bretterten am vergangenen Wochenende zahlreiche Züge in Wittelsberg, sogar ein moderner ICE der neusten Generation war dabei – jedoch nur im Maßstab 1:87.

Zum zweiten Mal nach 2005 veranstaltete der MEC Marburg eine Modelleisenbahnausstellung mit angeschlossener Börse in der Wittelsberger Mehrzweckhalle. „Eine solch große Ausstellung hatten wir bisher noch nie“, erklärte der MEC-Vorsitzende Tobias Kaletsch gegenüber der GZ. Zu verdanken hatten das die Marburger auch den Modellbauern
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aus Lollar. Die dort beheimatete Interessengemeinschaft Modellbahnfreunde beteiligte sich an der Ausstellung. „Wir machen das immer zusammen und stellen im jährlichen Wechsel in Lollar und bei uns aus“, erläuterte Kaletsch. Vor der Ausstellung im vergangenen Jahr im Lollarer Bürgerhaus wurde die stetig wachsende Anlage 2007 in Wetter aufgebaut.

Die Gleislänge betrug diesmal rund 200 Meter, schätzte Kaletsch. Befahren wurde die Anlage, die aus miteinander verbindbaren Modulen besteht, von mehr als 25 Zügen. Ab und zu machten sie Halt, zum Beispiel am großen Bahnhof des Marburger Clubs, der zwar bereits betriebsfähig, aber noch nicht fertig gebaut ist. Die Interessengemeinschaft brachte hingegen einen nahezu originalgetreuen Nachbau des Lollarer Bahnhofs an der Main-Weser-Bahn samt Buderus-Werk mit nach Wittelsberg. Dass an den dortigen Bahnsteigen jedoch zeitgleich von Dampflokomotiven betriebene Züge und moderne Bahnen halten, dürfte in der Realität eher selten vorkommen.

Die Modellbauer investierten jedoch nicht nur in ihre Züge und die Bahnhöfe viel Zeit, auch die Landschaft neben den Gleisen wurde mit viel Liebe gestaltet. Wer etwas genauer hinschaute, konnte viele Details wie beispielsweise kleine Tiere in Wäldern entdecken. Besucher vom kleinen Kind bis zum rüstigen Rentner zeigten sich davon beeindruckt.

Besucher aus allen Generationen interessierten sich für die Modellbahn und schauten sich beispielsweise den Bahnhof des MEC Marburg, der noch nicht fertig aber bereits betriebsfähig ist, an. © Stefan Weisbrod
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Die Modellbauer legen viel Wert aufs Details. Hier hält ein von einer Dampflok angetriebener Zug in einem kleinen Dorf an einem Signal. © Stefan Weisbrod
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von:  Stefan Weisbrod

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