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Mindestlohn - Chance oder Risiko? - Vertreter aus Kirche, Politik und Gewerkschaft diskutieren am 22. Oktober in Laubach

Lollar | Laubach. Unter dem Titel "Mindestlohn - Chance oder Risiko?" treffen sich am 22.Oktober um 20 Uhr Vertreter aus politischen Parteien, Gewerkschaften und der Evangelischen Kirche im Laubach-Kolleg zu Information und Meinungsaustausch. Klaus Pradella vom Hessischen Rundfunk moderiert die Veranstaltung, zu der die Fachstelle für Gesellschaftliche Verantwortung in der Dekanats-AG Grünberg, Hungen und Kirchberg gemeinsam mit dem DGB, Kreis Gießen, einlädt.

Als Gäste sind eingeladen: Dr. Brigitte Bertelmann, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Ralf Fieberg, DGB Kreis Gießen, Roman George, Politologe, Universität Marburg, Dr. Gerhard Noeske, Kreistagsabgeordneter, CDU, Thorsten Schäfer-Gümbel, MdL, SPD, Marjana Schott, MdL, Die Linke, Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdL, Grüne, sowie ein Vertreter der FDP.

In der Einladung zu dem Treffen heißt es:

Ein Mindestlohn für ganz Deutschland, unterschiedliche Mindestlöhne in den verschiedenen Branchen, Kombilöhne für Geringverdiener – die Konzepte sind unterschiedlich, das Ziel dasselbe: Menschen, die im Niedriglohnbereich arbeiten, sollen von ihrer Arbeit auch leben können.
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Viele Menschen in Deutschland sind arm trotz Arbeit. Nach DGB-Informationen sind mehrere Millionen betroffen. Allein 900.000 müssen ihre niedrigen Einkommen mit ALG II aufstocken, Ehefrauen bessern mit niedrig bezahlten Mini-Jobs das Familieneinkommen auf. Frisörinnen in Sachsen müssen sich laut Tarif mit 3,06 Euro zufrieden geben, Floristen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten 4,56 Euro. Auch in Mittelhessen müssen Menschen für Löhne um 5 Euro arbeiten.
Die Mindestlohn-Gegner fürchten, dass ein einheitlicher Mindestlohn die internationale Konkurrenzfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährdet und Arbeitsplätze vernichtet.
Die Befürworter verweisen u. a. darauf, dass in 21 von 27 EU-Ländern zum Teil seit vielen Jahren Mindestlöhne existieren und fordern, durch einen einheitlichen Mindestlohn die Lücken im sozialen System zu schließen, die durch schwindende Tarifbindung in vielen Branchen entstehen.

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