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Der Musikzug Staufenberg klettert hoch hinaus im Abenteuerparcours Wetzlar

Lollar | Am Sonntag, den 1. Juni 2008 machte sich eine bunt gemischte Gruppe kletterfreudiger Staufenberger Musiker auf den Weg nach Wetzlar. Hinein ins Kletter-Vergnügen!

Das Gelände des Abenteuerparcours ist toll; ein Wald aus hohen Laubbäumen, die in der Höhe mit unterschiedlichen Hochseilelementen verbunden sind. Wir hatten traumhaftes Wetter und die Sonne blinzelte hier und da zwischen den Blättern, die angenehmen Schatten spendeten hindurch. Im gesamten Park gibt es Wege und Bänke, so dass man auf sicherem Waldboden den Kletterern in den Baumkronen zuschauen kann.

Als Erstes wurden wir ausgerüstet. Gar nicht so einfach, den Sicherungsgurt richtig anzulegen, aber in Zweiergruppen und mit fachkundiger Hilfe von Katja aus dem Parcours-Team haben es schließlich alle geschafft. Außerdem bekamen wir Helme, Handschuhe, Karabinerhaken und die Rollen für die Seilrutschen. Damit sahen wir ganz schön professionell aus.

Jetzt ging es los zum Übungsparcours - drei kleine Übungen in nur etwa 1,40m Höhe. Katja hat uns erklärt und gezeigt, wie wir uns richtig sichern, welche Regeln zu beachten sind und wie man sich im Parcours bewegt. Dann waren endlich wir an der Reihe. Nachdem jeder den Übungsparcours unter Aufsicht erfolgreich absolviert hatte, durften wir uns im Park frei bewegen.

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7 Parcours in 3 unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen in Höhen zwischen 3 bis 12m warteten darauf, dass wir sie erkundeten. 3 Stunden hatten wir dafür Zeit.
Voller Tatendrang fanden sich kleine Grüppchen zusammen, die gemeinsam das Kletterabenteuer wagen wollten. Doch schon beim ersten Aufstieg merkten wir deutlich, dass das kein Spaziergang wird. Das war vielleicht anstrengend… Konzentration war gefragt. Aufpassen, wo man hintritt, dass man sich gut festhält, dass man sich immer richtig sichert, dass nicht zu viele Personen auf einer Plattform bzw. in einer Übung sind. Die ersten Schritte waren ganz schön wackelig!
Doch mit der Zeit hat sich eine gewisse Routine entwickelt und wir wurden immer sicherer und mutiger. Für die teilweise wirklich kniffligen Elemente wurde man zwischendurch und am Ende eines jeden Parcours mit den Seilrutschen belohnt. Man hängt sich mit der Rolle in das Stahlseil ein, setzt sich in den Gurt, fasst mit der Bremshand (hinter der Rolle!) um das Seil und ab geht’s – wow!

Wir haben uns durch drei Parcours gekämpft und waren danach ziemlich k.o. Doch die meisten haben sogar eine der beiden „schwarzen Pisten“ geschafft. Die Anstrengung hat sich wirklich gelohnt. Das wird sicher nicht unser letzter Besuch in einem Hochseilgarten gewesen sein.

Die Gruppe war bunt zusammengewürfelt aus Jugend- und Hauptorchester, Blockflöten- und Instrumentalschülern. Wir haben uns durch dieses gemeinsame Erlebnis besser kennen gelernt und hatten eine Menge Spaß zusammen.

Der Musikzug Staufenberg betreibt viel musikalische Ausbildung und Jugendarbeit. Besuchen Sie uns auf unserer Homepage www.musikzug-staufenberg.de und erfahren Sie mehr über unsere Veranstaltungen und Auftritte.

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von:  Annelie Schlegel

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