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Lebensraum stehendes Totholz

Lollar | Am Sonntag nahm mich unsere Bürgerreporterin Jutta mit nach Hungen Trais-Horloff.
Dort hatte sie während einer Bahnfahrt diese Teiche mit jeder Menge Totholz entdeckt.
Ich habe so etwas noch nie gesehen!
Bizarre Gebilde ragen aus dem Wasser, umgeben von Schilfgürteln. Das bietet vielen Wasservögeln Lebensraum und auch die eindeutigen Spuren eines Bibers waren zu sehen.
Ein Storchenpärchen hat den Winter ebenfalls dort verbracht.
Danke liebe Jutta, daß Du mich mitgenommen hast!

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Diese beiden Störche haben hier überwintert
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Hier war eindeutig ein Biber am Werk!
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Aussichtsturm
7 auf einen Streich - Treffpunkt der Störche bei Heuchelheim

Kommentare zum Beitrag

Friedel Steinmueller
3.877
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 13.02.2017 um 23:40 Uhr
Genau diese Teiche meinte ich!
Bin Anfang Juni letzten Jahres dort gewesen. Diese Teiche liegen direkt an der Bahnstation Trais/Horloff!
Ein wahrlich interessantes Biotop!
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 14.02.2017 um 00:58 Uhr
Die geographische Bezeichnung für den größeren der beiden Teiche ist "Mairied von Rodheim und Gänsweid von Steinheim". Der kleinere, wo auch das Storchennest ist "An der Kühweide bei Steinheim". Ich hatte die Teiche schon lange im Visier und nachdem wir am Donnerstag dran vorbeigefahren sind, habe ich den Ausflug nun zusammen mit Andrea gemacht. Das war sicher nicht das letzte Mal.
Bernd Zeun
11.649
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 14.02.2017 um 01:06 Uhr
Faszinierende Bilder. Nicht ganz so krass kann man Totholz auch in der Wieseckau sehen.
Irmtraut Gottschald
7.935
Irmtraut Gottschald aus Heuchelheim schrieb am 14.02.2017 um 09:00 Uhr
Sehr interessant. Diese Seen kenne ich nicht. Den Störche scheint es dort auch gut zu gehen.
Friedel Steinmueller
3.877
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 14.02.2017 um 10:35 Uhr
Sind das natürliche Teiche?
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 14.02.2017 um 14:42 Uhr
Nein Herr Steinmüller. Das sind künstliche Flachwasserzonen in einem natürlichen Hochwassergebiet. Über die Jahre entstand hier ein völlig neuer Lebensraum. Am alten Bahnhof in Trais-Horloff (Früher Projektwerkstatt) sitzt heute die NABU. Von dort starten viele Interessierte zu den Angebotenen Natur Exkursionen. Man muss das ganze Gebiet im Zusammenhang sehen. Ab dem Bingenheimer Ried, über das Gebiet der Mittlerer Horloffaue bis nach Hungen in den Bereich von Hof Grass . Richtung Steinheim ist ja auch FFH Gebiet.
In der Zwischenzeit bleiben die Störche ja auch zum großen Teil im Winter. Bei uns waren es bis zu 8 Stück die täglich vorbei schauten. Alle fliegen nicht mehr in den Süden.
Friedel Steinmueller
3.877
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 14.02.2017 um 18:24 Uhr
Vielen Dank Herr Büttel, für diese ausführlichen Erläuterungen!
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 14.02.2017 um 19:49 Uhr
An diese Reise hätte ich gerne teilgenommen!
Sehr schöne Fotos. Sehr interessante Eindrücke

Hatte doch der Herr Steinmann während der Lahn-Schifffahrt-Exkursion nicht auch schon deutlich auf das fehlende Totholz hingewiesen.
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 14.02.2017 um 20:07 Uhr
Birgit, das nächste mal kommst du mit. Es ist jetzt natürlich mit dem Eis wesentlich interessanter, weil sich die Wasservögel ja alle an den freien Stellen aufhalten, wenn das Eis mal geschmolzen ist, sind sie in alle Himmelsrichtungen verstreut.
Andrea Mey
10.947
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 17.02.2017 um 21:48 Uhr
Danke Frau Keiner!
Und Dankeschön auch an Herrn Büttel für die Erklärungen!
Nicole Freeman
10.762
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 19.02.2017 um 07:51 Uhr
kalte Motiv und warme farben. klasse serie.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) Andrea Mey

von:  Andrea Mey

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Interessensgebiet: Lollar
Andrea Mey
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