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Besuch der Freien Wähler (FW) Lollar bei der Gießener Tafel

Erich Havrada (von links), Maja Kletke, Eva Rühl, Monika Zecher, Hans-Peter Zecher,
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Lollar | Bei einem Besuch der Gießener Tafel hatten die Freien Wähler Lollar die Möglichkeit, die Arbeit in der Hauptstelle im Leimenkauter Weg in Gießen kennen zu lernen. Das Interesse an der Arbeit wurde insbesondere geweckt durch die bekannte Planung der Tafel, neben den bereits bestehenden weiteren Ausgabestellen in Reiskirchen und Linden, noch in diesem oder Anfang des nächsten Jahres eine Ausgabestelle in Lollar einzurichten.

Im Rahmen einer einstündigen Führung unter Leitung von Holger Claes, Leiter des Diakonischen Werks Gießen, erfuhren die Freien Wähler Lollar, welch organisatorische Meisterleistung bei der Gießener Tafel jeden Tag von den ausschließlich ehrenamtlichen Helfern erbracht wird.
So erklärte Claes, dass derzeit etwa 850 Menschen durch die Gießener Tafel versorgt werden. Hierbei handelt es um bedürftige Einzelpersonen wie auch Familien, die mit Lebensmittelpaketen unterstützt werden. Die Lebensmittelspenden werden täglich von ehrenamtlichen Fahrern in den mehr als 50 teilnehmenden Geschäften abgeholt. Danach wird die Ware sofort geprüft, denn Qualität wird groß geschrieben, und sodann für die berechtigten
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Haushalte in Kisten fertig zum abholen gepackt, Dafür werden jeden Tag etwa 23, der insgesamt ca. 200 Helfer, benötigt. Jeder berechtigte Haushalt erhält ein den Bedürfnissen angepasstes Paket mit Lebensmitteln, so dass auch Ernährungsbesonderheiten berücksichtigt werden können. Dafür zahlt der Haushalt 2 Euro pro Kiste.
So zeigte sich Helmut Zecher, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler Lollar, nicht nur von dem organisatorischen Aufwand, der hier perfekt gemeistert wird, beeindruckt, sondern auch von der hohen Qualitätsstandards. „Was hier geleistet wird, übertrifft alle meine Erwartungen“, erklärte Helmut Zecher.

Der Hauptstandpunkt in Gießen besteht derzeit aus ca. 20 Jahre alten gespendeten Containern, die eine Raumfläche von insgesamt etwa 100 m2 bieten. Leicht könnten 1.000 Menschen durch uns versorgt werden, erklärte Claes, dazu fehlt uns nur der Platz. Eine Veränderung ist deshalb in Zusammenarbeit mit der Jugendwerkstatt geplant. Dass hier dringend eine Erweiterung der Kapazitäten erforderlich ist, zeigt schon, dass etwa 600 Leute auf der Warteliste der Gießener Tafel stehen. Finanziert wird die Einrichtung im Wesentlichen durch Spenden. Etwa 80.000 Euro fallen jährlich durch an Kosten für die Fahrzeuge und Mieten der Ausgabestellen an. Neben den wichtigen Spenden deckt hier auch die Einnahme von 2 Euro pro Kiste einen Teil des Aufwandes.

In Lollar ist geplant, für ca. 25 bis 30 Haushalte eine Ausgabestelle einzurichten. Erforderlich ist hierfür ein Raum von etwa 25 m², der noch gefunden werden muss. Die FW Lollar haben hierfür jede Unterstützung zugesagt.

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