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Grippewelle - es wird wieder fleissig in die Hände gespuckt!

von Andrea Meyam 01.03.20151556 mal gelesen12 Kommentare
Kleine Tröpfchen mit ansteckender Wirkung - hier sind es zum Glück nur Tautropfen!
Kleine Tröpfchen mit ansteckender Wirkung - hier sind es zum Glück nur Tautropfen!
Lollar | Derzeit ist es DAS große Thema: die Grippewelle!
Die Impfstoffe haben in dieser Saison ihre Wirkung verfehlt.
Immer mehr Menschen liegen mit einer Grippe flach.
Dabei handelt es sich hier um ein durchaus hausgemachtes Problem, welches man durch einfache Verhaltensregeln zumindest eindämmen könnte!
Zunächst einmal wird geraten - hat es einen einmal erwischt - mindestens 3 Tage zu Hause zu bleiben und möglichst das Bett hüten, um andere nicht anzustecken.
Das gilt sowohl für eine Grippe als auch für einen eher harmlosen grippalen Infekt!
Leicht gesagt, aber wer bringt die Kinder in die Schule, wer kauft ein, wer erledigt evtl. Behördengänge?
Noch dazu die Angst, dem Arbeitsplatz fernzubleiben.
Wer bleibt denn schon wegen einer "Erkältung" zu Hause???
Wer also noch nicht komplett auf der Nase liegt, sollte sich doch bitte seinen Mitmenschen gegenüber einigermaßen rücksichtsvoll verhalten.
Muss man sich denn unbedingt beim Einkauf im Supermarkt hemmungslos in die Hände husten und niesen, um anschließend die Bazillen und/oder Viren am Griff des Einkaufswagens schön weiter zu verteilen?
Es darf natürlich auch frei in die Luft gehustet und genossen werden!
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Grippewelle (1)Grippe (12)
Gleiches gilt natürlich in öffentlichen Verkehrsmitteln, wo man sich gerne an diversen Stangen festhält, um im Falle eines Bremsmanövers bei einem Stehplatz nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen. Wenn sich da jemand vorher in die Hände geprustet hat - Freifahrtschein für Bazillen und Viren!
Die Verkäuferin im Lebensmittelgeschäft klagt über Gliederschmerzen, hustet sich auch bestätigend in die Hände, bevor sie den nächsten Kunden bedient. Auch das Wechselgeld wird mit den vollgehusteten Händen abgezählt und landet so garantiert im Geldbeutel des Käufers.
Es gibt heutzutage überall Papiertaschentücher zu kaufen, die man sich bei eventuellen Nies- und Hustenanfällen vors Gesicht halten kann. Wurden diese einmal benutzt, sollten sie im nächsten Papierkorb landen anstatt in die Hosen- oder Jackentasche gesteckt zu werden.
Der Griff zum schon benutzten Papiertaschentuch, das dann wieder in der Hosen- oder Jackentasche landet - anschließend ein gut gemeinter Händedruck mit einer netten Person - und schon werden die kleinen Teufelchen munter weiter verteilt.
Muss das denn alles sein???
Es kann keinem Menschen mit einer Grippe oder einem grippalen Infekt verboten werden, das Haus zu verlassen, aber kann man nicht wenigstens etwas Rücksicht auf die noch gesunden Mitmenschen nehmen???
Händewaschen ist hier übrigens ein Zauberwort!!!

Kommentare zum Beitrag

Irmtraut Gottschald
7.935
Irmtraut Gottschald aus Heuchelheim schrieb am 01.03.2015 um 23:06 Uhr
Die Tipps sind sehr gut Andea. Bis jetzt hat es mich noch nicht erwischt obwohl rundherum alles krank war. (Sohn, Schwiegertochter, Enkel und Sohn im Haus). Mal schauen. Aber Händewaschen und nicht die Finger in den Mund nehmen wenn man unterwegs ist, kann man doch gut umsetzten. In diesem Sinne "Gesundheit".
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 01.03.2015 um 23:39 Uhr
Es gibt in der Apotheke wasserlose Handwaschgels. Hygienisch und schnell einsatzbereit. Hab ich nicht nur im Winter immer im Rucksack.
Andrea Mey
10.947
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 01.03.2015 um 23:54 Uhr
Die haben wir auch immer dabei, egal ob im Auto oder im Rucksack, sie sind unverzichtbar!
Jörg Jungbluth
5.108
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 02.03.2015 um 01:01 Uhr
Man müsste sich den Spaß machen und mit Mundschutz und Gummihandschuhen einkaufen zu gehen. Danach an der Kasse das Wechselgeld mit Desinfektionsspray einsprühen.
Mit Sicherheit würde man sich nicht kontaminieren. :-)
Nicole Freeman
10.762
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 02.03.2015 um 06:38 Uhr
dieses jahr ist was richtig boeses unterwegs ! Letzte Woche war in meiner Abteilung von 5 nur noch ich uebrig. zum glueck nur fuer einen tag und es war kein montag oder samstag. Aber diese Grippe scheint sehr hart zu sitzen wenn man sie denn erwischt hat. hohes fieber und alles was man nicht braucht. zum glueck habe ich nur den husten der einfach nicht gehen will. aber husten ist fuer mich kein grund nicht arbeiten zu gehen. solange man keinen kunden anhustet und sich mehrfach die haende waescht, das telefon und die tastatur reinigt ist eigendlich alles i.o.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 02.03.2015 um 08:04 Uhr
Sehr guter Beitrag Frau Mey. Es ist ganz wichtig auf die Händehygiene zu verweisen.
Das geschnupfe und angehuste in der Bahn finde ich auch ganz schlimm. Auch das man die gebrauchten Taschentücher (wenn denn welche benutzt werden) zusammeknäult und einfach in den Tischmülleimer entsorgt.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 02.03.2015 um 11:11 Uhr
Wichtiges und akutes Thema Andrea - ein weiteres Gesellschaftsproblem, wie ich meine !
Mich hat es leider auch erwischt, trotz Erhöhung meiner täglichen Obstration, trotz Vorsichtsmaßnahmen im Bus ( Handschuhe ). Aber wenn die Leute einfach so in den Raum hinein husten und niesen - sich noch nicht einmal die Hand ( Handrücken oder Ellenbogenbeuge ) vor den Mund halten, fliegen sie, die Bazillen oder gar Viren / die Tröpfchen.
Für die, die es erwische hat, sind ein paar Tage Bettruhe auf jeden Fall empfehlenswert ( Bei einer Virus-Grippe natürlich länger ). Denn wir sollten auf den, in jedem Fall, geschwächten Körper hören.
Gute Besserung !
Ilse Toth
38.630
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 02.03.2015 um 13:16 Uhr
Vorsichtsmaßnahmen kann beachten! Doch wenn ein netter Zeitgenosse, fröhlich frank und frei im Buss niest- dann kann man nur noch die Luft anfhalten!
Bernd Zeun
11.648
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 02.03.2015 um 19:56 Uhr
... und zwar bis zum Aussteigen ;-)

Titel gefällt mir, Andrea.
Friedel Steinmueller
3.874
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 03.03.2015 um 01:03 Uhr
Die Grippewelle hat viele Menschen im Griff zur Zeit.
Ist es tatsächlich die echte Influenza - wie es die Mediziner nennen - dann geht meist gar nichts mehr.
Oft sind es aber "Nur" die etwas weniger dramatischen
Erkältungskrankheiten.

"Viren und Bakterien eignen sich nicht als Geschenke und man sollte sie daher keinesfalls an Freunde und Bekannte oder Arbeitskollegen aus falsch verstandener Höflichkeit weitergeben".

Mein Rat:
Wenn man niesen muss, aber kein Taschentuch in greifbarer Nähe, dann bitte in den Ellenbogen!
Händedesinfektionsmittel sind neben gründlichem Händewaschen - vor allem z.B. nach dem Einkaufen - das Mittel der Wahl. Auf den Handgriffen der Einkaufswagen tummeln sich die Krankheitserreger und liegen geradezu auf der Lauer.

Fazit:
Wer selbst auf Hygiene achtet, schützt auch gleichzeitig seine Mitmenschen und handelt somit verantwortungsbewusst.
Andrea Mey
10.947
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 03.03.2015 um 18:29 Uhr
Sehr gut geschrieben, Friedel!
Andrea Mey
10.947
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 11.03.2015 um 00:00 Uhr
Gesungen seinerzeit von...wer war das noch gleich?
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Andrea Mey

von:  Andrea Mey

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Andrea Mey
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