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Das Ungeheuer von der Grube Fernie

von Alex Knaackam 04.10.20131800 mal gelesen13 Kommentare
Linden | An der Grube Fernie in Linden tummelt sich nicht so offensichtlich das Leben wie am Schwanenteich, doch kann man meist einige Schwäne und Libellen zu Gesicht bekommen.
Mit diesem Wissen im Hinterkopf, konnte ich meinen Augen kaum trauen, als ich dort eine Schmuckschildkröte gigantischen Ausmaßes sah.
Um keinen Zweifel an ihrer Größe zu lassen, hatte sie gleich zum Größenvergleich ein Blässhuhn neben sich platziert.
Sie stellte diesen Vogel direkt in den Schatten!
Ob dieser Helmut Kohl unter den Reptilien nun in seiner vollen Größe dort ausgesetzt wurde oder so ideale Lebensbedingungen vorfand, so dass der Panzer den Laptop, auf dem ich gerade tippe, nun im Ausmaß übertreffen kann, wird wohl nie geklärt werden.
Immerhin sollen Schmuckschildkröten des öfteren 30cm erreichen und diese auch hin und wieder übertreffen, doch nie zuvor konnte ich mich davon überzeugen, dass diese magische 30 auch tatsächlich gebrochen werden – bis zu diesem schicksalhaften Tag!
Übrigens sind die wirklich großen Exemplare Weibchen, daher handelt es sich wohl eher um eine Helmine Kohl.
Jedenfalls hatte ich lediglich einen kümmerlichen
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39.99 Euro Fotoapparat dabei und konnte damit nur mittelmäßige Fotos schießen, die aber immerhin den Standard von typischen Kryptozoologie-Fotos übertreffen. Schließlich werden so ziemlich alle Fotos, die es zu Nessie oder Bigfoot gibt standardmäßig verschwommen geliefert.
Nun machte ich mich in nächster Zeit auf, das Ungeheuer von der Grube Fernie mit einem besseren Fotoapparat abzulichten. Ich wurde zum Kapitän Ahab, der humpelnd unermüdlich auf der Pirsch war, aber nichts!
Dann allerdings rückten die Wahlen näher und ich verlor mein Ziel aus den Augen.
Wurde durch den ganzen Politikzirkus abgelenkt.
Jetzt ist es kälter geworden und viele Schildkröten haben sich wohl schon zum Schlummern zurückgezogen.
So bleibt mir nichts weiter übrig als dieser Kreatur noch einen Namen zu verpassen.
Da das Monster von Loch Ness nun Nessie heißt, taufe ich hiermit das Monster von der Grube Fernie auf den Namen Grubie!

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Kommentare zum Beitrag

Andrea Mey
9.734
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 04.10.2013 um 23:08 Uhr
Wahrlich eine beachtliche Größe!
Schöner Schnappschuss mit dem Blaesshuhn!
Jutta Skroch
11.631
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 04.10.2013 um 23:29 Uhr
Nicht immer zählt das perfekte Foto. Hier ist es zur Dokumentation gedacht und hat seinen Stellenwert. Außerdem ist die Qualität für mich ok. In diesem Jahr habe ich die Grube Fernie sträflich vernachlässigt, aber ich glaube, es sind auch nicht mehr soviel Wasservögel da, zumindest habe ich beim letzten mal kaum welche gesehen.
Birgit Hofmann-Scharf
9.621
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 05.10.2013 um 10:32 Uhr
An der Grube Fernie ist das Problem der frei laufenden Hunde besonders groß, ob das wohl etwas mit der Reduzierung der Wasservögel zu tun hat ?
( eigens zur Lösung/Dezimierung dieses Problems will die Stadt Linden "freiwillige Polizeihelfer" einsetzen. )
Peter Herold
24.429
Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.10.2013 um 19:06 Uhr
Soll sie doch die freigesetzten aus Gießen übernehmen
Alex Knaack
589
Alex Knaack aus Linden schrieb am 06.10.2013 um 12:23 Uhr
Danke Frau Mey.

Frau Skroch, freut mich auf jeden Fall, dass Sie das Bild OK finden. Sie haben auch recht, dass es der Dokumentation dient. Nur sind hier einige Bilder dermaßen schöne Momentaufnahmen der Natur, dass ich mich zunächst schwer getan habe mein Bild hochzuladen.
Mit den Wasservögeln haben Sie definitiv recht. Meist sieht man lediglich ein paar Schwäne und wenn man Glück hat vielleicht noch ein oder zwei kleinere Vögel wie Stockente oder Blässhuhn.

Frau Hofmann-Scharf, die Wasservogelsituation könnte durchaus an hüpfigen Hunden liegen. Es ist aber auch nicht hilfreich, dass man rundherum in Ufernähe um die Grube Fernie laufen kann.
Vielleicht sollte man einen Abschnitt einfach abzäunen oder eine Insel für die Wasservögel anlegen.
Das wäre wohl eine dauerhaftere Lösung als ständig freiwillige Polizeihelfer vorbeizuschicken. Naja, aber leider wird es wohl auch eine Geldfrage sein auf welche Weise man die Vogelsituation verbessern könnte.
Peter Herold
24.429
Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.10.2013 um 16:57 Uhr
Was ist mit den Anglern dort an der Grube? Haben die kein Interesse etwas zu unternehmen?
Alex Knaack
589
Alex Knaack aus Linden schrieb am 12.10.2013 um 00:43 Uhr
Na, ob die Angler Interesse an Wasservogelpopulationen haben, wage ich zu bezweifeln. Aber klar werden die Angler auch nicht allzu begeistert von planschenden Hunden sein, da sie ja auch Fische in der Uferregion aufschrecken.
Es gibt ja auch einige Schilder ringsum die Grube, die darauf hinweisen, dass man selbst oder der Hasso nicht ins Wasser sollen.
Ich kann aber auch nachvollziehen, wenn es einigen Leuten und deren Hunden nach Abkühlung ist.
Peter Herold
24.429
Peter Herold aus Gießen schrieb am 12.10.2013 um 09:20 Uhr
gegenseitige Rücksichtnahme ist ein veralteter Begriff, der heute nicht mehr in ist
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von:  Alex Knaack

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Alex Knaack
589
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