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Wohnungspolitischer Stadtrundgang - 30.08.2013

Linden | Geplant ist das Ablaufen innerstädtischer Stationen, an denen exemplarisch die Folgen von Wohnungspolitik in der Lebensrealität illustriert und behandelt werden sollen. Stationen sollen u.A. die Baustelle „Lahnresidenz“ bezüglich barrierefreies Wohnen, Gebäude der Deutschen Annington und der Wohnbau bezüglich Privatisierung vs. öffentliche Wohnungswirtschaft und ein „Soziale Stadt“-Projekt bezüglich integrierte Stadtentwicklung sein.
Gemeinsam wollen wir diese Stationen erlaufen.

Am Freitag 30.08.2013
Treffpunkt : 16.30 am Büro der Wohnbau Gießen - Dachcafe.
Dauer rund 2 Stunden

„Wir brauchen jährlich mindestens 3200 neue Sozialwohnungen in Hessen, um die aus den Sozialbindungen fallenden Wohnungen zu kompensieren und so die Zahl an Sozialwohnungen wenigstens stabil zu halten“,
„Es gibt zwei Möglichkeiten dem derzeitigen Mangel an Sozialwohnungen zu begegnen. Den Bau von Sozialwohnungen und eine entschiedene Bekämpfung des Niedriglohnsektors, damit sich die Menschen ohne staatliche Hilfe am Wohnungsmarkt versorgen können.
Kurzfristig muß sichergestellt werden, dass für Transfergeldempfänger, wie z.B.
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Arbeitslose, die staatliche Übernahme der Wohnkosten in der angemessenen Höhe erfolgt. „Die derzeitige Wohnungsmarktsituation zeigt einmal mehr, dass öffentlicher Wohnungsbau langfristig Geld spart, indem er die staatlich übernommenen Wohnkosten drückt!“.
In Giessen gibt es 2070 Wohnungen mit Sozialbindung bei einen Bestand von 5100 ohne Sozialbindung.

Der Kampf um mehr Soziale Gerechtigkeit Lohnt sich.
Am Beispiel der DGB Aktionen zur Nassauische Heimstätte

Nassauische Heimstätte bleibt in Landeshand

gemeinsam haben wir es geschafft, dass die hessische Landesregierung ihre Verkaufspläne der Nassauischen Heimstätte aufgeben musste. Die gesammelten Unterschriften, Informationsveranstaltungen und Aktionen haben dazu beigetragen, dass die Landesregierung ihre Pläne nicht durchsetzen konnte. Für uns ist dies ein großartiger Erfolg. Die Mieterinnen und Mieter haben jetzt Sicherheit und das Land behält ein zentrales Instrument für bezahlbaren Wohnraum in Hessen in öffentlicher Verantwortung.
Wir haben nicht nur einen inhaltlichen Erfolg zuverzeichnen. Wir haben auch gezeigt,
dass die hessischen Gewerkschaften in der Lage sind kurzfristig eine politische Auseinandersetzung gegen die Landesregierung zu gewinnen. Das tut gut und macht
Hoffnung für zukünftige Auseinandersetzungen

Bündnis Umfairteilen Gießen & Wohnraumbündnis Gießen

Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.106
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 20.08.2013 um 20:37 Uhr
Danke Stephan, das du diesen wichtigen Termin eingestellt hast.

Ich hoffe viele Mitbürger spricht das Thema an und kommen zu dieser "etwas anderen Form" einer Informationsveranstaltung.
Martin Wagner
2.106
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 31.08.2013 um 14:13 Uhr
Leider waren gestern nur rund 10 Personen zum "wohnungspolitischen Rundgang" gekommen. Leider deswegen, weil der Rundgang an den diversen Stationen sehr informativ war.

Es wurden nicht nur auf die Sitaution in Giessen bezogene Informationen gegeben (soweit sie zu ermitteln sind ...)., sondern darüber hinaus in den Redebeiträgen der Teilnehmer mehrmals deutlich gemacht wurde, dass das Thema Wohnungsnot / Wohnungspolitik in Giessen sehr stark mit anderen Themen aus dem weitgesteckten Spektrum der Sozialpolitik zusammen hängt.

Als Beispiel möchte ich hier nur auf einen Redebeitrag einer etwas älteren Dame hinweisen. Ihr gelang es sehr treffend den Bogen von "fehlenden Arztpraxes um die Ecke" bis hin zu "bezahlbaren Wohnraum für ältere Mitbürger" zu schlagen.

Sie verharrte dabei nicht in der Auflistung von Missständen oder in der Aufstellung eines Forderungskatalogs, sondern ihr gelang es auch neue Ansätze zu Handlungsperspektiven zu formulieren.

Nur ein Beispiel: Kinder werden erwachsen - warum die jetzt zu große Wohnung nicht gegen eine kleiner Wohnung tauschen - aber nur wenn in der Nachbarschaft junge Familie wohnen, welche bereit sind bestimmte Dienstleistungen auf kostenloser Basis zu tauschen (z.B. Babysitting gegen den Miteinkauf im Einkaufscenter auf der grünen Wiese ....).

Ich denke, überall in der Zivilgesellschaft regt sich nicht nur Ummut mit den (wie ich mich gerne ausdrücke) "herrschenden Kräften" in Parlamenten und Verwaltungsstellen. Sondern die Erkenntnis "wenn wir Nichts machen wird garnichts gemacht" ist flächendeckend verbreitet. Meines Erachtens eine gute Ausgangslage um (das etwas holzschnittartige sei mir hier erlaubt), denen "Feuer unter dem Hintern zu machen".

Deswegen sollte uns die mögliche Reaktion "was nur 10 Leutchen gestern" nicht demotivieren. Vielleicht haben die zwei Bündnisse nicht gut genug für den Rundgang geworben - vielleicht ist es einfach Fakt "ein zuviel Wahlkampf bindet die Kräfte" .... sei es wie es sei; ich denke die beiden Bündnisse kommen in Giessen gerade zur rechten Zeit. Lasst uns mit frischen Kräften ((spätestens ab 23.09. ;-) )) für ein bessere Welt streiten.
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von:  Stefan Walther

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Stefan Walther
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