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Alarmübung der Feuerwehr Fernwald und der Johanniter

Linden | Was von einem Augenzeugen als unklare Rauchentwicklung im Bereich des Steinbruches Steinbach gemeldet wurde, entpuppte sich als umfangreiche Einsatzlage im Rahmen einer unangekündigten Alarmübung für die Feuerwehr
Fernwald, die unter der Leitung von Max Mattauch, Jens Richmann sowie Martin Tasci-Lempe ausgearbeitet worden war.

Was war geschehen: Bei Verladearbeiten im Steinbruch war eine alte Flieger- / Brandbombe zur Explosion gekommen und hatte hierdurch nicht nur eine zunächst völlige unklare Anzahl an Personen verletzt, sondern auch durch umherfliegende, brennende Trümmerteile das alte Produktionsgebäude in Brand gesteckt. Auch ein
Pkw, einer im Steinbruch mit der Anlieferung beschäftigten Person, geriet in Brand, so dass gleich mehrere Aufgabenstellungen von den Einsatzkräften zu bewältigen waren.
Da in Panik und Schock durch die Explosion auch eine unbekannte Anzahl von Personen sich in das weitläufige Gelände des angrenzenden Steinbruchs
flüchteten, wurde neben der SEG der Johanniter Unfall-Hilfe auch die Hundestaffel der Johanniter mit 23 Personen zum Einsatz gebracht, da eine komplette
Durchsuchung des weiträumigen Geländes erfolgen musste. Hier fand die Hundestaffel noch weitere 3 Verletzte, die in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr aus dem unwegsamen Gelände gerettet wurden. Von den insgesamt 49 Feuerwehrkräften mussten, neben den Löschmaßnahmen, 6 Personen aus zum Teil
lebensbedrohlichen Lagen befreit werden, wie zum Beispiel eine eingeklemmte Person unter einem Radlader zu retten.

Max Mattauch, stellvertretender Gemeindebrandinspektor, zeigte sich mit der
Leistung der Einsatzkräfte sehr zufrieden: „ Es war eine sehr umfangreiche und außergewöhnliche Lage, insbesondere im Hinblick auf die Anzahl der betroffenen Personen; aber die Ergebnisse zeigen, dass auch die Feuerwehr Fernwald eine solche Lage meistern könnte. Sämtliche von uns im Vorfeld angestrebten Übungsziele wurden erreicht. Auch die Zusammenarbeit mit den weiteren beteiligten
Hilfsorganisationen lief hervorragend problemlos.“ Sein Dank galt insoweit auch den Kräften der Johanniter, welche nicht nur mit der SEG und 5 Rettungshunde an der Übung teilnahmen, sondern auch die realistisch geschminkten Unfalldarsteller
organisieren, die von Frau Dr. Ina Schüttmann perfekt vorbereitet wurden, um das Übungsszenario so realistisch wie möglich darzustellen, was nach einigen Aussagen der beteiligten Einsatzkräfte auch durchaus gelungen ist: „Die Darsteller haben ihre
Verletzung und ihre Schmerzen so realistisch gespielt, dass ich deutlich spürte, wie meine Anspannung und der Stress minütlich größer wurde“, so eine beteiligte Einsatzkraft nach der Übung.

Besonderer Dank galt auch der Firma Recycling GmbH Lahnau besonders Herr Ralph Lang und Daniel Weis, welche die Übung dort ermöglicht haben. Weiterer Dank galt der Firma Kran Burgard für die Bereitstellung eines PKWs, sowie auch der
Feuerwehr Pohlheim-Garbenteich, welche für die Dauer der Übung den Grundbrandschutz für Fernwald sichergestellt hat.

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von:  Maren Alberth

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