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Wir brauchen eine Umweltgewerkschaft!

Linden | Das zweite „Jahrhundert-Hochwasser“ binnen elf Jahren hat hunderttausende Menschen in große Not gebracht und gefährdet sie in ihrer Existenz. Die „Initiative zum Aufbau einer Umweltgewerkschaft“ sieht dies als große Herausforderung, die Solidarität mit den Opfern zu organisieren und gleichzeitig die Verursacher der sich häufenden Hochwasserkatastrophen anzugreifen.

Unsere Initiatoren sind aufgerufen, sich in den Hochwassergebieten in die Reihen der tausende von freiwilligen Helfern einzureihen. Wir bitten um Spenden im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe, um vor Ort neue Strukturen für den Kampf zur Bewahrung der Einheit von Mensch und Natur aufzubauen. Gerade der Zukunft der Kinder sind wir das schuldig!

Wetterereignisse mit zunehmenden Starkregen sind nicht vor allem nur das Ergebnis von Zufällen. In letzten zwanzig Jahren gab es auch in anderen Ländern und Erdteilen zahlreiche Flutkatastrophen:
In Pakistan, Großbritannien, Belgien, Bangladesch, USA, China. Die Häufung dieser Ereignisse ist Ausdruck des beginnenden Umschlags in eine globale Klimakatastrophe, der vor allem am immer noch steigenden CO2-Ausstoß
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in die Atmosphäre liegt. Verantwortlich dafür sind vor allem die internationalen Großkonzerne, die nach wie vor mit aller Macht an der Förderung und Verbrennung fossiler Energie festhalten. Sie forcieren sogar den immer schlimmeren Raubbau an der Natur: unverminderte Erzeugung von Strom aus Atom und Braunkohle, Bau weiterer Kohlekraftwerke, Energieexporte in Rekordhöhe, Gas- und Öl-Fracking ...

Nach dem Verursacherprinzip treten wir dafür ein, dass die Betroffenen durch staatliche Hilfen umfassende Entschädigung erhalten. Wir lehnen es ab, zur Regulierung der Hochwasserschäden irgendwelche andere Ausgaben für die Masse der Bevölkerung zu kürzen! Stattdessen müssen Wege gesucht und gefunden werden, die verantwortlichen Konzerne, Banken und Versicherungen zur Finanzierung heranzuziehen.

Es bedarf einer neuen Qualität der Umweltbewegung, indem sich eine Organisation aller wesentlichen Fragen annimmt, um der drohenden Klimakatastrophe, den zunehmenden lokalen Katastrophen, dem stets drohenden atomaren Super-GAU, der Ruinierung der Böden usw. wirkungsvoll entgegenzutreten. Das kann nur gelingen, wenn Arbeiterbewegung und Umweltbewegung zusammenkommen.
Dazu brauchen wir eine Umweltgewerkschaft!

Die heute vorherrschende Art und Weise zu produzieren und zu konsumieren, bei der der kurzfristige Profit im Vordergrund steht, ist unvereinbar mit dem Erhalt der Lebensgrundlagen der Menschheit. Deshalb ist es nötig, die einzelnen Kämpfe der umweltbewegten Menschen aus allen Bereichen zusammen zu führen – national und international.
Dazu brauchen wir eine Umweltgewerkschaft!

Die zunehmende Versiegelung von Flächen, die Begradigung von immer mehr Flüssen zum Zwecke der wirtschaftlichen Nutzung, die Bebauung von natürlichen Auenlandschaften führt dazu, dass bei vermehrten Starkregen-Wetterlagen die Flüsse solche Wassermengen aufnehmen müssen, wie es in den letzten tausend Jahre nicht üblich war.

Die Initiatoren zum Aufbau einer Umweltgewerkschaft treten für eine radikale und rasche Abkehr von der Verbrennung fossiler Energieträger ein. Das ist möglich und dringend notwendig, um den Ausstoß von CO2 und anderer Treibhausgase zu senken und damit den Anstieg der Erdtemperatur zu bremsen und die Klimakatastrophe abzuwenden oder zu mildern.

Wir fordern weitreichende Renaturierungen an den Flussläufen aller vom Hochwasser gefährdeten Gebiete, die als Sofortmaßnahmen im aktiven Widerstand erkämpft werden können. Den Flutkatastrophen ist allein mit Deichschutzprogrammen nicht Herr zu werden, zumal die Begradigung der Flussbette die Fließgeschwindigkeit der Flüsse und damit die Hochwassergefahr weiter erhöht.

Werdet selbst Initiator und helft mit beim Aufbau der Umweltgewerkschaft!
Beteiligt euch an unserer Strategiediskussion über den weiteren Weg der Umweltbewegung!
Verbindet die praktische Hilfe mit der Aufklärung über die Ursachen der Flutkatastrophe!

Das gesammelte Geld übergeben wir den Initiatoren aus den betroffenen Orten, damit sie dort ihre Arbeit richtig schlagkräftig aufnehmen können. Das schließt mit ein, dass sie Projekte (Versorgung von Sandsäckeschleppern, Organisieren eines gemeinsamen Festes, Flyer drucken, Raummiete für Treffen aller interessierten Menschen...) damit finanzieren und selber entscheiden, wie sie das Geld vor Ort am sinnvollsten verwenden. Sie werden uns davon berichten. Wir wollen den Aufbau der Initiativgruppen an den betroffenen Orten dadurch beschleunigen.

Spendet unter dem Stichwort „Flut“ auf unser Konto:
Initiative Umweltgewerkschaft, Sparkasse Darmstadt, BLZ 508 501 50, Konto: 111098808

Auf unserer homepage:

http://www.umweltgewerkschaft.org

findet ihr die Abschlusserklärung unserer Strategiekonferenz und viele Redebeiträge. Dort kann man auch sofort Initiator werden

Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.106
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.06.2013 um 10:32 Uhr
Im Artikel steht:

"Das kann nur gelingen, wenn Arbeiterbewegung und Umweltbewegung zusammenkommen. Dazu brauchen wir eine Umweltgewerkschaft!"

Ein interessanter Ansatz für ein politsches schlagkräftiges Handeln. Muss mir das einmal durch den Kopf gehen lassen.

(Bisher habe ich was den Umweltschutz betrifft, eher auf den fortschrittlichsten Umweltverband gesetzt.)
Birgit Hofmann-Scharf
9.621
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 22.06.2013 um 10:37 Uhr
Lieber Stefan, das ist m. E. der Aufruf der Jahres ( in Deutschland ) !!!
Viele wichtige Argumente, viele wichtige Dinge zu fordern, viele Politiker aufwecken:
"Dazu brauchen wir eine Umweltgewerkschaft!"

Trotz meiner nur sehr knappen Zeit währe ich gerne dabei !

Die Nahrungsmittel werden absehbar knapper, BIO immer teurer ( wer es sich überhaupt leisten kann ) -
das alleine sollte uns motivieren, Deinem Aufruf zu folgen
( Reichliche Beispiele sind genannt und liegen auf der Hand )
Kurt Wirth
1.114
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 22.06.2013 um 12:38 Uhr
Da muß ich mir noch einiges ansehen, anhören und durch den Kopf gehen lassen.Auf den ersten Blick denke ich da an die bereits bestehende Gewerkschaft "Bauen-Agrar-Umwelt" und damit auftauchende Mißverständnisse. Nun erfüllt diese ja bislang nicht, wie alle anderen Gewerkschaften auch nicht, die in dem Beitrag vorgestellten Ansprüche. Die Frage ist, ob sie es nicht tun sollten und es vielleicht möglich wäre, sie dazu zu bewegen, anstatt eine neue Organisation zu gründen. Freilich erfassen die Gewerkschaften bislang nicht die Schichten und Gruppen außerhalb der Arbeiterbewegung, die sich der Umwelt widmen, sondern eben speziell nur die anhängig Beschäftigten. Der Zusammenschluß von Arbeiterbewegung und Umweltbewegung ist freilich notwendig (aus diesem Grund wurde ja z.B. bereits vor mehr als 100 Jahren der T.V."Die Naturfreunde" gegründet). Aber warum kam niemand auf die Idee, auf Grund der Notwendigkeit des Zusammenschlusses von Arbeiterbewegung und Friedensbewegung eine "Friedensgewerkschaft" zu gründen, sondern man beließ es eben bei der Friedensbewegung und hoffte, daß die Gewerkschaften ein wichtiger Bestandteil von dieser würden (streckenweise ist es ja wohl auch gelungen)? Ich habe also meine Zweifel, ob die Bezeichnung "Gewerkschaft" für das neue Konstrukt richtig ist. Zweifellos richtig ist natürlich, daß die Bestrebungen der Vielzahl von umweltpolitisch tätigen Organistaionen besser koordiniert, gebündelt und effektiviert werden müssen.
Fragwürdig ist ja auch die Firmierung der "Steuergewerkschaft", die gelegentlich durchaus Forderungen erhebt, die eigentlich von Gewerkschaftsseite kommen müßten. Aber im Großen und Ganzen verfolgt sie eine mittelstandsorientierte Politik und liegt oft dicht bei der FDP.
So weit meine ersten Überlegungen zu diesem Thema.

Nebenbei möchte ich auf die aktuelle EU-Kommissionsentscheidung hinweisen, auf die Privatisierung des Wassers zu verzichten. Ich erinnere mich noch an die Unkenrufe, daß die Unterschriftensammlung zu der Europäischen Bürgerinitiative zwar gut gemeint sei, aber ergebnislos bleiben würden (so lange die Macht der Konzerne nicht gebrochen ist).

Ich entschuldige mich schon mal, daß ich wahrscheinlich erst am Montag wieder den Fortgang der Diskussion ansehen kann.
Martin Wagner
2.106
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.06.2013 um 19:42 Uhr
Herr Wirth ich bin über 35 Jahre inaktives Mitglied der IG: Bau-Steine-Erden. Zweimal dürfen sie fragen warum "inaktiv". Bin ja schon etwas älter und kann mich noch an den "Schorsch" Leber erinnern.*

Und nach einem bekannten Zitat wiederholt sich ja Geschichte als Farce.

Der Wiesenhügel will ab Herbst Arbeitsminister werden ......!

Nein Herr Wirth dieses ihres Argumente kann mich keinesfalls überzeugen.

* für später Geborene: Leber war erst IG: Bau-Steine-Erden-Vorsitzender und dann "Verteidigungs"minister: In welcher Regierung? Also die Antwort denke ich, kann ich mir ersparen .....
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 23.06.2013 um 00:01 Uhr
Als ich das erste Mal davon gehört habe, da habe ich auch ähnlich reagiert wie Kurt und Martin = "das muss ich mir erst in Ruhe durch den Kopf gehen lassen!"
Genau Birgit, dann habe ich auch gedacht "das ist der Aufruf des Jahres!".
Ich habe mir dann auf der Homepage verschiedene Seiten angeschaut... und bin mittlerweile der Ansicht, dass dies der richtige Schritt ist, um:
- den Zusammenschluss von Arbeiterbewegung und Umweltbewegung voran zu treiben
- die Verursacher ( nicht die Konsumenten wie es auch einige Umweltaktivisten tun ) an den Pranger zu stellen
- statt ( sinnlose ) Appelle an Regierungen zu richten, die Aktivität, vor allem der Arbeiterschaft, zu fördern
- statt illusionäre "Insellösungen" zu unterstützen, den lokalen, den nationalen, und vor allem den internationalen Kampf gegen Umweltzerstörung und drohende Klimakatastrophe zu koordinieren
und einiges mehr!
Und dies alles kann am besten und erfolgversprechendsten die internationale Arbeiterbewegung.
Wichtig war mir auch, dass die geplante Umweltgewerkschaft keine Konkurrenz ( kein Ersatz ) zu den DGB-Gewerkschaften sein soll.

Der Einwand von Kurt "warum nicht innerhalb der jetzigen Gewerkschaften versuchen, diese auf Linie zu bringen" ist zwar spontan berechtigt, wenn man aber die Praxis sieht ( Martin hat Beispiele ) genannt, dann wird klar, dass es zwar sehr viele umweltbewusst denkende und handelnde Gewerkschafter gibt, aber die Gewerkschaftsführung nie den aktiven Widerstand gegen Umweltzerstörung ( gegen die Machenschaften von Konzernen und Regierungen ) unterstützen wird.
Ich will das nicht vertiefen ( würde zu weit vom Thema wegführen ), aber in der Frage der Zusammenarbeit mit der Friedensbewegung ist es ähnlich = was passiert aktuell? DGB-Boss Sommer kungelt mit "Verteidigungs-"Minister de Maiziere und lässt ihn unwidersprochen erklären, dass die Bundeswehr Teil der Friedensbewegung sei. Es gab zwar massenhaft Protest und offene Briefe von Gewerkschaftern, aber davon lässt sich die DGB-Führung wenig beeindrucken....

Birgit, ich finde es klasse, dass du mitmachen würdest, vielleicht gelingt es uns ja noch einige MitstreiterInnen zu finden... dann werde ich mir überlegen ob ich mich als so genannter "Initiator" ( siehe Homepage ) registrieren lassen werde... und dann werden wir weiter sehen....
Martin Wagner
2.106
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 23.06.2013 um 12:08 Uhr
Ja Stefan, da gebe ich dir recht. Wenn in Giessen so ein halbes Dutzend Interessierte zusammen käme, wäre doch ein Beobachterstatus bei der Neugründung sinnvoll. Prima, wenn du dann - trotz deiner knappen Zeit - den Erstkontakt herstellen könntest.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 24.06.2013 um 08:30 Uhr
Wie gesagt, mal sehen wer sich noch einbringen will, ich werde mich auf jeden Fall auf dem Laufenden halten...
Was die knapp bemessene Zeit betrifft ( da geht es mir wahrscheinlich genauso wie den meisten anderen Menschen auch ), da wird es wieder mal Zeit darüber nachzudenken "wo investiert man seine Zeit, was ist wichtig, was macht Sinn, was ist mehr oder weniger vertane Liebesmüh...". Und das wird mit Sicherheit nicht auf Kosten eines evt. Engagements in einer zukünftigen Umweltgewerkschaft gehen, denn das macht Sinn, und da sind auch Menschen, die sich aktiv einbringen!
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 03.12.2014 um 00:03 Uhr
Martin Wagner
2.106
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 18.04.2015 um 07:18 Uhr
Ich komme jetzt noch einmal auf diesen Artikel zurück, denn die Umweltgewerkschaft engagiert sich ja recht strack gegen die Einführung des Frackings auh in der BRD.

Überall regt sich dazu Widerstand, auch bei den offiziellen (sprich im DGB organisierten) Gewerkschaften:

http://www.igbau.de/IG_BAU_fordert_vollstaendiges_Verbot_von_Fracking.html
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.04.2015 um 23:54 Uhr
Ja, da hast du vollkommen Recht Martin, es gibt noch einige andere Beispiele...

Um es nochmal klarzustellen = die Umweltgewerkschaft ist keine(!) Konkurrenz zu den Einzelgewerkschaften des DGB, die Menschen dort sind auch ansonsten gewerkschaftlich organisiert ( und werden natürlich auch nicht aus ihren Gewerkschaften austreten! ).
Die Bedeutung der Umweltgewerkschaft liegt unter anderem darin, dass die Umweltbewegung eine neue Qualität bekommen muss, dass sie sich nicht lediglich - teilweise auch völlig illusionär - mit einzelnen regionalen Umweltproblemen befasst, oft auch geprägt und bestimmt durch kleinbürgerliche Organisationen wie attac, Greenpeace usw.

Die Bedeutung der Umweltgewerkschaft soll auch darin liegen Arbeiterbewegung und Umweltbewegung als Einheit zu verstehen, und nicht - wie so oft - gegeneinander auszuspielen. Der Kampf gegen Fracking ist hier ein gutes Beispiel..., der Bergbau ein anderes ( Kumpel kämpfen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze, gegen die umweltzerstörische Verbrennung von Kohle... ).
Martin Wagner
2.106
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.04.2015 um 07:24 Uhr
Ja Stefan - in diesem Punkt muss ich dir recht geben.

In der BRD wird seit ein paar Jahrzehnten der Umweltschutz zu "kleinteilig" gesehen. Aber das war auch mal anders. Ich entsinne mich noch gut an die Zeiten, als viele Bevölkerungsschichten gemeinsam an Bauzäunen gegen das Kapital (in Form des Büttels natürlich - da stand kein Kapitalist in natura....) gekämpft hatten. Da war der Bauer, den die Sorge um den Verlust von wertvollen Boden für die Nahrungsherstelllung vorantrieb, da war der Professor, der erkannt hatte, dass so die Zukunft nicht zu gestalten ist, da war der junge Arbeiter aus der naheliegende Großstadt der begriffen hatte, dass der Kampf gegen das Sch.... system nur dann erfolgreich sein kann, wenn viele (möglichst alle) Bevölkerungskreise an einem Strang ziehen und - nicht zuletzt der (klein)bürgerliche Naturschützer, dem es dämmerte, dass die Kapitalisten die Natur für ihre Profitinteressen systematisch "opfern" wollen. Wer jünger ist, kann sich gerne im Internet informieren. Dieser gemeinsame Kampf war an einigen Standorten der Baustellen erfolgreich ......

Bevor ich nostalgisch werde (ja, ich gebe es zu, das waren die besten Jahren in meinem Leben .....) stoppe ich hier und bemerke nur noch. Diese Aktionseinheit im Kampf gegen das Wirtschaftssystem Kapitalismus müssen wir wieder hinbekommen.

Okay, ich mache das sehr ungern, weil es zu "hammerhaft rüber kommt":

Entweder wir schaffen dieses System (bald) ab oder das System schafft uns (auf lange Sicht) ab.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.04.2015 um 10:59 Uhr
Das ist nicht zu "hammerhaft", das ist die Realität, das müssen wir auch jedem Umweltaktivisten deutlich machen!
= die kapitalistische Produktionsweise ist unvereinbar geworden mit dem Erhalt von Natur und Umwelt! Ob Dürre in Kalifornien, Schmelze der Gletscher an den Polen, krebserregender Feinstaub in fast allen Metropolen, Zunahme von verheerenden Stürmen / Orkanen / Überschwemmungen.... die Liste liesse sich um einiges verlängern.
Alles dies macht deutlich: "noch" ist eine Umkehr / ein Stop möglich, da hilft aber weder Greenwashing noch Sprüche wie "(kapitalistische ) Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie muss hergestellt werden".
Profitwirtschaft und Ökologie sind unvereinbar geworden und stellen mittlerweile die Lebensgrundlagen / das Überleben der gesamten Menschheit in Frage. Prognostiziert wird heute schon, dass zukünftige kriegerische Auseinandersetzung in erster Linie um Zugang zu sauberem Wasser, fruchtbaren Böden usw. geführt werden, dass Flüchtlingsströme in bisher nicht geahntem Ausmaß aufgrund von Umweltkatastrophen sich in der ganzen Welt "in Bewegung" setzen werden...
Und was hat der Kapitalismus / Imperialismus anzubieten? = er bereitet sich darauf vor, durch "Abschottung", "Aufrüstung", "Volksverdummung"...
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Stefan Walther

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