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Griechenland vor dem Kollaps - Was tun?

Linden | Ein Reisebericht

Kinder, die vor Hunger in Ohnmacht fallen. Mütter, die nach der Entbindung ihrer Babys erst entlassen werden, wenn sie die Krankenhausrechnung bezahlt haben. Und junge Menschen, die auf der Straße sitzen, weil die Jugendarbeitslosigkeit auf über 60 Prozent angestiegen ist. Die Meldungen über die Auswirkungen der Troika-Politik in Griechenland machen sprachlos.

Bei einer einwöchigen Bildungsreise der Gewerkschaftsjugend nach Athen haben die Teilnehmer ihre Eindrücke festgehalten. Dabei wurden nicht nur die Auswirkungen der Krisenpolitik auf die Situation der Menschen dokumentiert. Überall im Land entstehen gegen die autoritäre Kürzungspolitik der Troika, solidarische Nachbarschaftsstrukturen von unten.

Referentinnen:

Katharina Seitzer und Ulrike Eifler

Teilnehmer an der Jugendbildungsreise nach Athen im April 2013

Donnerstag, 20 Juni

19.30 Uhr

Kongresshalle Gießen, Versailles-Zimmer

Veranstalter: Griechenland-Solidaritäts-Komitee

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Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
24.464
Peter Herold aus Gießen schrieb am 29.05.2013 um 23:34 Uhr
Hilflos zuschauen und warten bis wir dran sind
Birgit Hofmann-Scharf
9.640
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 30.05.2013 um 13:48 Uhr
Tja, was können wir tun ?
Die preiswerte Griechenland-Sonne buchen ?
Haben die Menschen wirklich etwas davon, wenn der Tourismus floriert ?
Aber eine Reise in dieses schöne Land ist nicht jedem Deutschen / Europäer gegönnt.
Peter Herold
24.464
Peter Herold aus Gießen schrieb am 30.05.2013 um 16:01 Uhr
1980 war ich dort
Stefan Walther
3.935
Stefan Walther aus Linden schrieb am 30.05.2013 um 16:53 Uhr
Soll ich hier jetzt ne Antwort geben? So wie wir das vom Griechenland-Solidaritäts-Komitee einschätzen? Nee, noch nicht, ich lade euch ein zur Veranstaltung, lasst uns darüber diskutieren... nur so viel: an Reisen, an die Tourismusbranche ist da weniger gedacht...
Christian Momberger
10.833
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 30.05.2013 um 17:24 Uhr
Sehr gut Stefan, dass Du das hier gleich eingestellt hast. Wird sicherlich sehr interessant und ich hoffe es kommen viele Bürgerinnen und Bürger um mal aus 1. Hand zu erfahren, wie es wirklich in Griechenland ist. Denn das was uns unsere Medien hier alles so erzählen und was viele als Vorurteil hegen dürfte bestimmt zum größten Teil völlig falsch sein.

Und Peter, genau das ist m.E. die falsche Herangehensweise.
Michael Beltz
6.517
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 30.05.2013 um 17:44 Uhr
Der Herr Herold meint das wohl nich fatalistisch, vielmehr verstehe ich die Warnung, dass auch wir Opfer kapitalistischer Verbrechen werden - vielleicht als letzte in Europa.
Christian Momberger
10.833
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 30.05.2013 um 17:45 Uhr
OK, wenn Du es so siehst Michael. Die Gefahr besteht durchaus.
Stefan Walther
3.935
Stefan Walther aus Linden schrieb am 30.05.2013 um 22:35 Uhr
Ich habe auch eher Birgit geantwortet Michael. Ja, der Ansatz "auch wir sollen früher oder später an der Reihe sein", da kommen wir der Sache "Was tun?" schon näher....
Martina Lennartz
4.209
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 31.05.2013 um 20:12 Uhr
Eins ist jedenfalls ganz sicher: Wenn wir nichts tun, dann sind wir auf jeden Fall dran.

Und vielen geht es in Deutschland noch zu gut. Viele fühlen sich nicht im Zugzwang- leider. Viele denken erst mal nur an sich und sehen die Gefahr nicht, selbst bald zu den Betroffenen zu gehören. Da müsste man anknüpfen.
Stefan Walther
3.935
Stefan Walther aus Linden schrieb am 31.05.2013 um 21:08 Uhr
Gute Ansätze aus meiner Sicht! Ich freue mich schon auf lebhafte Diskussionen und viele Vorschläge... es ist meiner Meinung nach nicht nur eine falsche Einschätzung von vielen ( uns betrifft es ja nicht ), sondern auch oft Resignation und mangelndes Vertrauen in die eigene Kraft.... "wir können ja eh nichts ändern, die da oben machen ja sowieso was sie wollen..."

Vielleicht noch ein Gedanke: warum nennen wir uns Griechenland-SOLIDARITÄTS-Komitee? Ist es nicht enorm wichtig, dass wir erkennen müssen, dass unsere Solidarität international sein muss, dass die Grenzen nicht zwischen Nationen und Nationalitäten verlaufen, sondern zwischen "oben und unten", nicht nur in Griechenland, nicht nur in Deutschland, sondern überall.
Christian Momberger
10.833
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 31.05.2013 um 21:28 Uhr
Absolut Stefan!
Michael Beltz
6.517
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 01.06.2013 um 18:06 Uhr
Die Grenzen verlaufen nicht zwischen Nationen - richtig! Deshalb ist Ausländerfeindlichkeit eine Dummheit. Gegner ist immer das Kapital. Gegner sind die Ausbeuter, ob in Griechenland, in Spanien in Portugal oder in Deutschland. Und wie zeigen sich die Ausbeuter? Sie zeigen sich in Form von gekauften Regierungen, die das Gewaltmonopol für sich in Anspruch nehmen.
Peter Herold
24.464
Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.06.2013 um 23:44 Uhr
Habe mir den Termin mal notiert. Mal schauen.
Stefan Walther
3.935
Stefan Walther aus Linden schrieb am 03.06.2013 um 23:50 Uhr
Würde mich freuen Peter! Vielleicht kriegen wir es auch noch hin, dass es einen kulturellen Beitrag gibt, mal sehen....
Christian Momberger
10.833
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 03.06.2013 um 23:50 Uhr
Würde mich freuen. Hatte auch vor zu kommen.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Stefan Walther

von:  Stefan Walther

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Interessensgebiet: Linden
Stefan Walther
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