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Heißausbildung in Bunker und Container bei der AG B-F-T

Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren Linden und Heuchelheim und die Ausbilder auf dem Brandsimulationscontainer der AG B-F-T in Buseck
Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren Linden und Heuchelheim und die Ausbilder auf dem Brandsimulationscontainer der AG B-F-T in Buseck
Linden | Feuerwehr Linden und Heuchelheim üben gemeinsam unter realitätsnahen Bedingungen

Für die Atemschutzaus- und -weiterbildung bei der Feuerwehr muss jeder Atemschutzgeräteträger mindestens einmal pro Jahr eine einsatznahe Übung absolvieren. Diese Übungen werden üblicherweise in den regulären Übungsdienst eingebaut und in Gebäuden wie Schulen, Kindergärten und anderen Übungsobjekten abgehalten. Leider ist es aber schwierig, in diesen Gebäuden mit Nebel und anderen Mitteln eine Einsatzumgebung zu schaffen, die dem realen Brandeinsatz nahe kommt.
Um die Ausbildung möglichst realitätsnah zu gestalten nahmen die Feuerwehr Linden und Heuchelheim am 13. April 2013 an einer Heißausbildung im feststoffbefeuerten Brandsimulationscontainer der AG B-F-T in Buseck teil. Der Tag für die 12 Atemschutzgeräteträger, Florian Appelt, Tobias Michael Appelt, Felix Kirchhöfer, Janina Krack, Patrick Mus, Markus Trinklein, Marcel Troll, Dominik Schäfer, Ralf Linke, Martin Wolf aus Linden und Florian Bepler sowie Alexander Grün aus Heuchelheim, begann mit einem theoretischen Unterricht über, Physische Belastung durch Hitze/Rauch, Grenzen der persönlichen Schutzausrüstung, Vorgehen im Trupp bei Türöffnung und Brandbekämpfung, Absuchen von Räumen unter Nullsicht und Hitze und die Sicherheitseinweisung für den Brandsimulationscontainer.
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Nach dem Frühstück ging es aber erst mal mit eigenen Ausbildern, Markus Trinklein und Dominik Schäfer, in den Übungsbunker, der unter dem Unterrichtsraum liegt. Hier wurde das Absuchen von Räumen und Auffinden einer Person unter Nullsicht mit Wasser am Strahlrohr und somit dem schweren, wassergefüllten Schlauch, geübt. Der Bunker hat den Vorteil, dass er dunkel ist, verraucht werden kann und auch mal das Strahlrohr, ob absichtlich oder unbeabsichtigt, geöffnet werden kann und dass das Wasser keinen Schaden anrichtet.
Parallel wurde im Brandsimulationscontainer, der mit Holz befeuert wird und somit den Temperaturen eines Wohnungsbrandes sehr nahe kommt geübt. Hier konnten die Einsatzkräfte ihre Grenzen und die der Schutzkleidung austesten, denn obwohl die Feuerschutzkleidung eine sehr hohe Schutzwirkung gegen Hitze bietet, die Temperaturen bei einem Zimmerbrand muss auch der Mensch aushalten. Hier gab es praktische Tipps der Ausbilder, wie zum Beispiel mit richtiger Strahlrohrführung die Raumtemperatur heruntergekühlt werden kann.
Zum Abschluss eines anstrengenden aber informativen und interessanten Tages war die einhellige Meinung aller Teilnehmer, dass so eine Ausbildung wichtig ist, um für den Realeinsatz bestmöglich gerüstet zu sein und dass diese regelmäßig wiederholt werden sollte.

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von:  Markus Trinklein

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