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Die Grippewelle schlägt zu! Der ÄBD Mittelhessen und die Johanniter geben Tipps

Linden | „Ich werde kommen, dich anfallen, dich ins Bett werfen, in dich eindringen. Du wirst frieren, schwitzen, zittern und beben. In freudiger Erwartung: Deine Grippe“
So oder so ähnlich wird es in Letzter Zeit einigen Menschen in Hessen ergangen sein.

Aber soweit müssen Sie es nicht kommen lassen, Sie können etwas dagegen tun:
Der Ärztliche Bereitschaftsdienst (ÄBD) Mittelhessen mit seinem Partner, der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Gießen geben Tipps bezüglich der Grippewelle.



Tipp 1:
Eine wesentliche Prophylaxe ist, das "Händeschütteln" zu vermeiden. Der Infektionsweg erfolgt außer der Tröpfcheninfektion (Niesen, Husten) durch die Hände, die über einen Schleimhautkontakt (Bindehäute, Nase, Mund) zur Infektion führen. Der Infizierte sollte nicht in die Hände husten oder niesen. Selbstverständlich sind Taschentücher nicht mehrfach zu benutzen und ohne Taschentuch ist ein Niesen oder Husten in die Ellenbeuge sinnvoller. Häufigeres Händewaschen oder Desinfizieren ist empfehlenswert.
Gefährdete Personen (Kleinkinder, Schwangere, ältere und immunsuppresiv behandelte Patienten) sollten zum jetzigen Zeitpunkt größere Menschansammlungen vermeiden.

Mehr über...
Ärtzlicher Bereitschaftsdienst Mittelhessen (1)ÄBD (1)JUH (28)Johanniter-Unfall-Hilfe (65)Johanniter (39)


Tipp 2:
Vorbeugende Maßnahmen sind in erster Linie Impfungen für gefährdete Personen und Personen mit häufigem Kontakt mit vielen Menschen. Die Grippeimpfung, rechtzeitig durchgeführt (Oktober-November des Jahres), führt zumindest zu einer wesentlich milderen Verlaufsform bei einer Infektion. Sie ist besonders für gefährdete Personen dringend empfehlenswert.

Tipp 3:
Zum Zeitpunkt des Ausbruchs der Infektionswelle sind selbstverständlich die allgmeinen roborierenden Maßnahmen wie genügend Flüssigkeit, viel frische Luft, ausgewogene vitaminreiche Ernährung sinnvoll, aber häufig alleine nicht ausreichend.
Sollte es bei einem Ausbruch der Atemwegserkrankung zu fieberschüben über 38,5° länger als 2 Tage führen, ist dringend zu einem Arztbesuch zu raten. Gefährdete Personen (siehe oben) sollten sich frühzeitig in ärztliche Behandlung begeben.

Die öfters zu Beginn einer Atemwegsinfektion oder grippalen Erkrankung druchgeführten Schwitzbäder, Saunabesuche und heiße Bäder sind häufig nicht zielführend und öfters genau kontraproduktiv.

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von:  Maren Alberth

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