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Baugebiet „Nördlich Breiter Weg braucht gute Mischung aus Eigenheimen und Mietwohnungen

Dr. Steffen Krieb: Soziale Gerechtigkeit, auch beim Wohnungsbau!
Dr. Steffen Krieb: Soziale Gerechtigkeit, auch beim Wohnungsbau!
Linden | Linden. Das Baugebiet „Nördlich Breiter Weg im Lindener Stadtteil Leihgestern sollte nach Auffassung von Bürgermeisterkandidat Dr. Steffen Krieb nicht ausschließlich zur Errichtung von Einfamilienhäusern genutzt werden. „Was wir hier brauchen, ist ein gesunde Mischung aus Eigenheimen und Gebäuden mit bezahlbaren Mietwohnungen, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Für eine entsprechende Änderung des Bebauungsplanes werde er sich als Bürgermeister einsetzen. Die Größe der Mietshäuser dürfe allerdings sechs bis acht Wohneinheiten nicht überschreiten. „Riesige Wohnblocks wird es dort nicht geben, betont Krieb.
Für eine gemischte Bebauung sprechen nach Kriebs Auffassung sowohl soziale und ökologische Gründe als auch der demographische Wandel. Den verständlichen Wunsch nach einem Eigenheim könne aus finanziellen Gründen nicht jeder verwirklichen. Außerdem sei das Einfamilienhaus im Grünen auch nicht in jedem Lebensalter die geeignete Wohnform. Gerade für junge Leute und zunehmend auch für ältere Menschen ist bezahlbarer Wohnraum ein wichtiges Thema. Deshalb sei eine Zusammenarbeit mit einem gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmen sinnvoll, um diese Nachfrage zu befriedigen.
Da es sich beim Baugebiet „Nördlich Breiter Weg wahrscheinlich um die letzte größere Siedlungsfläche Lindens handele müsse auch die Frage des Flächenverbrauchs berücksichtigt werden. Der sei bei Einfamilienhäusern besonders groß. Angesichts der zunehmnden Zahl von Ein- und Zweipersonenhaushalten biete ein Baugebiet, das einseitig auf Einfamilienhäuser ausgerichtet sei, keine zukunftsfähige Entwicklungsperspektive. „Wenn auf drei Vierteln der Fläche Eigenheime entstehen und auf dem verbleibenden Gelände Wohnunen mit bezahlbaren Mieten, wäre das eine gute Mischung, erklärt Krieb abschließend.

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